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Autor Thema: Eure Etiketten  (Gelesen 65424 mal)

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Offline Tobi

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Eure Etiketten
« am: 06 Oct 08, 09:20 »
Servus miteinander,

mich würde mal interessieren, welche Fundortzettel bzw. Etiketten ihr in eurer Sammlung verwendet. Man kennt das ja je nach Sammler immer mal anders: Der eine schmiert einfach mit dem Kuli was auf einen Zettel und legt diesen unter die Stufe, während der andere sich extra noble Schilder für seine Stufen gravieren lässt. Ich hatte früher auch immer handgeschrieben Zettel, aber seitdem ich mich auf den optischen Reiz der Stufen konzentriert habe, habe ich mir auch dann irgendwann welche gedruckt. Im Laufe der Jahre wechselte ich auch immer mal und habe jetzt eine endgültige Version gefunden (siehe Bild). Ich wollte weder, dass die Etiketten total kühl und lieblos aussehen, noch wollte ich überladen wirkende, auf "alt" gemachte Schildchen mit fünf Rahmen drum herum und geschwungener Zierschrift. Ich denke und hoffe, dass ich mit meinem jetzigen Layout eine ganz gute Mitte gefunden habe und wollte daher mal fragen, ob ihr auch ein festes, einheitliches Design (evtl. auch mit Namensschriftzug) für eure Etiketten habt und wie das dann ggf. aussieht.

Liebe Grüße

Offline grauerstar

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Re: Eure Etiketten
« Antwort #1 am: 06 Oct 08, 10:30 »
Hallo Tobi,

meine Etiketten sehen etwas anders aus, im groben aber ähnlich. Auch ich nutze Technik um meine Stufen zu beschriften. Aber nur bei solchen, die in der Vitrine stehen. Bei allen anderen genügt die Nummer auf dem Stück. Und bei Bedarf hilft mir Excel und ein Drucker um schnell das gewünschte Etikett auszuspucken. Der Aufkleber wird dann auf schwarze Pappe geklebt, die hinten umgebogen ist um das Etikett etwas anzuheben. Sieht meiner Meinung nach etwas edler aus als nur daneben gelegt.

Grüße,
Robert

Offline raritätenjäger

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Re: Eure Etiketten
« Antwort #2 am: 06 Oct 08, 15:00 »
Hallo,

Bin selbst auch wieder auf handgeschrieben umgestiegen. Hab das in Frakturschrift hingefrickelt. Ist zwar ne Heidenarbeit, aber überbrückt die miese Handschrift ;D. Als Papier hab ich einfaches braunes Packpapier gewählt, das Format 2 x 3 cm plus minus. Kriegt man zwar nur Mineral und FO rauf, aber betrifft auch nur die Vitrinenstufen. Der Rest kommt in die Schränke mit einfachen 65 x 25 mm Computeretiketten (Vivaldi) mit schwarzem Rand. Basisinfo jeweils auf der Rückseite zum schnellen Rückgriff auf Datenbank und Karteikasten.

Gruß
Andreas

Offline uwe

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Re: Eure Etiketten
« Antwort #3 am: 06 Oct 08, 17:28 »
Tobias hat ein Thema angeschnitten, was zu einem Gebiet gehört, welches im Forum etwas vernachlassigt wurde - die Sammlungskultur. Es gibt tatsächlich viele Sammlungen, welche hochinteressante und seltene Minerale enthalten, ohne das die betreffende Sammlung einen ordentlichen, einheitlichen Eindruck macht. Ansprechende und vor allem einheitliche Etiketten heben, neben anderem  den Gesamteindruck einer Sammlung.

Etiketten sollten nur dann handschriftlich beschrieben werden, wenn der Schreiber eine besonders exakte und gleichmäßige Handschrift hat. So ist gibt eine exakte Kursivschrift der Sammlung einen wertvollen antiken Charakter, aber wer kann das noch in der Zeit von Computer mit angeschlossenen Drucker. Auch sollte man meines Erachtens allzuviel Spielerein mit ausgefallenen Schriftformen vermeiden.

Tobi's Etiketten sehen gut aus und enthalten das wesentliche. Mehr Informationen können an anderer Stelle hinterlegt werden.

Ich selbst benutze zur Sammlungsverwaltung ein sehr altes Programm - Lotus Approach. Das ist einfach und läuft sogar mit Vista. Jede Stufe erhält einen Datensatz mit allen erdenklichen Hinweisen. Aus dieser Datei drucke ich meine Etiketten. Ich habe 3 Größen, je nach Dose, wobei die großen Etiketten bei handstufen ins Kästchen gelegt werden. Ich habe auch ein Vitrinenetikett, welches ich aber nicht benutze. Zuletzt drucke ich noch eine Karteikarte, welche allen relevanten Informationen aus ddem datensatz zieht.

Ich habe von einem Stück als Beispiel mal alle 3 Etiketten gedruckt. Im realen Fall hat dieses Stück die mittlere Etikette, welche unten am Boden (außen) des Josi-Kästchens geklebt ist.

Gruß
Uwe

Offline Tobi

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Re: Eure Etiketten
« Antwort #4 am: 06 Oct 08, 17:41 »
Lieber Uwe, danke für dein Lob - sowohl bezüglich der Themenwahl als auch, was das Aussehen meiner Etiketten angeht :)

Ich muss auch sagen (vielleicht weil ich in Sachen Optik ziemlich penibel bin), dass hübsche und vor allem einheitliche (!) Etiketten wesentlich zum Gesamteindruck einer schönen Sammlung beitragen, genauso wie ein wirrer und kunterbunter Zettelwust jenen Eindruck zunichte machen kann.

Was die Fülle an Informationen über eine Stufe angeht, so brauche ich das auf meinen (Vitrinen)-Etiketten nicht. Jede meiner Stufen ist auf der Rückseite mit einer Nummer versehen, die mit allen zugehörigen Infos in einer Computerdatei gespeichert ist. Somit kann nichts durcheinander kommen oder verloren gehen und ich kann wie gesagt meine Etiketten übersichtlich halten, so dass neben meinem Sammlungsschriftzug nur Mineralname und Fundort stehen, nichts weiter. Mehr braucht es ja auch meiner Meinung nicht; beim Blick auf eine schöne Mineralienvitrine muss ich ja nicht unbedingt von jedem Stück die chemische Formel, das Kaufdatum oder den Tag des Fundes wissen.

Gruß


Offline caliastos

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Re: Eure Etiketten
« Antwort #5 am: 06 Oct 08, 18:16 »
also inzwischen habe ich alle zettel aus der sammlung verbannt. sah nur häßlich aus.

die stücke haben nun alle eine digitale nummer bekommen, die zu einem zugehörigen bild gehört. keine grausigen zettel mehr. sieht nicht mehr so schlampig aus, obwohl es recht aufwendige zettelchen aus dickem papier waren, die sogar eine gefaltete front hatten.

aber bevor jemand mit der beständigkeit digitaler daten kommt. das zeug ist mehrfach gesichert und läßt sich jeder zeit drucken. zudem habe ich noch für jeders stück den fundortzettel. und die kann ich auch so zuordnen.

Offline koibonsai

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Re: Eure Etiketten
« Antwort #6 am: 06 Oct 08, 19:48 »
Ich halte es "altmodisch" Selbst entworfene Etiketten in Visitenkartengröße, die Handbeschriftet sind, mit allen bekannten Fundortdaten und Kaufpreis. Meistens lege ich dann noch das Orginaletikett vom Kauf dabei. Ich hatte mal versucht alle Stücke mit dem PC zu erfassen,,, aber bei weit über 1000 Stücken... ich habe dann bei 150 ungefähr aufgehört. Irgendwie wollte ich Mineralien sammeln, und kein Mineralienverwalter sein. Sortiert habe ich dann das Ganze in den Vitrinen nach der Lapissystematik, bzw. nach 3 Sonderthemen: Siegerland, China, Norwegen. Für mich ist das so am Besten, da ich immer flexibel bin. Und wenn ich dann mal was verkaufe oder tausche brauche ich nicht immer wieder im PC was ändern.

Offline uwe

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Re: Eure Etiketten
« Antwort #7 am: 06 Oct 08, 21:48 »
Ich habe etwa 10% meiner Sammlungsstücke in der Vitrine. Dort habe ich keine Zettel, da ich jedes dieser Minerale hinsichtlich Name und Fundort kenne. Allerdings bin ich jetzt bei der laufenden Nr. 1364. Da kann ich mir auch ohne Alzheimer nicht alles einprägen. Ein Etikett ist dann unerläßlich. Eine Nummer muß ich ohnehin auf bzw. an dem Kästchen anbringen muß. Viele Systematikminerale sind für den Normalsammler nur im Mikrobereich erhältlich und an einer bohnegroße Stufe kann man die Nummer eben nur schwer anbringen.


Ordnung sollte in jeder Sammlung sein. Sonst ist man - ich wiederhole mich - auf dem Niveau eines Nüsse sammelnden Eichhörnchens angelangt.

Außerdem finde ich durchaus nichts dabei der Verwalter oder Kurator meiner Sammlung zu sein. Die Aufarbeitung und Einordnung der Stücke (einschließlich Schreibarbeit), die ich letzendlich in die Sammlung aufnehme ist für mich genau so befriedigend wie zuvor das Sammeln im Gelände. Eine Sammlung sollte nicht aus gestapelten Obststiegen mit Zentnern von ungereinigtem Sammelmaterial bestehen.

Gruß
Uwe

« Letzte Änderung: 25 Mar 13, 14:53 von slugslayer »

Offline Schluchti

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Re: Eure Etiketten
« Antwort #8 am: 07 Oct 08, 08:50 »
Ich halte es da ganz klassisch. Zu jeder Stufe gehört ein Sammlungszettel, und wenn es nur ein manuell beschrifteter Aufkleber auf dem Boden der Dose ist. Ob ich mir noch mal irgendwann die Arbeit mache, alle Stufen in eine Datenbank einzupflegen, weiss ich noch nicht.

Aufwändige Zettel bekommen aber nur bessere Stücken in meiner Sammlung. Ich nehme dazu microperforierte Visitenkarten aus weißem, leicht gestreiftem Karton. Die ich recht schlicht wie unten dargestellt beschrifte. Da ich von Vitrinen nicht mehr viel halte, und die Stufen ohnehin alle in ihren Schüben ruhen, muss ich mir über die Präsentation der Zettel keine Gedanken machen. Trotzdem gehört zu einer guten Stufe meiner Meinung nach auch ein guter Zettel.     

Offline Anatas

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Re: Eure Etiketten
« Antwort #9 am: 07 Oct 08, 09:01 »
Hallo,

ich hatte auch gehofft mehr Etiketten hier zu sehen um meine eigenen Ideen für die Vitrine
zu überdenken (Anordnung, Größe, etc.) ....

statt dessen unnötiges ......

also back to the roots - zeigt mir/uns Eure Etiketten

PS. wobei ich ein Problem habe meine Etiketten zu zeigen. Ich benutze Sie bisher um die MM-Dosen zu beschriften
        sowie in abgewandelter Form für die Schubläden und den Kartons mit den MM´s. Auch für Vitrinen sind diese eingeplant.
        Ich finde diese auch sehr gelungen, doch habe ich vor ca. 20 Jahren mal eine "Kristall-Grafik" gesehen die  mir
        sehr gefallen hat und die ich seither auch überall benutze (Etiketten, Visitenkarte etc.). War halt eine "Jugendsünde" 
        und wer konnte schon ahnen das die Kristall-Zeichnung inzwischen von einem ganzen Sammel-Verband benutzt wird.
        Ich bin mir da nicht ganz so sicher ob dieses inzwischen TM-Status besitzt  bzw geschützt ist ....
        und über 5.000 MM´s neu zu etikettieren ...das artet dann schon in Arbeit aus   :o    deshalb leider kein Beitrag zum Thema von mir

Grüße   Gerhard
« Letzte Änderung: 07 Oct 08, 09:07 von Anatas »

Online guefz

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Re: Eure Etiketten
« Antwort #10 am: 07 Oct 08, 11:38 »
Hallo,

hier zwei Beispiele meiner momentanen Etikettenversionen. Die Etiketten werden aus meiner Datenbank generiert, andere Formate kann ich in gewissen Grenzen auf der Anwendungsebene definieren. Zur Zeit habe ich diese beiden Größen und ein Listenformat zum Abheften als Notfall-Backup falls die Backups des Rechners mal ganz verloren gehen sollten.

bis denn

Günter

Offline joy

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Re: Eure Etiketten
« Antwort #11 am: 07 Oct 08, 11:40 »
hier mal ein etikett von mir.

ich handhabe das so wie schluchti, nicht alle mineralien erhalten solch ein etikett, sondern nur die besseren stücke.


Offline michael berghäuser

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Re: Eure Etiketten
« Antwort #12 am: 07 Oct 08, 11:42 »
Hallo zusammen,

meine Zettel sehen so aus:

1. Die Grundstruktur hab ich mit Zweckform Design Pro erstellt,
2. dann kommt mein persönliches Gekrickel hin; bei Eigenfunden kommt noch EF, Datum und Infos zum Fundort hinzu
    betont aber meinen persönlichen Bezug, mein Note; halte das für wichtig, da die Stufe dann eine Geschichte
    erzählen kann;

Glückauf

Michael

Offline UlrichW

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Re: Eure Etiketten
« Antwort #13 am: 08 Oct 08, 01:35 »
Hi Leute,

jaja, das Etikettieren. Wer mich kennt, kennt mein Problem damit. Ok, Computer können das, und ich habe viele Jahre es so gemacht wie viele, die den PC als Druckmaschine missbrauchen. Mein Problem war, daß ich ein, zwei Etriketten brauchte, und dafür entweder einen ganzen Etikettenbogen versabbelte, oder ewig lang versucht habe dem schei..PC beizubringen, daß er in die Blattmitte drucken soll, denn da befand sich noch ein Etikett! Und wenn die Tintenpi..erpatrone mal nicht eingetrocknet war, kam sogar mal ein Etikett heraus.

Das Ende vom Lied war, daß ich zwar einige schöne Etiketten hatte (wenn der Drucker das Etikett nicht gefressen hat, Klebeetiketten auf Druckerandruckrolle ist ein Abenteuer der besonderen Art) aber die anderen 12ooo Stück nicht. Und alleine die Vorstellung der Arbeit hat mir fast den Verstand geraubt. Und wie das so ist, wechselten die Stile der Etiketten und die Sammlung sah aus, wie ein Wurschteldurcheinander der übelsten Art. Nachdem einige der hochertigen Etikketten anfingen gelb zu werden, herunterfielen usw. hab ich endgültig die Schnauze voll gehabt. Und das in Zeiten, wo im Jahr locker mal 500 bis 1000 Stücke dazu kamen. Zum Glück hat sich Letzteres gelegt, meine Abneigung gegen Etiketten auf Klasichdöschen aber nicht!

Seit dem, schreibe ich mit Eding den Fundort hinten auf die Döschen, die Dose selbst bleibt völlig unangetastet. Eines Tages werde ich mein Geschreibsel mit Klebeetiketten überdecken...eines Tages!  Und die Vitrinenstücke bekommen ein Pappetikett hinten drauf geklebt

Nun erkenne ich zwar nicht mehr mit einem Blick, was in der Dose ist, aber was solls, schaue ich einfach zweimal hin. Es ist doch meine Sammlung, die steht bei mir zuhause und da brauche ich weder meinen Namen auf jedes Stück zu schreiben, noch irgendwelche Indexnummer drauf zu pappen. Die ändern sich Dank unserer rührigen Wissenschaftler eh alle zwei Jahre, was bedeutet, nach vier Jahren kann ich meine Sammlung neu etikettieren. Nöö!  Und wenn ich mal partout was nicht finde, ist es auch egal, bei der Suche nach dem Objekt der Begierde sind mir zwei Dutzend andere Objekte aufgefallen die man sich durchaus mal wieder anschauen könnte. Und gut ist es!

Lustig finde ich immer, wenn Leute auf ihre Privatsammlungsstücke ihren Namen schreiben, deutlich lesbar auf einem Micromountetikett, aber dafür steht nach guter franz. Sitte als Fundort nur noch soetwas wie: Pad-Tist, 11..soll heissen Padern-Tistoulet im Departement Aude, Südfrankreich. Klasse, ich weis zwar von wem es kommt, aber nicht woher! Mir entgeht der tiefere Sinn einer solchen Tat.
Ganz toll ist " Martin Mustermann Collection", Collection ist ja so international, aber Schwefel auf dem Namesetikett. Ich kannte sogar mal jemanden, der hat seine in Deutschland befindliche Sammlung aus rein deutschen Mineralien mit den englischen Namen beschriftet!  Man ist ja sowas von international...geradezu kosmopolitisch. Der hatte zwar keine Ahnung wo Tsumeb liegt, aber Galena klingt nun mal besser als Galenit oder Bleiglanz!

Und als Chaot der Sammlungskultur, pflege ichnatürlich auch keine Datenbank. Ich finde es immer wieder niedlich, wie Leute elend viel Arbeit darin investieren nur um das, was sie eh schon haben, schwarz auf weiss abzubilden. Welchen Sinn macht das? Und ehrlich, wenn ich nicht mehr weis, ob ich einen Anatas aus dem Val Val habe, ist es mir auch wurscht, wenn ich einen kriegen kann nehme ich ihn halt. Dann hab ich zwei, ist sowieso besser als einer!
Mein Hauptproblem mit der Datenbank war allerdings, daß bei meinem stetigen "rein und raus" der Sammlung mehr mit dem aktualisieren der Datenbank beschäftigt war als mit den Mineralien selbst. Diese sind zu Archivierungsobjekten verkommen.

Was ich aber in Kürze anfangen werde ist eine Literaturdatei. Ich nehme immer wieder ein Stüfchen in die Hand, und dann hab ich so daß Gefühl, über den Fundort mal was gelesen zu haben. Ist es nun irgendwo in den 30 Jahrgängen Lapis, in den 20 Record oder in den Mines&Minerals...oder war es doch in den Newsletter! Das ist zum verrückt werden. Meine Stüfchen dazu finde ich schnell, ich hab ja Zeit, es ist ja ein Hobby. Aber wenn ich was nachlesen will, und finde zum verrecken den Artikel nicht, dann werd ich....ungehalten!

So hat halt jeder seine Sammlungskultur..ich hab ne Sammlungssubkultur.

In dem Sinne, Glück auf
Ulrich

Offline Psaronius

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Re: Eure Etiketten
« Antwort #14 am: 08 Oct 08, 07:42 »
Hallo Ullrich,
meine seit Schulzeiten zusammengetragenen etlichen Tausend Mineralstufen würde ich nachträglich auch nicht in eine Datenbank erfassen wollen, bei meinen Fossilien (den wichtigsten !), habe ich es aber getan.
Meine Meinung zu Etiketten siehe vorher.
In Sachen Literatur habe ich aber sogar zwei Datenbanken:
Eine, in der ich meine ganze Fachliteratur einschließlich diverser Kopien und Zeitschriften erfaßt habe, -
eine andere, in der nach Schlagwörtern die Literaturquellen angegeben sind.
Letztere ist sehr praktisch, wenn man Infos zu bestimmten Themen sucht und nicht diverse Zeitschriften, Bücher und Kataloge durchforsten will.
Dank einer PC-Panne habe ich diese Datenbänke allerdings schon zweimal wieder aufbauen müssen.
Trotzdem lohnt der Aufwand, - vor allem wenn man sich mit seinen Sammlungsobjekten etwas intensiver beschäftigt...
Gruß
Psaronius

 

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