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Technetium bei Szintigraphie - wie lange nachweisbar?
monschterle:
Hallo,
eher ein ungewöhnlicher Ansatz zur Frage: es steht bei einem Pferd mit ungewisser Vorgeschichte eine Szintigraphie an,
Diagnoseaussicht ebenfalls ungewiss. Da die Untersuchung recht teuer ist würde mich interessieren ob diese in der Vergangenheit
evtl. schon einmal durchgeführt wurde.
Ist es möglich mit vertretbarem Aufwand dies festzustellen?
Gruss und Danke
Mandy
Hg:
Hallo,
mir ist leider nicht so ganz klar, worauf die Frage abzielt (auch, ob ein Mineralogie- bzw. Fossilienforum für so eine Frage unbedingt der richtige Ort ist).
--- Zitat ---Da die Untersuchung recht teuer ist würde mich interessieren ob diese in der Vergangenheit evtl. schon einmal durchgeführt wurde.
--- Ende Zitat ---
Beim Menschen ist das heute eine Routinemethode. In der Diagnostik wird beim Menschen 99mTc zur Szintigraphie eingesetzt, da es eine relativ kurze Halbwertszeit hat (siehe auch hier http://de.wikipedia.org/wiki/Technetium#Verwendung).
Gruß,
Andreas
monschterle:
Nun, ich weiss nichts über das Pferd. Sollte aber die Untersuchung schon einmal durchgeführt worden sein, wäre eine weitere nicht nötig, da das Ergebniss
eindeutig wäre. Es gibt keine Aufzeichnungen etc. nur das Pferd als eventuelle "Strahlenquelle"...
In Wikipedia habe ich gelesen dass dieses 99mTc zu 99Tc zerfällt, mit einer Halbwertszeit von 220.000 Jahren.
Wie gesagt bin völliger Laie...
aca:
Hallo,
ich versuche mal zu "übersetzen".
99mTc hat eine Halbwertszeit von 6 Stunden.
99Tc hat eine Halbwertszeit von 211000 Jahren.
Das heisst, man kann sehr kleine Mengen 99mTc nehmen, weil es für kurze Zeit einen
ziemlichen Rabatz veranstaltet und sehr stark strahlt.
Die freiwerdende Gamma-Strahlung wird den Körper aber zum grössten Teil
ohne Wechselwirkung verlassen (und dabei gemessen).
Dabei entsteht dann 99Tc, dass wesentlich langsamer zerfällt
(zu 99Ru, das selbst nicht radioaktiv ist).
In der Zeit, in der das Pferd noch lebt (< 20 Jahre), würde von dieser relativ kleinen Menge
dann etwa 1/10000stel zu Ru zerfallen, wenn nicht der Grossteil ohnehin
wieder ausgeschieden würde (es setzt sich also z.B. nicht in den Knochen fest oder so).
Die Methode ist also insgesamt ziemlich harmlos und man wird nach ein paar
Tagen Schwierigkeiten haben, die Radioaktivität überhaupt noch zu messen.
Amir
monschterle:
Hallo,
danke für die Antwort. Ich hatte gehofft das man es noch nachweisen könnte.
Mandy
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