lso ich schließe mich der ursprünglichen meinung von minuwe an... was pegmatisches..... das dunkle sieht verdammt aus nach muskovit das helle nach quarz....
diese dunklen kristalle, sind die hexagonal im querschnitt? und lassen sie sich aufblättern?.... wenn ja, dann ein glimmer.... also biotit oder muskovit !
Diese der Beschreibung nach starken Farbkontraste sehe ich auf dem Bild einfach nicht...
Mag jemand wetten? Es ist 100% ein Calcit (auch Gips, Sylvin schließe ich absolut aus). Das Stück ist
so typisch... Ich würde sogar soweit gehen, zu sagen, dass es aus einer kalksedimentären Lagerstätte stammt und das Entstehungsalter zwischen Eozän und Untermiozän anzusiedeln ist, zumindest wenn es aus Mitteleuropa stammt.
Brocken dieser Art bis Tischgröße werden in den Plattenkalkbrüchen des Altmühltals als Abraum abgekippt, finden sich aber auch in anderen Steinbrüchen auf der Weissjurahochfläche der Alb. Was nicht heisst, dass es das nicht auch woanders gibt, wo genügend Kalk vorliegt. An o. g. Orten hatte ich das eben immer besonders reichlich als Anschauungsmaterial. Üblicherweise ist warmes, über lange Zeit in Klüften stehendes Wasser zur Bildung solcher Brocken nötig. Also ein warmfeuchtes, subtropisches Klima war nötig, wie es in Mitteleuropa zeitweilig während des Tertiärs herrschte.
Gruß,
Triassammler