@zampano: Das ist der richtige Enthusiasmus

wir werden denn die Dinger bespielt, gibt es da extra Schreib-/Lesegeräte dafür (wohl schon) und wie aufwändig ist das?
Genau das. Entweder (semi-)stationär mit PC-Anschluss, oder mobil mit Display und PC-Interface. Vor allem letzteres geht je nach Ausstattung mit mehreren 100 € ins Geld, während man bei ersterem die Logik in die PC-Software ausgelagert hat und entsprechend schlankere Geräte bauen kann. Da geht schon was unter 100,-
Obergenial wäre natürlich auch noch ein Datenabgleich vom PC in alle Sammlungsschränke
Was meinst Du, warum mich das Thema so heiß macht? Im Idealfall schreibt man eine Änderung in der PC-Datenbank natürlich auf die Tags zurück. Dabei können einzelne Tags explizit adressiert werden, sprich, Du bestrahlst den ganzen Schrank, es werden aber nur die gewünschten Tags umgeschrieben. Ohne, dass Du die Stücke heraussuchen musst. Hier haben wir natürlich eine der beliebten Katastrophenquellen durch übereifrige Anwender...

@Krizu: Deine Adresse hab ich ja, ich lege dann noch eine Packung Kaffee bei. Irgendeine spezielle Sorte, oder ist er Informatiker - hauptsache schwarze Brühe mit Koffein in der Tasse, egal woraus hergestellt?

Zu 1) Korrekt!
Zu 2) Nur Read kommt nicht in Frage, dann sind wir ja bei den UniqueID-Tags, die nur eine vom Hersteller vergebene Nummer enthalten. Die kann ich auch weiter mit Edding auf Lack pinseln. Die unterste Klasse bei Write-fähigen Tags bietet m. W. 512 Byte Kapazität (jaja, lacht nur, aber ich hab das Internet auch mal mit einem 1200 baud-Modem angefangen, damals nach dem Krieg gab es ja nichts anderes

)... Im Ernst: In 512 Zeichen bringt man Inventarnummer, taxonomische Angaben, Fundort und Altersangabe in Kurzfassung durchaus unter. 1 KB wär schon toll, und 2 KB sind m. W. noch ziemlich teuer.
3) Das Format: Ideal wäre 25x25 mm oder kleiner. Den Löwenanteil der Tag-Fläche verbraucht ja dummerweise die Antenne...
Sammlungsgröße: Eher so 2000-3000

@limestone:
George Orwell lässst grüßen, vielleicht könnte man ja noch das Wetter vom Fundtag und den Blutddruck beim ersten Anblick der Stufe mit speichern, wäre doch toll.
Warum nicht? Speicherplatz kostet ja nichts mehr...

Je mehr Infos zu einem Stück vorhanden sind, umso wertvoller ist es jedenfalls. Ich denke da allerdings weniger an Wetter und persönliche Befindlichkeit, sondern an Literaturverweise, Profilreferenzen sowie Bearbeitungshistorie der Datensätze. Die Bearbeitungshistorie eines Datensatzes sind die Brandspuren, Kaffeeflecken und Mäusebisse der alten Papieretiketten

Es geht doch nicht um 1984, sondern a) um eine pflegeleichte Sammlungsinventarisierung und b) um den Spieltrieb des Kindes im Manne

Alles, was mit der Digitalisierung und Speicherung persönlicher Daten zu tun hat, sehe ich dagegen recht kritisch...
Gruß,
Triassammler