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Autor Thema: Mineralien fotografieren - Erfahrungsbericht - andere Erfahrungen!  (Gelesen 101136 mal)

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Offline Krizu

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Hallo,

es gibt drei Möglichkeiten des Weissabgleichs:
- Auto von der Kamera
- An der Stelle des Objekts ein flächig weisses Blatt knipsen und in der Kamera hinterlegen
- Nachträglich

Falls du die Variante drei nimmst, solltest du in einer Ecke ein Stück weissen Karton haben. Beim Zuscheiden fliegt der raus :-) Aber dann kannst du mit der Nachbearbeitung sagen, dass ist weiss. Viele nehmen dafür eine Graukarte, aber die ist schwieriger zu beschaffen als z.B. die Rücksiete eienr Visitenkarte ;-)

Frank


Online geni

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der nächste Test,
Bildbreite: 1mm
Raspit, Les Montmins

Viel Spass beim Betrachten.
Gruß (geni 8))

Offline der Sauerländer

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hi walpurgin,
aus deinem Foto kann man nicht so richtig was rausholen.Es bleibt matschig. Natürlich hat der Rene Recht, was den Invest von Objektiven angeht. Nur eines ist klar. Wirklich gute(!) Fotos werden eben nicht mit nem Kit-Objektiv gemacht. Dann wären ja sehr viele Leute schön blöd. Schau mal in die diversen Natur-Foren. Da steht meißtens dabei, womit die guten Fotos gemacht werden. Da es aber fast jeder besser weiss aufgrund seiner Erfahrungen und Möglichkeiten, gebe ich dazu keine Tipps mehr ab. Diese Diskussionen bin ich leid. Für annehmbare Mineralien-Fotos reicht was gebrauchtes für ca 600,-€
Anmerkung.....für die Ausrüstung von Leuten wie Jeff Scovil kannste dir nen Mittelklasse-Mercedes kaufen :o

@Frank,
weißes Blatt Papier? Häh? Weißes Papier ist BLAU! Da bist du mit dem (grauen) Himmel besser bedient ;) Machen aber viele Leute mit dem Papier. Kein Wunder, dass da nur Mist rauskommt.
Hat deine Cam keine manuelle, stufenlose, Einstellmöglichkeit?

als Anhang noch mal das Foto vom walpurgin. Aus Shit kann man eben keine gute Butter machen

Offline Walpurgin

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Hallo Sauerländer,
Du hast natürlich Recht was die Oberklasse Fotos angeht ,ich versuche dagegen nur mit meinen bescheidenen Möglichkeiten das Beste rauszuholen.
Und da muss ich mich noch ganz schön strecken. Aber wo eine Wille ist da ist dann auch ein Weg. Und dank der Hilfe hier, ist es mir nun gelungen ein wenig mehr Qualität in meine Bilder zu bringen(Testforum).Es bleibt natürlich nicht aus, mir neue Technik anzuschaffen aber es wird wohl eher erst ein 350 Euro Objektiv statt der 600,-. Denn was würde ich mich ärgern wenn ich mir jetzt teure Technik kaufe und dann irgendwann keine Lust mehr zum Fotografieren habe.
Es wär schön wenn du mal ins Testforum schaust und dir evtl. mal die letzten Bilder anschaust ich denke das es schon ein ganz schöner unterschied zu dem  Wurst-Bild ist.(hoffe ich jedenfalls)Ich freue mich natürlich über jeden Vorschlag der meine Bilder besser macht.
Aber wie gesagt es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen !!!! also immer üben üben üben
Dank euch erstmal.

Offline der Sauerländer

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Hallo Michael,

richtig so!
Wenn ich heute meine ersten Fotos hier im Atlas betrachte, bekomme ich nen Brechreiz. ZBsp. in der Becke-Oese Seite die Calcite. Wenn ich könnte, würde ich die alle löschen.

Gruß

Offline Walpurgin

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nach vielen vielen Üben möchte ich euch eine meiner Lieblingstufen nicht vorenthalten.

Offline Krizu

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@Frank,
weißes Blatt Papier? Häh? Weißes Papier ist BLAU! Da bist du mit dem (grauen) Himmel besser bedient ;) Machen aber viele Leute mit dem Papier. Kein Wunder, dass da nur Mist rauskommt.
Hat deine Cam keine manuelle, stufenlose, Einstellmöglichkeit?

Hallo Wilhelm,

glaube mir, wenn ich weiss meine, ist es weiss. Klar, nicht jedes Papier ist weiss. Nur arbeite ich seit 8Jahren in einer Bude die mit Weiss ihr Geld macht. Das übt das Auge ;-) also Abweichungen von 0.3 im Blau-Gelb-Wert sieht man deutlich. Meine Visitenkarten sind z.B. weiss.

MfG

Frank

Offline Klinoklas

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Für annehmbare Mineralien-Fotos reicht was gebrauchtes für ca 600,-€

Nee echt jetzt?

Also wenn ich so in die Medienbibliothek schaue dann sehe ich einige sehr gute Bilder und die sind zum Teil mit einer Kompaktkamera gemacht worden. Du wertest ja im Grunde mit deiner Aussage fast alle Bilder ab welche jemals für den Atlas gemacht wurden. Das dürfte so manches Mitglied davon abhalten überhaupt noch etwas für den Atlas abzulichten. Und überhaupt warum muss sich ein Mineraliensammler und eventuell Hobbyfotograf mit einem Jeff Scovil messen lassen der sein täglich Brot mit dem ablichten von Mineralien verdient.

Walpurgin möchte nur Tipps haben wie er mit seiner jetzigen Ausrüstung bessere Ergebnisse erzielen kann. Wenn er seine Canon EOS 400D was eine gute Kamera ist besser begreift und hier gute Einstellungstipps erhällt sowie viel übt dann kann er auch die Qualität seiner Bilder verbessern ohne gleich eine Investition von 600 € zumachen. Wenn er das Objektiv dann hätte dann soll es nächtes Mal eines für 1200 € sein und dann geht natürlich nix mehr unter 10000 €. Spätestens dann darf er sich Berufsfotograf für Mineralien nennen.

Sein Bild als Shit und unbrauchbar zu titulieren finde ich wenig hilfreich und auch übertrieben. So einen jargon eignet man sich vielleicht in einem Naturfotografieforum an. Ausrüstung ist nicht alles und sehr oft sitzt das Problem hinter der Kamera.

Gruß
René

Online geni

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zum Abschluß noch ein Bild von mir:

Anatas aus dem Val di Vizze, Bildbreite 2,1mm. (28 Einzelbilder und mit CZP bearbeitet)

Frohe Ostern wünscht der immer noch probierende Geni  8)

Gerhard Niceus

Offline loparit

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Nee echt jetzt?

Gruß
René


Hallo René,
da kann ich Dir nur zustimmen bei Deiner Aussage.

Auch mir ging es darum "Walburgin" nicht zu entmutigen und den Grund für das unscharfe und nicht so gelungene Foto zu finden. Ein Bekannter von mir der unter anderem auch Mineralien fotografiert hatte das selbe Objektiv und machte gute Aufnahmen. Ich sage ganz bewusst nicht professionelle Aufnahme aber doch so gut dass diese wesentlich besser waren als das von Walburgin. Also gehe ich davon aus, dass er mit der Kamera und dem Objektiv das Foto besser hinbekommt.
Man muss eben klären, woran es liegt, dass das Foto so ist!

@Sauerländer
Es ist keine Frage, dass es bessere Objektive gibt und dass man damit auch bessere Aufnahmen macht. Doch auch dafür muss man nicht unbedingt für ein gebrauchtes 600 € ausgeben. Es stellt sich hier die Frage was mache ich mit den Aufnahmen, will ich mich daran erfreuen, diese hier im Mineralienatlas veröffentlichen, sind sie eventuell für einen Bericht im Lapis etc....
Solange das ein Hobby ist, muss doch eben jeder für sich entscheiden mit welcher Optik und auch mit welcher Kamera er fotografiert. Und wenn einer das Geld hat eine Ausrüstung im Wert  eines Mittelklassewagen zu kaufen, dann soll er das doch tun. Aber deshalb können andere doch mit weniger Mitteln gute Aufnahmen machen. Genauso wie es Leute gibt, die mit teurem Gerät die Aufnahmen nicht hinbekommen, weil sie eben nicht die Erfahrung haben in der Fotografie und auch in EBV. In München hatte ich mich längere Zeit mit Jeff Scovil unterhalten und ich hatte auch seine Ausrüstung in der Hand, zumindest die die er damals dabei hatte (ist 2 Jahre her). Es war eine Nikon mit einem wenn ich mich richtig erinnere 90er Makro von Nikon. Bin mir aber nicht mehr ganz sicher. Für diese Ausrüstung bekommt du aber sicherlich keinen Mittelklassewagen.

Doch wieder zurück zu "Walburgin" und den Möglichkeiten die man eventuell hat mit weniger finanziellen Mitteln. Ich würde versuchen bei E-Bay ein hochwertiges analoges Makro zu finden.  Leitz Wetzlar Macro Elmarit-R 1:2.8 / 60 mm. Da liegt der Preis je nach Glück zwischen 300 und 500 Euro gebraucht. Aber man hat dann ein Objektiv der Spitzenklasse entsprechend der TOP-Pro Objektive von Canon, Nikon oder Olympus, welche im 4stelligen Euro-Bereich liegen.
Hier eine Aussage von Micor-Tech-Lap in dieser Sache:
Fazit: Im extremen Makrobereich können analoge Toppmodelle locker mithalten oder sind sogar überlegen. Solide Verarbeitung mit Spitzenqualität zum Schnäppchenpreis! Unser Tipp: Teures Kameragehäuse kaufen und nach einem Klassiker beim Händler oder bei Ebay umschauen.

Der Bekannte von mir den ich vorhin erwähnt hatte, hat es ähnlich gemacht nur nicht so teuer. Er hat ein analoges 50er Zuiko-Makro gekauft Preis 80 Euro und damit macht er hervorragende Makroaufnahmen mit seiner Digitalen Olympus und auch mit seiner Canon. Man braucht halt eben noch die entsprechenden Adapter und kann loslegen. Alles natürlich, da Analog-Optik, mit manueller Steuerung. Die Av, die automatische Belichtungsmessung, geht natürlich auch noch.

So jetzt stacke ich noch zwei Foto's, wünsche noch schöne Osterfeiertage.

loparit

Offline Galenit

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Manche haben den Mercedes in der Garage, andere auf dem Stativ. Wenn es um Preis/Leisung geht kann man eigentlich nur das Tamron 90 2,8 universell für jedes system empfehlen. für 300€ gibts kaum was besseres incl. 5 Jahren Garantier und kostenloser Justage direkt auf die jeweilige Kamera!

Aber nun zum 'eigentlichen Problem': Walpurgin  ;D
Ich glaube wirklich, das dein Objektiv die größte Schwachstelle ist. Das matschige ist typisch für die Kitobjektive.
Ansonsten ist das meiste schon gesagt:

Blende 8 - 11
Stativ
Fernauslöser
Spiegelvorauslösung
Manuell fokussieren

Mehr kannst du kaum tun!

Offline der Sauerländer

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dann kommen wir uns doch schon näher. Mit den 600,-€ meine ich Objektiv plus Gehäuse. Beides gebraucht ständig zu finden bei dforum.de oder dslr-forum. de o. a.

@Frank
unter einem weißen Blatt Papier verstehen die Leute i. d. R. Druckerpapier. Damit kann man keinen vernünftigen Weißabgleich machen. Eine Graukarte kostet nur wenige €. Andere nehmen zBsp. eine Reflektorscheibe vom Fahrrad oder ein Stück einer Dia-Leinwand. All das nützt dir aber auch nix, wenn Du keinen kalibrierten Monitor hast. Dein Bild sieht gut aus aber andere sehen Farbstiche.

@Michael, ich schreib dir mal ne PM

@Rene,
nein, ich werte die Bilder nicht ab. Da ich die Fotografie mittlerweile intensiv betreibe, gucke ich sicher anders. Und schüttel sehr häufig den Kopf, wenn Bilder gelobt werden, die einfach schlecht sind. Bestes Beispiel dafür ist die fotocommunity. Da wird permanent mit wenigen Worten gelobt, obwohl jeder sehen kann, was ein wirklich gutes Foto ist. Hier ist das z. T. genau so. Unscharfe Fotos sind nun mal nicht gut. Die werden durch subjektive Betrachtung auch nicht besser. Und warum soll ich mich nicht an den besten Fotografen orientieren? Meine Fotos werden nie so gut sein wie die Fotos in minerapole.com, aber wenn ich nur annähernd so eine Quali hinbekomme, bin ich zufrieden.

Offline Krizu

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@Frank
unter einem weißen Blatt Papier verstehen die Leute i. d. R. Druckerpapier. Damit kann man keinen vernünftigen Weißabgleich machen. Eine Graukarte kostet nur wenige €. Andere nehmen zBsp. eine Reflektorscheibe vom Fahrrad oder ein Stück einer Dia-Leinwand. All das nützt dir aber auch nix, wenn Du keinen kalibrierten Monitor hast. Dein Bild sieht gut aus aber andere sehen Farbstiche.

Richtig - Das normale Druckerpapier ist aber oftmals gelblich. Spectralon liegt auch im Schreibtisch ;-)
Aber jetzt mal ehrlich - mein Monitor links ist etwas rotstichig, der rechts neutral bis leicht blau. Aber das ist nicht das Problem bei Walpurgin. Das ist eher Beleuchtung, Parameter und Fokus.

MfG

Frank



Offline loparit

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Hallo Wilhelm,

so ein Teil was man vor die Linse setzt habe ich mir dort gekauft und benutze es schon seit längerem. Funktioniert recht gut und einfach.

Gruß
Edgar

 

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