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Tiefenschärfe
geologe:
Hallo,
Zu Weihnachten habe ich eine neue Kamera geschenkt bekommen und habe in den letzten Tagen viel experimentiert. (Canon Eos 450D+60 mm Macroobjektiv von Canon) Mit den Ergebnissen bin ich erst einmal zufrieden. Kein Vergleich zu meiner vorherigen Kamera Canon IXUS obwohl die garnicht so üble Bilder gemacht hat.
Allerdings bin ich mit der Tiefenschärfe unzufrieden. Ich habe mir im Lexikon mal Bilder angesehen und muß sagen das es vielen an der nötigen Tiefenschärfe fehlt. Kann man mit der mir nun zur Verfügung stehenden Technik überhaupt dieses Problem in den Griff bekommen? Oder ist eine "Restunschärfe" im Hintergrund normal.
Gibt es Tips,Tricks oder Hinweise wie man das verbessern kann ohne nun wieder hunderte Euronen zu bezahlen. Vielleicht einfach durch bessere Einstellungen die ich vornehmen muß. Die Kamera ist ja recht komplex und es wird sicher seine Zeit dauern bis ich da alles probiert habe. Vielleicht könnt ihr die Zeit durch entsprechende Hinweise abkürzen.
Gruß
Jürgen
Krizu:
Hallo,
der Trick heisst entweder Blende hoch bei viel Licht oder digitale Fokuserweiterung. Da z.B. das Programm Combine Z mit dem verschiedene Bilder mit verschiedenen Schärfenebenen zusammengerechnet werden.
MfG
Frank
Stänlsucher:
Glück Auf,
gebe Krizu recht,sehr wichtig,die Ausleuchtung.Das Programm CZ ist für mich aber das "Beste",ohne die Kosten hoch zu treiben.(Kostenlos im Netz)
Mal ein Beispiel.Foto=4x6mm,aus 20 Bildern mit Combine Z zusammen gesetzt.Glaube kann sich sehen lassen,bin noch am arbeiten,ist eins der Ersten von mir gemachten Bilder mit diesem System!Aber auch hier ist das Licht,das A und O,um ein gutes Bild hin zu bekommen und ÜBEN,ÜBEN...!!
Glück Auf
Lutz
Würde mich auch über die Meinung und Verbesserungen zu der Bild Qualität von allen Anderen freuen!!!
guefz:
Hallo Lutz,
das Bild sieht so schon ziemlich gut aus. Die Abstände der einzelnen Teilbilder sind gut gewählt. Was ich jetzt nicht kenne, ist deine weitere Bildbearbeitung.
Ich selbst lasse mittlerweile vor dem Bearbeiten mit CZM noch einen Rauschfilter (greycstoration bei gimp) über die Einzelbilder laufen. Damit erhalte ich bessere Ergebnisse in den dunkleren Teilen des Bildes und bei den Grenzen des Schärfebereichs. Nach den Berechnung des Stacks schneide ich zuerst die durch CZM angefügten für die Berechnung benötigten Pixel wieder weg (gespiegelte Pixel am Rand). Anschließend führe ich bei Bedarf eine Farbkorrektur durch (meist Tonwertspreizung bei leicht unterbelichteten Fotos) und zum Schluss wird vorsichtig nachgeschärft (Unscharf maskieren). Ich speichere diverse Zwischenstufen der Verarbeitung, um auch bei den Verkleinerungen für das Forum etc. immer wieder eine definierte Ausgangsposition zu haben. Für die Bildunterschriften, die ich bei Mineralienfotos anbringe, habe ich mir für Gimp ein paar Skripte geschrieben, die die passende Verkleinerung und Beschriftung automatisieren.
ansonsten noch ein steinreiches 2009
Günter
minuwe:
Hallo Lutz,
bezüglich Schärfe ist auch wichtig, dass Objekt und Kamera während des ganzen Vorgangs vibrationsfrei sind, sich also möglichst nicht mehr bewegen als Pixelgröße. Welche Beleuchtung hattest du? Hinterher würde ich auch noch eine Tonwertkorrektur, eine Farbkorrektur (beides je nach Programm ggf. automatisch) machen und etwas nachschärfen. Habe es mit dem Bild probiert, wird noch besser. Habe aber das Original nicht gesehen, so kenne ich den genauen Farbton nicht, scheint aber etwas grün- gelb- lastig zu sein.
Gruß
Uwe
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