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Mineralien fotografieren - Erfahrungsbericht - andere Erfahrungen!
Krizu:
ok - ich habe zwar eine Meinung schon per PM abgegeben, aber warum nicht:
Beim Flourit finde ich die Farbgebung und den Hintergrund gelungen.
Bei den anderen Bildern finde ich den Farbfleck persönlich zu intensiv, und den Fleck dafür zu klein.
Die Bilder sind von der Darstellung der Proben sehr gut.
Meine Meinung - Wilhelm hat meine Meinung etwas ausführlicher.
MfG
Frank
berthold:
Hallo,
meine Meinung: Ja, die Bilder sind schön, aber der Hintergrund ist mir etwas zu aufdringlich bunt.. Die Fotos wären sicher auch ohne gemalten Hintergrund schön - aber vor allem authentischer.
@Frank: Danke für den Link, man sieht wie wichtrig und komplex das Thema ist.
Gruß
Berthold
der Sauerländer:
Hallo,
jetzt kommen wir der Sache doch schon bedeutend näher :)
Die reine Darstellung der Stufen lassen wir noch außen vor. Die Fotos sind ziemlich hingeschlunzt. Wichtig ist die Gestaltung des HG. Und da sind wir uns, glaube ich, einig. Diese roten und blauen oder sonstwie farbigen Flecken kommen nicht so an. Das lenkt den Blick wirklich ab. Die landläufige Meinung >der Hintergrund muss immer dunkel(schwarz) sein< ist sicher nicht verkehrt. Mir sagt aber ein leichter Verlauf von sehr dunkel zu einem mittel-grau mehr zu. Hier wird der Blick nicht abgelenkt, sondern die Stufe selbst erfährt mehr Deutlichkeit.
Die Amis denken kitschiger als wir. Und bevor es die EBV gab, haben Scovil u. a. mit buntem Glas oder bunter Hintergrundbeleuchtung gearbeitet. Nun fotografiert ein Scovil natürlich keinen Calcit aus Holzen, sonder Stufen, die den Betrachter allein schon faszinieren. Da ist der farbige HG sekundär. Diese Stufen sehen immer gut aus(außer auf Häkeldeckchen).
Also mache ich das ganze noch mal von vorne. Selbe Stufe mit verschiedenem HG. Dann schaun mer mal.
@Frank
Danke für die ausführliche PM. So kommen wir weiter :D
loparit:
Hallo Wilhelm,
dem SCOVIL habe ich in München über die Schulter geschaut und mich auch recht ausgiebig mit ihm unterhalten. Er arbeitet auch heute noch mit farbigen Filtern um die Hintergründe zu gestalten. Also meines Wissen sind bei dessen Fotos die Hintergründe nicht Softwaremäßig erstellt. Was man auch bei den Aufnahmen sehen kann.
Deine Fotos finde ich schön und mich selbst stört auch die Gestaltung des Hintergrundes via Software nicht. Für mich spielt eine Rolle wie scharf und deutlich ist das abgebildete Mineral zu sehen und dann erst kommt der Hintergrund. Die Farben die du benutzt finde ich noch ok, obwohl auch ich das graue bevorzugen würde.
Ich arbeite mit Photoshop schon so lange wie es diese Software gibt. Deshalb kann ich sehr gut beurteilen was für eine Arbeit es ist, die Hintergründe freizustellen. Und genau das ist der Grund warum ich zwischenzeitlich versuche die Aufnahmen die ich mache direkt bei der Aufnahme schon so zu gestalten, dass diese Arbeit die du dir machst und die ich mir vor einigen Jahren ebenfalls schon mal gemacht habe :-) nicht mehr notwendig ist.
Auch ein ganz wichtiger Punkt bei den Aufnahmen von SCOVIL sind die Stücke die er fotografiert. Du schreibst es ja selbst dass er keinen Baryt von Holzen fotografiert sondern eben ganz anderes Material. Ich gehe nun mal davon aus, dass er in München sicherlich einen Baryt von Holzen fotografiert hätte, wenn ich ihn damals gefragt hätte. Aber es ist schon ein ganz wichtiger Punkt was auf dem Foto zu sehen ist. Denn versuche mal einen 3 cm großen roten, grünen oder blauen Kristall eines Minerales zu fotografieren. Schaut man in seine Sammlung um zu sehen wie viele solche farbenfrohe Stücke man selbst hat, so erkennt man ganz schnell wo der Haken liegt. SCOVIL bekommt die besten Stücke zugetragen um diese abzulichten. Bei den Aufnahmen ist man dann oft schon wegen des Minerals fasziniert und wenn dann das Stück auch noch richtig ausgeleuchtet und scharf abgebildet ist, dann gefällt einem auch meistens der Hintergrund.
Deshalb ist es schwierig die eigenen Aufnahmen mit solchen von SCOVIL zu vergleichen. Den Baryt von Holzen oder den Fluorit mit Baryt den du zeigst hätte der SCOVIL nicht bedeutet besser darstellen können, bis auf den Hintergrund den hätte er direkt beim Fotografieren gestaltet. Und das ist wenn man den Bogen raus hat nichteinmal so schwierig. Ich muß gestehen, ich selbst habe den Bogen auch noch nicht ganz raus :-)
Deshalb mach weiter so und fotografiere, denn von der Schärfe und Ausleuchtung her sind deine Aufnahmen TOP. Irgendwann wird dir das mit dem freistellen sowieso zu viel und dann fängst du an, den Hintergrund direkt bei der Aufnahme mit zu berücksichtigen ;) :D
Gruß
Edgar
Harjo:
Schöne Bilder Wilhelmus ;)
Ich bevorzuge für meine "Makro" Bilder einfach weißes Papier, die öfters komplementäre Farben (das sind zwei Farben die in ein Farbenkreis gegenüber einander liegen, zum Beispiel Grün-Orange, Lila-Gelb etc) von Jeff finde Ich etwas zu viel Kitsch, die Farben einer Stufe sollen für sichselbst sprechen.
Vor allem die natürlichen "sanfte" Schatten finde Ich sehr schön, Positionierung der Stufe ist allerdings sehr wichtig um den richtigen Eindruck zu bekommen.
Am liebstem fotografiere ich die Stufen am Fenster wenn es draußen grau ist....also 3/4 des Jahres gute fotografische Voraussetzungen hier in Holland, leider doch.....
Hier zwei Vorbilder, erstens eine 8,5 cm hohe Calcitstufe aus Belgien.
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