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Neues Lapis Fluorit - schon gelesen ?
Ralf:
Als Abonnent durfte ich das Heftchen heute auch endlich ansehen.
Es ist wohl das Sonderheft, welches ich am schnellsten fertiggelesen habe. Nicht weil es so faszinierend wäre, sondern weil einfach nix drinsteht. Jedenfalls nix, was man als Fluoritliebhaber nicht schon wüsste.
OK, die Bilder sind in Ordnung, aber von einem Sonderheft erwarte ich einfach mehr.
Damit will ich´s keinem Leid machen, wer schöne Bilder mag wird zufrieden sein.
miami:
Hallo,
auch ich habe das Lapis erhalten.
Ich bin nur die Bilder durchgeflogen, sind zu 90% in Ordnung ( aber wie kann man als MeisterXXX solche Bilder freigeben, der noch dazu zwischen 1- 1000 €/ Bild verlangt ).
Ich bin trotzdem der Meinung das es einen Globalen Überblick vermittelt... :)
Aber das Fazit ist ok.
MFG
miami
skibbo:
Hallo,
ich bin non-fluorit-sammler und habe das Heft gerade (ausgeliehen) vor mir. Die Fotos sind gut (bis auf ein paar hier schon angesprochene Ausnahmen). Mir erging es allerdings ähnlich wie Ralf. Ich habe die ersten Seiten gelesen und festgestellt, dass es sich eigentlich nur um kurze Fundstellenbeschreibungen + Aussehen der dort Vorkommenden Fluorite handelt. Nach der dritten Seite war ich davon schon so gelangweilt (und das obwohl mich Dal'negorsk normalerweise fasziniert), dass ich den Rest des Heftes nur mit Bilderschauen verbracht habe. Kurz inne hielt ich bei nicht alltäglich ausgebildeten Formen, wie z.B. die Kreuze aus Marokko oder dieses echt abgefahrene "Fluoritrad" aus China. Das Sonderheft beginnt direkt mit Fundstellen in Russland und endet mit Fundstellen Peru, keine Einleitung, keine abschließenden Worte, das finde ich traurig, denn ich besitze weder das erste noch das englische Lapis-Fluoritheft.
Mein Fazit: Ein großes Lob an alle Mitwirkenden des Fluorit-Portaits hier im Atlas. DAS als Buch, ein "must have"!!!
Lg stefan
Tobi:
Das kann ich auch nur bestätigen: Das Portrait im Mineralienatlas ist einfach spitze: Informationen um Geschichte und Vorkommen von Fluorit, dazu qualitativ hochwertige Fotos von sehr guten Stücken aus aller Welt und das Ganze sehr umfangreich! Ich bin ja nun wirklich ein großer Fluorit-Fan, aber allein schon aufgrund dieses grandiosen Mineralienportraits werde ich mir das Geld für dieses Sonderheft sparen. Außerdem darf ich nochmal daran erinnern, dass es in Marburg ab dem 10.12. die Sonderausstellung Fluorit gibt, da schaue ich mir diese wundervollen Stücke dann in natura an statt nur in 2-D ;)
Generell muss ich aber nochwas zur Kritik am LAPIS-Heft sagen: Es wurde jetzt schon öfter angemerkt, dass dieses neben den tollen Bildern nur recht spärliche Texte enthält. Dazu sollte man aber bedenken, dass man in EINEM einzigen Sonderheft, welches sich einem SO häufigen und vielfältigen Mineral widmet, wohl kaum ausführliche Texte und umfassende Beschreibungen bringen kann - es sei denn, das Sonderheft hat dann am Ende 400 Seiten und kostet doppelt so viel. Wer so etwas verlangt, der soll dann wirklich auf textlastige Literatur mit wissenschaftlichem Hintergrund zurück greifen. Ich denke nämlich auch nicht, dass LAPIS den Anspruch erhebt, hier ein "Standard"-Werk zu diesem Mineral geschaffen zu haben ...
Gruß
Ralf:
Da gebe ich Dir vollkommen Recht, Tobi.
Allerdings dürfte das auch den Autoren klar sein. Drum fände ich es besser, weniger Fundstellen, diese dafür aber ausgiebiger zu beschreiben. Oder sich halt mehr auf besondere Kristallformen oder Paragenesen zu konzentrieren. Irgendwie strukturiert eben. Ich hätte kein Problem damit, mehrmals im Jahr ein Sonderheft über Fluorit zu erhalten, jeweils mit anderen Themen.
Dann kommen auch keine " Flüchtigkeitsfehler " vor wie das unterschlagen des Epistilbits in der Paragenese vom Giebelsbach, oder des nierig-kugeligen, fliederfarbene Fluorit aus Mexiko.
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