Es gibt auch sehr viele Erze mit Co drin, muss deshalb kein Skutterudit sein. Hier kann man mit Hausmitteln nur eingrenzen, mit entsprechendem Fehler. Du hast mit dem Co- Nachweis schon etwas eingegrenzt. Hier kann man mit entsprechendem Aufwand, regelrechten Versuchsreihen die Sache auf drei, vier Minerale oder deren Mischreihen und Gemische (Verwachsungen) eingrenzen. Würde mir noch genau die Strichfarbe, Härte, Glanz und Farbe und Struktur des Bruches sowie Sprödigkeit anschauen.
Bezüglich Ni- Nachweis: die Perlenfarben sind recht schwach. Man kann die Probe in Salpetersäure lösen, wenn Lösung grün und Ammoniakzugabe blau färbt und Kalilauge daraus einen grünlichen Niederschlag ausfällt, liegt Nickel vor (Unterschied zu Kupfer). Nickel kann aber wieder in vielen solchen Erzen vorliegen.
Der gelbbraune Gammel ist, ich sage mal: nicht bestimmbar. Wenn das Matrixmineral bekannt ist kann man aber Mutmaßungen wie "amorphe Arsenate" usw. anstellen. Oft sind das Gemische aus (Ca-) Arsenaten. Manchmal auch Gips mit irgendwas drin.
Gruß
Uwe