Hallo,
nach dem Bild würde ich auch Holzopal oder Chalcedon sagen. Zur Dichteangabe 2,1 +/- 0,05 hätte ich eine Frage: Wie ist die ermittelt? Klar, wenn über Volumenbestimmung und Gewicht des gesamten Stückes dann ist das -sofern das Stück nicht komplett homogen und frei von Einschlüssen/Hohlräumen ist- eher eine Lottozahl und die Genauigkeitsangabe ohne jede Bedeutung. Sinn macht es hier ein kleines Stückchen abzutrennen und zu testen (Schwebemethode in schwerer Flüssigkeit wäre gut, ist aber sehr aufwändig). Vom Trend her kann man nornalerweise sagen, dass sehr harte Mineralien auch schwer sind. So passen die beiden physikalischen Beobachtungen nicht so recht zusammen.
Zur Härte möchte ich anmerken dass die Bestimmung immer mit gewisser Vorsicht zu betrachten ist. Einmal, weil die Härte des gleichen Minerals verschieden sein kann, zweitens weil die Ritzhärte mit naheliegenden Härtegraden geprüft schwer erkennbar ist. Und drittens weil bei glatten Oberflächen das Ritzbesteck auch mal leichter abgleitet als ritzt. Ich schlage vor, mit der Härte 8 nochmals zu prüfen und zwar in der Form: Eine ebene, nicht zu glatte Stelle unter dem Mikroskop suchen, makrieren, dann dort kreuzförmig mit Härte 8 einen Ritzversuch machen und die Stelle dann -wieder mit dem Bino- auf Ritzspuren untersuchen. Ich bin 100% sicher, dass sich da Ritzsspuren zeigen.
Gruß
Berthold