die wertfrage ist wahrlich relativ. denn was du z.b. haben möchtest, weil du sagst es ist das wert, bedeutet das nicht, daß es jemand anderem das gleiche wert ist.
so ein fisch mag vielleicht öfters mal so zwischen 50-100€ angeboten werden. dann aber gibt es läden die verlangen dafür dann gleich 300€. selbst würde ich vielleicht 15-30€ ausgeben, da es nicht wirklich mein fall ist. so, ist das ding nun 15€ oder 300€ wert?
du kannst sammlerwert nicht mit marktwert vereinbaren. wenn dann fragt man nach dem wert einen gutachter oder einen fachhandel. dumemrweise verschätzt sich selbst ein gutachter (der auch sammler sein darf) nicht selten. der fachhändler wird den preis sagen, zu dem er vielleicht kaufen würde oder zu dem er verkaufen würde. bei letzterem kannst du dann 50% mindestens abziehen, da der händler gewinn machen will.
bestimme doch so mal den wert des stückes. das geht halt nicht.
bei dem farnstück ist es ähnlich. da bestimmen, wie bei achaten die fundorte und seltenheit den preis. dazu kommt dann noch farbe, in dem fall noch erhaltung, vollständiges schnittbild, qualität des schliffes. auch nicht so einfach.
bei schliffen mache ich es immer so, daß ich bei stücken, die ich verkaufe erst mal den wert an den kosten festmache. also was haben das material + verarbeitung + versand mich selbst gekostet. das ist für mich der wert mit dem ich stücke in die sammlung übernehme.
wenn ich stücke abgebe versuche ich auf +/- null herauszukommen um in andere investieren zu können. tauschen mache ich ungern, da ich nur selten stücke direkt selber sehen kann. ei schliffen stört mich meist der schliff. viele käufe (außer bei bestimmten personen) lasse ich manchmal teuer nacharbeiten. durch die mehrkosten steigt mein eigener wert.
so, somit habe ich den eigenen materialwert. das heißt aber noch lange nicht, daß ich stücke zu dem preis abgebe. manche nicht mal wenn die kosten bei sagen wie 15€ lagen und man einem 200€ für das stück geboten hat. das hatte ich schon paarmal.
das endet dann darin daß ich bei manchen stücken sage: die selbstkosten +10% aufschlag beim verkauf +evtl. faktor X% wenn ungewöhnlich, besondere farben oder seltener fundort. so, auch nicht so einfach das zu sagen. dann gibt es stücke, die einen bestimmten betrag gekostet haben, der es mir wert war, die ich aber nie zu dem preis losbekäme.
wie also will man nun den preis festlegen? das macht jeder für sich selbst. jemand anderen danach zu fragen ist nicht unbedingt sinnvoll. man kann nach dessen meinung fragen, aber das hilft nur bedingt.
was das farnstück angeht: da würde ich wohl höchstens 20€ hinlegen. zum einen nicht vollständif und die schliffqualität kann ich nicht sehen.