Hallo,
ich schicke heute mal eine Loxonema sp. (Turmschnecke) aus dem oberen Muschelkalk von Schorba bei Jena (A4-Baustelle) in's Rennen. Gefunden am 19.07.2009. Als ich sie fand, lugte sie an einer Bruchkante aus einem ca. 40 Kilo schweren Brocken heraus (Bilder 1+2). Diesen habe ich im Schweisse meines Angesichts in einer halben Stunde Pochen mit Faeustel und Meissel auf transportable 10 Kilo formatiert. Zu Hause wurde der Brocken weiter zerlegt, wobei die Schnecke sich zwar aus der Matrix loeste, allerdings in mehrere Teile zerbrach (Bild 3). Diese habe ich dann mit Sekundenkleber wieder in Position gebracht, es fehlte kaum etwas. Fuer die Zukunft geplant ist noch, die Bruchspalten etwas mit Gesteinsmehl und Sekundenkleber zu verfuellen und die Oberflaeche des Fossils noch etwas zu glaetten (Reste anhaftender Matrix mit dem Glasfaserstift entfernen). Bild 4 zeigt den heutigen Zustand des Stuecks.
Die Loxonema ist ca. 8 cm lang - die groesste, die ich je gefunden habe.
Viele Gruesse,
Thomas.