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Autor Thema: Mineralien fotografieren - Erfahrungsbericht - andere Erfahrungen!  (Gelesen 101092 mal)

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Offline Stefan

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@Walpurgin

Das Objektiv ist ganz sicher nicht oder noch nicht Dein Problem, es sei denn es ist verschmutzt. Wie bearbeitest du Deine Bilder nach? Bzw. wie verkleinerst du die Bilder um sie hier hoch zu laden? Für mich sieht es u.a. so aus als würdest Du zu stark komprimieren, was zu solch "matschigen" Ergebnissen führen kann. Mache doch mal ein Foto im RAW Format und in voller Auflösung und schicke mir das per Email.

Die scheinst die Bilder extrem nachzuschärfen, was zu einem "lackierten" Bildeindruck führen kann. Weiterhin wäre denkbar du hast zu hohe ISO Werte eingestellt bzw. die Beleuchtung ist zu gering. Weißabgleich etc. sind noch kein nennenswertes Problem. Erst müssen die anderen Dinge ausgebügelt werden.

Evtl. kannst du noch kontrollieren ob auf dem Objektiv ein leichter Film (Beschlag) zu sehen ist. Dann die Linsen ggf. mit Watte und einem Reinigungsbenzin- und Isopropanol-Gemisch kreisend von innen nach außen reinigen. Das mit beschlagen kann auch für den Sensor gelten. Wenn die Kamera neu war sollte es allerdings kein Problem sein.

Meine Vermutung geht in die Richtung, das die Bilder im Ursprung schon nicht ganz scharf sind und Du versuchst sie dann digital hinzubiegen, das wird nicht funktionieren. Wie gesagt schick mir mal eine unbearbeitete RAW-Datei dann schaue ich mir an wo das Problem liegt.

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Besten Gruß
Stefan
« Letzte Änderung: 06 Apr 10, 12:19 von Stefan »

Offline Walpurgin

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Hallo Stefan,
An meinen ISO werten kann es eigentlich nicht liegen die sind bei 100 (niedrigster Bereich) .Ich werde aber die Woche nochmal Fotos machen und dir die Ergebnisse senden.
Danke

Offline berthold

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Hallo Walpurgin,

gut, 100 ISO, daran sollte es dann nicht liegen. Ich würde an Deiner Stelle systematisch der Frage nachgehen was Schuld hat: Objektiv / Kamera oder sonstige Umstände. Dazu einfach mal ein paar Fotos mit einem anderen Objektiv (ggf. beim Fotohändler oder Bekannten ausleihen), dann kann man schon etwas einschränken. Es gibt leider 1000 Gründe warum die Aufnahmen so "soft" kommen können. An erster Stelle hätte ich da auch an eine Objektiv-Verschmutzung gedacht, dann kann es natürlich auch Streulicht sein. Und ich habe auch schon erlebt, dass die Kamerafirmware die lustigsten Streiche spielt  >:D. Ich weis nicht mehr welche Kiste das war, die hatte ein Belichtungs-Programm "Hochzeit" - da kamen auch nur so flaue Softbilder raus., mit dem Belichtungsprogramm "Produkt-Foto" war dann alles o.k. (aber da muss man erstmal draufkommen).

Gruß
Berthold

Offline Goldi85

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Hallo,

ich habe mir noch einmal die Bilder im Testforum (http://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,24146.30.html) angeschaut, speziell den Rhodochrosit und den Galenit. Diese sind durchaus scharf abgebildet und scheinen bei voller Auflösung nur etwas stark komprimiert zu sein (was schon geschrieben wurde). Wenn man da die automatische Farbkorrektur anwendet, erscheinen die Bilder völlig OK, der "Nebel" ist danach jedenfalls weg. Dieses Problem habe ich bei meiner Kamera auch hin und wieder, allerdings weniger stark ausgeprägt.

Gruß  Daniel

Offline Krizu

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Hallo,

so wie es aussieht, sind es wirklic hdie Kompressionseinstellungen.
Beim Rhodochrosit ist oben links das Schachbrett vom JPG. und die Kante in der Mitte zeigt auch JPG-Artefakte.

Was aber richitg komisch ist, ist das Histogramm. Da sind nur sehr wenige Farben vorhanden.

MfG

Frank

Offline guefz

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Das Histogramm sieht nach sehr starker Farbraumspreizung aus...

Günter

Offline Walpurgin

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Das mit der Komprimierung ist natürlich ein sehr interessanter Ansatzpunkt.Ich denke ein Fehler ist z.B das ich meine Bilder in der allerhöchsten Auflösung machen bzw. gemacht habe.Was natürlich die Folge hat das ich wiederum sehr stark komprimieren muss (bitte melden wenn ich hier Blödsinn schreibe)und die Bilder dann matschig werden.
Ich habe nun nochmal 2 Bilder ins Testforum geladen die einen anderen Hintergrund und eine kleinere Auflösung haben und ich bild mir ein ,das die etwas besser geworden sind.Ich kann ich mir natürlich auch so zurecht wünschen und einbilden !

Offline Walpurgin

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Ich kann ich mir natürlich auch so zurecht wünschen und einbilden !

Richtig sollte es heissen: Ich kann mir das natürlich auch so zurecht wünschen und einbilden !

Offline Galenit

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Zum einen hast du da einen denkfehler. Das runterregeln der Auflösung bringt dir nix in sofern, das dann nur die Kamera von ihrer nativen Auflösung, für die der Sensor ausgelegt ist, eigentständigt runterrechnet. Also nix anderes, als du sonst am Rechner tust.
Zum anderen sehe ich da jetzt nicht die Hammermäßige Verbesserung in den Bildern. Optisch mehr her macht der schwarze Hintergrund, aber das ändert nichts daran, das die Aufnahmen weich bleiben.

Kannst du evtl. zu deinen Bildern mal die Daten aus den ExifDateien dazu schreiben?

... aber die Stufen sind scheen ...  :D

Offline Walpurgin

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Nun bin ich wirklich mit dem Latain am Ende.Ich bin nun schon weg von der Manuellen Einstellung zur Automatischen und trotzdem sind sie schwammig (Ich dachte es liegt hier an meinen Augen).
Aber evtl. hab ich ja wirklich nen Sehfehler und bekomme es deswegen nicht gebacken !

Offline berthold

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Hallo,

Zitat
Das Histogramm sieht nach sehr starker Farbraumspreizung aus...

und dann ist es die Nachbearbeitungm und nicht die Kamera. Wenn aber nach so einer extremen Farbraumspreizung die Bilder immer noch flau sind - dann ist irgendwas in der Aufnahme schon megafaul  :o.

Gruß
Berthold

Offline Galenit

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Mmh.
Gibt es denn keine fotografierenden Menschen in deiner Nähe? Evtl. noch mit deinem system? Dann könntest du dich mit denen austauschen und evtl. auch mal andere Linsen testen!

Offline Walpurgin

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Ich habe gerade erst jetzt dieses Hobby für mich entdeckt ,da hab ich natürlich noch keine Kontakte in diese Richtung knüpfen können.
Ich hab bald das Gefühl ,das ich irgend etwas wesentliches einfach übersehe.Bin aber in 14 Tagen bei einen befreundeten Fotografen dann muss der halt mal nen Tag drann glauben und mir die grundlegensten Dinge mal zeigen.

Offline Stefan

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Die Bilder sind nicht mehr so schlecht und auch das Histogramm z.B. des Fluorit ist i.O. Nehme mal das Fluorit-Bild und sende es in voller Auflösung und Größe ohne jegliche Nachbearbeitung im Lexikon hoch. Dann kannst du das Bild hier verlinken. Solltest Du Probleme haben sag Bescheid.

Die Bilder sind immer noch stark herunter gerechnet und 150k für ein großes Bild heißt starke Kompression und zwangsläufig auch Qualitätseinbußen.

Mit welcher Software verkleinerst Du die Bilder?

Besten Gruß
Stefan

Kleiner Nachtrag: Was mich ein wenig wundert, Du hast das Objekt von vorne bis hinten mehr oder weniger scharf abgebildet. Es ist kein wirklicher Schärfebereich zu erkennen. Wenn ich mir einen meiner Schnappschüße durchs Vitrinenglas auf der Messe ansehe, sieht das deutlisch anders aus.

USA/Illinois/Hardin County/Illinois-Kentucky Fluorspar District/Cave-in-Rock Sub-District/Cave-in-Rock/Minerva No. 1 Mine (Ozark Mahoning No.1)
Mineralien fotografieren - Erfahrungsbericht - andere Erfahrungen!


Besten Gruß
Stefan

« Letzte Änderung: 06 Apr 10, 21:16 von Stefan »

Offline Embarak

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Hallo,
Du hast das Objekt von vorne bis hinten mehr oder weniger scharf abgebildet. Es ist kein wirklicher Schärfebereich zu erkennen. Wenn ich mir einen meiner Schnappschüße durchs Vitrinenglas auf der Messe ansehe, sieht das deutlisch anders aus.
Ist im Forum schon mal der Zusammenhang zwischen Chipgröße und Tiefenschärfe bei unseren Makroaufnahmen
diskutiert worden?Das soll ja einer der wenigen Vorteile der kleinen Digicams sein...
(wobei ich eine EOS400D nicht dazu zähle  ;)   ).
Gruß
Norbert

 

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