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Autor Thema: Anonymität von Mitgliedern  (Gelesen 38586 mal)

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Offline Stefan

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Re: Anonymität von Mitgliedern
« Antwort #15 am: 22 Jun 09, 17:08 »
Zitat
ich bin unbedingt dafür die totale Anonymität anzuschaffen.

@Berthold
anzuschaffen oder abzuschaffen  ;)
Gruß Stefan

Offline berthold

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Re: Anonymität von Mitgliedern
« Antwort #16 am: 22 Jun 09, 19:44 »
Hallo,

sorry, Tippfehler berichtigt: ... totale Anonymität abzuschaffen wäre mein Anliegen.

Vielen Dank für den Hinweis.

Gruß
Berthold

Offline loparit

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Re: Anonymität von Mitgliedern
« Antwort #17 am: 22 Jun 09, 20:24 »
Hallo,

ich möchte mich der Meinung von Berthold voll und ganz anschließen!

Gruß
Edgar Müller -loparit-

Haldenschreck

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Re: Anonymität von Mitgliedern
« Antwort #18 am: 22 Jun 09, 20:37 »
hallo,
die nennung von namen und wohnort macht nur dann sinn, wenn sie authentifiziert wurden, sprich: kopie des perso's an die admins.  :-[
ansonsten kann man auch die daten seines nachbarns nennen oder als "richi von weizenacker, berlin" offiziell auftreten.

kurz: wenn nicht 100% gesicherte daten, dann sollte man es so lassen wie bisher. alles andere ist selbstbetrug und dient der sache nicht.

haldenschreck

Offline Amudarja

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Re: Anonymität von Mitgliedern
« Antwort #19 am: 22 Jun 09, 21:20 »
Was kann man denn gewinnen durch die Aufhebung der Anonymität? Nichtviel, oder?
Ich möchte nicht den Steinbruch soundso empfehlen mit meinem Namen und dann stürzt dort einer ab und ich bin über 200 Jahre in einer wayback-machine
recherchierbar.
Und nein: Es hat nichts zu tun damit, dass man gerne im Dunkeln munkeln will. Man möchte einfach nicht immer irgendwelche Probleme anziehen oder das Potenzial für Probleme schaffen, welches dann über Jahrzehnte (auch durch das Thema "wayback-machines") Bestand hat und zu jeder Minute zu vollem Umfang anschwellen kann. Wer kennt sich denn vollständig aus, wofür man "haftet", ausser den Experten?

"Die Minerale von Herrn Mayer sind zu teuer gewesen in München!". Ist diese Äusserung geschäftsschädigend? Eventuell nicht, oder doch? Schädigt sie Befindlichkeiten und Beziehungen? Ja! Und dies dann noch auf Ewigkeit.
Leute sind nicht rational. Es wird sehrviel persönlich genommen. Genauer gesagt, wird alles persönlich genommen.
Anonymität ermöglicht Ehrlichkeit und Deutlichkeit und sie ermöglicht Informationsweitergabe. Man "verrät" eben mal etwas, weil man gute Laune hat und kann nicht gleich ans Kreuz geschlagen werden von "gegnerischen Sammlergruppen"   :). Gleichzeitig ist  Anonymität eine Hürde, die die Emotionen aus Streitigkeiten nimmt. Man agiert merklich rationaler, wenn erst eine Hürde zu nehmen ist vor einem Streit. Im ernsten Streitfalle sind die Daten des Posters doch zu liefern bei Nachfrage durch eventuell ermittelnde Stellen.

Anonymität ist das Korrektiv zur übergroßen Öffentlichkeit, die das Web bietet. Ein Gespräch unter vier Augen ist nicht anonym, aber zigmal weniger öffentlich und vor allem nicht weiter belegbar. Deshalb sollte eine Hürde vor der andauernden Öffentlichkeit und der Konservierung der Daten des Netzes geschaltet sein. Der Spot bleibt immer an im Web. Man sieht konservierte Emotionen auf Jahrzehnte. Bitte nicht doch! Selbst wenn man seine Meinung geändert hat. Wer soll das aushalten? Und wer es möchte, der kann es bereits tun. So what?

Man kann messen, ob Anonymität beliebt ist im Web. Man schaue sich die Foren an. Sind es reale Namen oder sind es Nicks, die dort überzählig schreiben? Und? Haben alle Nicks etwa etwas zu verbergen?

Es sollte bei einer Wahlfreiheit bleiben.

Glück Auf!

Offline Xyrx

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Re: Anonymität von Mitgliedern
« Antwort #20 am: 22 Jun 09, 21:35 »
Bei ernsten Fachthemen rede ich lieber mit einem Menschen mit Namen als mit einem Pseudonym. Außerdem ist das dann persönlicher irgendwie. In den Anfangszeiten des www war es normal, sich zu outen (so 19xx bis 1991 etwa, ja ich bin seit 1989 fast täglich dabei!). Kommerziell wurde das Netz um 1992, von da an war Anonymität an der Tagesordnung. Nicht ein paar Gurus gingen ins Netz, auch Laien oder gar Spinner. Und was den Datenschutz angeht, ok, ist wichtig. Doch sollte eben jeder selbst darüber entscheiden, das muß kein Datenschützer oder der Staat jedem abnehmen. Und wer das nicht selbst kann, bleibt eben anonym. Mir ist es relativ egal, was andere über mich im Netz der Netze denken, auch wenn gewisse Personalchefs mich recherchieren sollten. Mir völlig wurscht. Alles sage ich eh nicht, und wenn ich was schreibe, dann bin ich das. In der Situation, in der persönlichen Zeit. Nix anderes.

Nur mal so als Anregung, mein Text.

Viele Grüße
ein Mensch (siehe Signum), alias Xyrx
« Letzte Änderung: 22 Jun 09, 21:38 von Xyrx »

Offline Stefan

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Re: Anonymität von Mitgliedern
« Antwort #21 am: 22 Jun 09, 21:49 »
Ich finde es nett wenn Leute sagen sie möchten lieber anonym einen Steinbruch empfehlen als damit in Verbindung gebracht zu werden. Wenn ich sehe wer Beiträge schreibt dann eigentlich fast nur Leute die ihren Namen preis geben  ::)

Gruß Stefan

Offline caliastos

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Re: Anonymität von Mitgliedern
« Antwort #22 am: 22 Jun 09, 22:11 »
totale Anonymität abzuschaffen ---> 100% dagegen

es gibt genug schnüffler und schnüffelprogramme, die nach privaten daten suchen. da hilft die beste software nix. es reicht die unsicherheit, die man durch internetaktivität eh schon hat.

letztens kam ein bericht wo datenschützer den gedanken- und sorglosen umgang mit privaten daten im web beklagen. diesmal am beispiel schüler-vz. da braucht mich ja da nur anmelden um ein vollkommenes persönlichkeitsprofil der user sehen zu können. wer so bescheuert ist und seine daten leichtfertig preisgibt soll das tun. aber jemand dazu durch forenauflagen zu zwingen halte ich für fahrlässig und ehrlicherweise für höchst unverschämt. zwingen wir doch gleich alle zur bekanntgabe ihrer kontodaten, denn man handelt ja auch untereinander, und wenn es nur die versandkosten sind. und warum nicht gleich noch beruf, einkommen, man ein internet-langfinger wäre daran sicher interessiert.

wo kommen wir da hin wenn jemand über die preisgabe privater daten diktatorisch entscheidet.

wer sich an annonymen mitglieder stört hat an sich irgendein persönliches problem. man muss auch seine nase nicht in anderer leute angelegenheiten stecken. wenn man es genauer wissen will dann kann man fragen. und wenn ein nein die antwort ist hat man sich damit abzufinden. man muss doch nicht seine persönliche neugier so primitiv befriedigen.

sobald jemand gezwungenermaßen private daten, und seinen es noch so unscheinbare wie region und co. preisgeben muss, wenn er das nicht will ist der konflickt mit dem datenschutz vorprogrammiert. wenn ich mich wo anmelde kann ich mich entscheiden ob ich mitspiele oder nicht. nachträglich aber ist das höchst bedenklich.

sich auf geschützte bereiche zu berufenhalte ich für nicht ausreichend. der aussage glaube ich auch schlicht nicht. man landet auch manchmal ohne zu wissen wie in angeblich geschützten bereichen eines servers.

ich sag's nochmal. wenn ich von jemand z.b. anschrift und co wissen will dann frage ich und nehme gegebenenfalls die ablehnung zur kenntnis, die auch beachtet wird. solange ich mit jemand nicht privat zu tun habe will ich die daten auch einfach nicht wissen. die gehen mich nun einmal einen feuchten dreck an. selbst wenn man sich mit jemand zu einer sammeltour trifft, so muss ich nicht zwingend dessen anschrift kennen.


@ berthold

ich würde nach wie vor nichts verallgemeinern.

nur, was hast du davon die privaten daten eines anderen zu sehen? glaubst du wirklich das hält von privaten anfeindungen ab? wenn mir jemand annonymes blöd kommt, dann sage ich mir: du mich auch. es gibt genug personen, die nicht davor halt machen einen auch noch privat anzugehen. mir hat das beschimpfen per e-mail als reaktion auf ein abgegebenes posting schon vollauf gereicht. da brauche ich nicht noch entsprechende briefe oder wer weiß was im briefkasten. solange es kein profi ist kann mir der nix anhaben. und einem profi reichen auch die daten, die der rechner ungefragt preisgibt aus. internet habe ich jetzt seid bald 15 jahren und bisher hat sich bis auf hier im forum niemand an annonymität gestört. man braucht keine privaten daten zur konflicktlösung oder vermeidung. deren bekanntgabe hat genau den gegenteiligen effekt.


deine vier vorschläge führen nur dazu, dass man einen teil der user schlicht aus dem forenbetrieb ausschließt. da kannst du sie genausogut gleich rauswerfen.


man gewinnt nunmal nichts durch die aufhebung der annonymität. würde sich jeder anständig verhalten, dann bräuchte man annonymität nicht. aber es gibt genug personen, die private daten für ihre eigenen zwecke missbrauchen. man schaue allein nur in die nachrichten was da für datenaffären hin und wieder platzen. das ist nur ein winziger, winziger bruchteil des datenmissbrauchs. das genaue ausmaß will, und sollte man besser gar nicht wissen. und das ist die sauerei. jeder schnüffelt nur noch in dingen, die einen nichts angehen, versucht daraus vorteile zu ziehen und und und.

wenn man also nun den membern aufzwingen will die privaten daten preiszugeben, sei es mir partiellem ausschluss und rauswurf, dann würde ich sagen ein glatter verstoß gegen den datenschutz. selbst bei denen, die ihre daten preisgeben wollen oder sich dem fügen würde ich bezweifeln das das rechtsmäßig zulässig ist.

Offline Amudarja

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Re: Anonymität von Mitgliedern
« Antwort #23 am: 22 Jun 09, 22:16 »
Ich finde es nett wenn Leute sagen sie möchten lieber anonym einen Steinbruch empfehlen als damit in Verbindung gebracht zu werden. Wenn ich sehe wer Beiträge schreibt dann eigentlich fast nur Leute die ihren Namen preis geben  ::)

Gruß Stefan

Ist möglicherweise gesetzmässig. Man gibt seinen Namen schneller preis, wenn man viel geschrieben hat, also heimisch geworden ist. Die Folge ist, dass alle realen Namen sehr viel geschrieben haben. Nichts, was nicht zu verstehen bzw. entschuldigen wäre.

Gruß!
Joerg

Offline endeavour-minerals

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Re: Anonymität von Mitgliedern
« Antwort #24 am: 22 Jun 09, 22:27 »
Hallo,
kann es sein das wir uns schon mal darüber ausgetauscht hatten, ist schon eine Weile her, egal.
Es ist sicherlich angenehmer wenn man Namen und Beiträge nicht ergoogeln kann. Das Forum aus dem "öffenlichen Raum" des Internet heraus zu nehmen, zumindest eine Ausweitung des Full Member Bereiches, halte ich unbedingt für sinnvoll. Es ist sicher nicht im Sinne des Erfinders aber in Anbetracht so mancher Situation (Fundstellen, radioaktive Minerale etc.) und sich änderten Zeiten ist es  manchmal das Beste. Erst dann denke ich könnte/sollte  man auch mit den Namen arbeiten, gerade für die älteren Semester ist das angenehmer. Aber wie auch immer es ist ein Forum im Internet, wir sehen uns nicht persönlich, Mimik, Gestik sind nicht vorhanden und so kann es bei Diskussionen schnell zu Missverständnissen/ Kommunikationsproblemen kommen, da helfen auch keine Smilies. Und da ist es schon besser wenn das nicht unbedingt in alle Welt herausgetragen wird. Wichtig ist nur das man zum Schluss aber trotz harter Debatte auch wieder ein Bier zusammen trinken kann und zusammen Spaß hat. Aber gerade aus diesen Gründen ist eine Erweiterung des Full Member Bereiches dringend notwendig, so sehe ich das.

Wenn man Politisch, Religiös usw. aktiv ist, ist Anonymität sicher das Sicherste. Aber aus Beiträgen von Mitgliedern einer solchen Nieschensportveranstaltung wie Mineralien sammeln , Persönlichkeitsprofile anlegen, nun ja ich weiß nicht recht. Wenn ein potentieller Arbeitgeber etwas über einen Bewerber wissen möchte, braucht er ja nur einen Kommunikationspsychologen mit im Bewerbungsgespräch beizusetzen, da kommt im Ergebnis mehr bei rum als ihn via Internet auszuspionieren. Zumal derartige Persönlichkeitsprofile heute vielleicht  zutreffen und was ist morgen, Menschen ändern sich entwickeln sich weiter haben einschneidende Erlebnisse......und dann ist es Essig mit Profil. Das mittlerweile bei Personalabteilungen etisch moralische Grenzen überschritten werden ist ja schon Alltag, deshalb sollte man aber nicht gleich paranoid werden.

Gruß Ingo

Offline berthold

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Re: Anonymität von Mitgliedern
« Antwort #25 am: 22 Jun 09, 22:35 »
Hallo,

@Amudarja

Zitat
Wer kennt sich denn vollständig aus, wofür man "haftet", ausser den Experten?

Der Urheber -anonym oder nicht- haftet selbstverständlich für seine Aussagen (auch egal ob er die Konsequenzen kennt). Das Internet und die Foren sind kein rechtsfreier Raum. Zusätzlich haftet der Medien-Betreiber. Der Betreiber muss alles zumutbare unternehmen um Verstöße zu verhindern. Ich will Dein Beispiel aufgreifen: Sagen wir ein Händler klagt wegen Geschäftsschädigung aufgrund einer anonymen Aussage im Forum. Gegen wen wird sich die Klage richten? Richtig gegen den Seitenbetreiber und gegen den Anonymen. Nun wird der Seitenbetreiber sicher versuchen über die Anmelde-Mailadresse den Schreiber ausfindig zu machen. Kann gelingen muss aber nicht (z.B. wegen anonymer-email-Weiterleitung über einen Server in Togo) Dann gäbe es noch den Weg über die IP-Protokolle. Nur muss auch das nicht unbedingt zum Erfolg führen (z.B. Anonymisierer). Einige Foren haben deswegen schon eine recht umfangreiche und Anmeldeprozedur mit Überprüfung der Daten.

Das Argument mit der wayback-machine (z.B. archive.org) greift dann nicht wenn -wie vorgeschlagen- Suchroboter keinen Zugriff auf Klarnamen haben.  

Zitat
Gleichzeitig ist  Anonymität eine Hürde, die die Emotionen aus Streitigkeiten nimmt.

Nein, das sehe ich gegenteilig.

Zitat
Man kann messen, ob Anonymität beliebt ist im Web.

Richtig, sehr einfach sogar hier im Forum. Diejenigen 10 die die meisten Postings haben sind alle mit Klarnamen bekannt. Und von den 100 fleißigsten Schreiber sind es keine 10 denen ich keinen Klarnamen zuordnen kann.  

Gruß
Berthold

Offline caliastos

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Re: Anonymität von Mitgliedern
« Antwort #26 am: 22 Jun 09, 22:51 »
Zitat
Der Betreiber muss alles zumutbare unternehmen um Verstöße zu verhindern.

nun was ist zumutbar? sicher nicht die leute zur datenpreisgabe mit welchen mitteln auch immer zu zwingen. denn mit dem gleichen recht könnte das jede x-beliebige einrichtung behaupten. um zu verhindern dass schädigende aussagen in foren verbleiben gibt es admins und mods. gegen aussagen die vorher getätigt wurden hilft das wenig. wer kennt nicht die besipsiele von betrunkenen, die auf die polizei schimpfen, die aber bereits im rücken zuhört? allerdings kann man meinungen nicht verbieten. wenn jemand sagt er wurde von händler xy betrogen, dann ist das nicht geschäftsschädigend. dann müsste man zur vorbeugung gleich alle kundenrezensionen untersagen.

man muss und kann nicht immer allem vorbeugen. diese überregulierung bringt im endeffekt nichts, nur umstände.


Zitat
Gleichzeitig ist  Anonymität eine Hürde, die die Emotionen aus Streitigkeiten nimmt.

ansichtssache. jemand der mich annonym als annonymer beschipft geht mir sprichwörtlich am a... vorbei. worauf ich allerdings allergisch reagiere ist persönliches anfeinden. da braucht nur ein unbeherrschter spinner kommen, der mit ner aussage nicht klar kommt und schon hat man auch evtl. noch privat ärger.
grundsätzlich ist es vollkommen einerlei ob sich annonymitäten streiten oder welche mit bekannten namen. das macht keinen unterschied. den namen zu kennen ändert da absolut gar nichts. wer's drauf anlegt pfeift da drauf.


an den postings kann man die annonymität übrigens nicht messen. das ist wie äpfel mit birnen vergleichen. vergleiche lieber mal in den web-foren wie viele sich mit ihren richtigen namen anmelden und wer nicknames benutzt. foren mit zwanghafter datenpreisgabe zählen allerdings nicht.

Offline minuwe

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Re: Anonymität von Mitgliedern
« Antwort #27 am: 22 Jun 09, 22:57 »
@ Berthold:
Zitat
Und von den 100 fleißigsten Schreiber sind es keine 10 denen ich keinen Klarnamen zuordnen kann.
Da haben wir schon die Bescherung  :D Oder sind es über 90 von denen, die hier mit Klarname arbeiten (nur Vorname zähle ich nicht mit, die sehe ich nicht als verfänglich)?

Offline wolfi

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Re: Anonymität von Mitgliedern
« Antwort #28 am: 22 Jun 09, 22:58 »
Servus,

Mann oh Mann, man kommt kaum zum Schreiben vor lauter neuen Beiträgen! Ich meine auch, dass die einen Insider hier die anderen Insider hier beim Namen kennen und wahrscheinlich auch den Wohnort. Insofern bin ich gegen eine völlige Abschaffung der Anonymität.
Kompromissvorschlag: Anzeige der kompletten Daten für Vollmitglieder, also ab einer bestimmten Anzahl von Beiträgen. Sichergestellt sollte sein, dass nicht ein x-beliebiger Personalchef beim Googeln auf den armen Mineralien- (oder auch Fossilien-)sammlerkanidaten stößt, der mal irgendwie über irgend etwas gemosert hat und sich damit für die nächsten 130 Jahre ins Abseits befördert hat...

Servus + Glück auf
Wolfi

Offline Fritzi

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Re: Anonymität von Mitgliedern
« Antwort #29 am: 22 Jun 09, 23:25 »
Hallo,

ich bin dagegen, die Anonymität ganz abzuschaffen. Es gibt gute Gründe für den Erhalt der Anonymität. Darüber ist schon geschrieben worden, daher möchte ich das jetzt nicht auch noch tun.
Ich persönlich oute mich nur, wenn ich eine PM schicke.
Ansonsten könnte ich mich nur mit einem Mittelweg anfreunden, weniger Anonymität und den Personenkreis einschränken, der die Daten einsehen kann.
Dabei sollte aber nicht nur die Quantität der Beiträge ausschlaggebend sein, sondern auch die Qualität der Beiträge - nur, wer soll das angemessen beurteilen?

Viele Grüße, Fritzi

 

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