Der Rhätsandstein ist einigermaßen vielfältig, da er kieselig, tonig oder kalkig gebunden sein kann und entsprechend mehr oder weniger verwitterungsanfällig (und damit bröselig) ist. Obwohl der Rhätsandstein in der genannten Gegend ziemlich feinkörnig ausgebildet ist, kommen besonders zur T/J-Grenze hin gröbere Sandlagen (die genannten Rhätbonebeds - auch wenn es mit Knochen da drin nicht besonders weit her ist) vor, die lagenweise richtig in Grobsand ausarten und einzelne Kiesel führen können.
Wenn man einen Aufschluss noch nicht kennt, also zum ersten Mal da ist, bietet es sich immer an, ihn sehr genau anzuschauen und, wenn das Interesse auf einen lose gefundenen Stein fällt, zu versuchen, die passende Schicht in der anstehenden Schichtfolge zu finden, so dass man ihn besser einordnen kann. Man lernt dadurch auch viel über die einzelnen Schichten.
Ich kenne die Aufschlüsse; die Schichtfolge ist dort ziemlich übersichtlich und gut zu studieren.
Gruß,
Rainer