Lieber Uwe !
Es sollte doch jedem selbst überlassen sein, die Schwerpunkte beim Sammeln von Mineralien zu setzen.Die Erkenntnis des Werts der Fundortangabe kommt
doch bei den meisten erst mit der Zeit und so wurde so manche Sammlung über Jahrzehnte nachgebessert.Das ist ja das schöne am Sammeln von Mineralien:
Man wird nie fertig !!!
........ Wichtig scheint mir allerdings immer wieder auf die Bedeutung des Fundortes für eine Stufe hinzuweisen.
.........Entweder man sammelt nur nach ästhetischen Gesichtspunkten (dagegen ist überhaupt nichts einzuwenden) oder man läßt beim Kauf oder anderweitigen Erwerb die Finger von Sufen ohne Fundortangabe.
.........Bei rein ästhetischen Sammlungen ist der Mineralienname wirklich unerheblich.
Mit solchen Kommentaren reduzierst Du das Engagement von Einsteigern auf das Niveau von Ü-Eier-Sammlern.
Beim Kauf von Mineralien muß man im übrigen in der Regel dem Händler blind vertrauen,daß Angaben zu Mineral und insbesondere zum Fundort stimmen.
Ich möchte nicht wissen,wie viele Stufen in privaten Sammlungen falsch gekennzeichnet sind,damit sie teurer verkauft werden konnten.
Mein Berliner Händler hatte aus St.Marie excellente Kobaltdolomite mitgebracht. Zitat"Fundort Marokko,wahrscheinlich die größte Nickelmine".
Sehr wage ! Sollte ich sie deswegen lieber liegenlassen?
Ich habe auch einen großen Analcim,Seiser Alm.Dort darf schon seit Jahren nicht mehr gesammelt werden.Die Seiser Alm ist 57km
2groß.
Gilt das als Fundort oder sollte ich mich davon trennen,um meinen Ruf als Systematiker zu wahren?
Man möge mir diesen nicht ganz ernst gemeinten Kommentar verzeihen.
Eigentlich geht es ja um das anfangs etwas gesichtslose Mineral von buteoexsul......
Zum Einschätzen der eigenen Fähigkeiten der Mineralienbestimmung per Foto empfehle ich das Mineralien-Quiz bei Mindat:
http://www.mindat.org/mindatquiz.phpDen Schwierigkeitsgrad kann man sich aussuchen.Ich bin jetzt etwas zurückhaltender mit Foto-Diagnosen....
Glückauf
Embarak