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Autor Thema: Ebay - Verbot - Verkauf von Fossilien und Mineralien ohne Dokumente  (Gelesen 17392 mal)

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Offline SaschaN

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Hallo Hans-Jürgen,

bisher einmal die Gebühren sind schon enorm mittlerweile es lohnt sich aus meiner Sicht nur noch wenn du viel verkaufst.
Den Geldtransfer kann man sich glaube ich ähnlich wie PayPal vorstellen. Warum jetzt allerdings unbedingt ebay das
Geld haben muss und dann weitergibt erschließt sich mir auch nicht wirklich  ??? Wird damit auf kurze Zeit spekuliert?

Man weiß es nicht. Auf jeden Fall gibt es auch immer noch Mineralien zu kaufen sogar T rbernit  ;D

Gruß Sascha

Offline weirdo

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ich weigere mich auch aber kann bis jetzt sachen einstellen (zuindest kommt auf ebay de bis zu dem button einstellen nix), ich verkauf aber immer auf ebay.com ,da geht es normal

Offline Manfred Früchtl

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Hallo,
ich verkaufe regelmäßig für unseren Verein.
Mitte bis ende Mai hatte ich schon Schwierigkeiten was Ebay eigentlich abzieht.
Also erstmal 11%, dies aber auch von den Portogebühren wie schon früher mal.
Dann kommen noch Gebühren dazu wenn Artikel EU weit bzw International eingestellt werden.
Diese Gebühren erfährt man erst auf der Endabrechnung.
Diese Woche hatte ich meine Angebote nur in D angeboten.
Am Freitag war Auktionsende und ebay teilte mir mit , dass Käufer teil am Freitag, Samstag aber auch am Sonntag bezahlt hätten.
Wie das geht weiß ich nicht. Am Montag bekam ich die alle Käufer haben bezahlt und das Geld wird überwiesen, ich kann die Artikel versenden.
Heute am Mittwoch morgen wurde dann von ebay der gesamte Betrag abzüglich aller Gebühren überwiesen. Lief diese Woche gut.
Jetzt muss man sich erstmal genau anschauen wie hoch die einzelnen Abzüge sind. bei nur in D sind es dann ca 12%, ins EU- Gebiet auch schon mal bis 15 und in die Schweiz kam ich auf 21%.
Der Verkäufer bekommt sein Geld also 2 Tage später als bei Direktüberweisung.
Es gibt da so schwer fassbare Dinge wie das, übersteigt ein Artikel einen Ertrag von 10,50€ inklusive der Porto-Verpackungskosten dann werden 0,35 € Einstellgebühr verlangt, bleibt der Artikel darunter dann werden 0,05 € verlangt. Also immer erst nach dem Verkauf ermittelbar.
Das mal so meine derzeitigen Erfahrungen.
Viele Grüße
Manfred

Nachtrag: Paypal ist nicht mehr im Bezahlvogang dabei.

Offline loismin

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Hallo Manfred.

Ja so ähnlich ist es bei mir auch !
Eigentlich sollten wir Verkäufer uns mal zusammentun und eine Woche oder 2 mal alles boykottieren.
Aber das werden wir wie immer nicht zusammenbringen .
Und eine bessere Alternative kenn ich im Moment noch nicht !
Erocks ist ja auch nicht gerade billig und alles auf englisch beschreiben auch nicht so mein Ding !

Loismin

Offline vandendrieschen

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Dazu wird das Mineraliensegment zu klein sein, dass es Ebay weh tun würde.
Achso, es sollen alle Verkäufer jeder coleur boykottieren. Ich war schon wieder nur im Bereich Mineralien  :D

Warum Mineralien nicht hier anbieten?

Gruß
Jule

Offline Stronkolo

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Umsonst gibt es halt nichts, warum auch .

Ihr solltet mal nicht vergessen welches Potenzial euch durch e-bay und e-rocks geboten wird und wie viele kaufwillige Kunden ihr anspechen könnt.

Wenn ihr diese Anzahl an Kunden auf herkömmliche Weise durch Börsenbesuche, Tauschtage, Listenversand erreichen wollt wäre euer Zeitaufwand enorm.

Dazu noch Kosten für Standmiete/Übernachtung,Sprit....

Und wenn ihr nicht auf einer großen Börse/Messe (Kosten) ausstellt, würdet ihr noch nicht mal einen winzigen Bruchteil der möglichen Kunden erreichen.

Das auf e-bay und e-rocks bessere Preise erzielt werden kommt ja auch noch hinzu.

Ich denke deshalb kann man getrost 10 – 20 % abgeben und sich über mehr Zeit und einen höheren Gewinn freuen.


Grüße
Andreas

Offline cyp

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Warum jetzt allerdings unbedingt ebay das
Geld haben muss und dann weitergibt erschließt sich mir auch nicht wirklich  ???

Ich nehme an, weil eBay die komplette Kontrolle im Bezahlverkehr will und sich daraus wohl noch weitere Vorteile für eBay ergeben. Liegt nahe, dass das Geld dadurch etwas langsamer fließt.

Es gibt da so schwer fassbare Dinge wie das, übersteigt ein Artikel einen Ertrag von 10,50€ inklusive der Porto-Verpackungskosten dann werden 0,35 € Einstellgebühr verlangt, bleibt der Artikel darunter dann werden 0,05 € verlangt. Also immer erst nach dem Verkauf ermittelbar.

Bisher hat eBay 10% vom Verkaufspreis (ohne Porto) einbehalten. Wenn dann per PayPal bezahlt wurde, wurden nochmals 0,35€ Fixgebühr plus 1,9% des Verkaufspreises von PayPal einbehalten.

Ab jetzt nimmt eBay 11% bis zu einem Verkaufspreis von 1990€. Liegt der Verkaufspreis darüber, sind es nur noch 2%. In beiden Fällen kommt noch eine Fixgebühr von 0,35€ hinzu.

Deshalb entstehen für den Verkäufer nun aber keine zusätzlichen Gebühren mehr, wenn vom Käufer per PayPal bezahlt wird.

Für private Verkäufer, die bisher als Zahlungsmethode nur Überweisung angegeben haben, ist es also eine schlechte Neuerung. Für Verkäufer, die bisher PayPal als Zahlungsmethode angeboten haben, kann die Provision jetzt am Ende etwas geringer ausfallen.

Ich würde also ein Mineral nun eher für 1991€ als für 1990€ verkaufen... ;)
« Letzte Änderung: 03 Jun 21, 14:19 von cyp »

Offline sulzbacher

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Grundsätzlich stimmt das Argument aber ebay überreizt es jetzt gerade...

Wo ist z.B. die Berechtigung, für die Gebührenberechnung auch das Porto einzubeziehen?
Wo bringt ebay eine Leistung, wenn ich die Warensendung der DHL übergebe, damit diese dann die Leistung erbringt?

Zudem scheint es ja einige Änderungen in der AGB zu geben die zumindest fragwürdig ist...so scheint die Haftung des Verkäufers jetzt bis zur Zustellung beim Käufer zu gehen...dürfte dem BGB widersprechen? Außerdem können private  Verkäufer die Rücknahme nicht mehr ausschließen?

GA
Hans-Jürgen
« Letzte Änderung: 03 Jun 21, 15:09 von sulzbacher »

Offline Junibolte

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Und: Ebay behält dein Geld erstmal ein und kann damit nach Belieben agieren. Die Auszahlung kann unter Umständen länger dauern und man heht auchnochin Vorkass beim Porto.
Unversicherte Sendungen sind nicht mehr möglich, weil der Käufer abstreiten kann, diese bekommenzu haben. Dann isterstmal Geld und Ware futsch.
Bei einem Streitfall, der in der Regel zugunsten des Käufers entschieden wird, zahlst du noch 19,... Euro als Strafgebühr an Ebay.
Das wird dann abgebucht, weil ohne Abbuchung bei der neuen Kaufabwicklung nichts mehr geht.
Viele wissen das nicht und haben dem neuen Verfahren zugestiimt, ohne sich die Regeln durchzulesen.
Ebay hat deine Kohle und verfährt damit nach Belieben.
Beri ungeklärten Fällen wie Sendungsverlust bei Paketen wird dein Geld erstmal einbehalten, was bis zur Klärung auch schonmal Wochen dauern kann.
Zudem hat Ebay durch die zwischengeschaltete Bank Einblick in deine Finanzen.
Wer da noch mitmacht,............
Du hast als Verkäufer erstmal deine Rechte abgegeben, obwohl das tlw. den deutschen Gesetzen widerspricht.

Gruß

Hans-Peter

Offline smoeller

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  • Diplom-Mineraloge
Kennt noch jemand von euch Hood.de??

Hab da früher mal ver- und gekauft. Deutsche Seite, wesentlich kostengünstiger und sauberer als die Konkurrenz. Leider aber auch im Moment zu wenig Kundschaft...

Es müssten nur alle Mineraliensammler in D komplett rüber machen...

Glück Auf!
Sebastian Möller

Offline sulzbacher

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Hallo Sebastian,

guter Vorschlag; ich bin dabei.

GA
Hans-Jürgen

Update: bin jetzt bei hood.de mit dem gleichen Verkäufernamen angemeldet wie bei eBay und habe beim Bewertungsprofil einen Hinweis darüber und den Grund hinterlegt
« Letzte Änderung: 03 Jun 21, 19:16 von sulzbacher »

Offline Stronkolo

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Welchen Nutzen bietet hat eine Verkaufsplattform die zu wenig oder keine Kunden im gewünschten Bereich hat  ???

Offline Junibolte

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Welchen Nutzen hat eine Verkaufsplattform, die mit meinem Geld macht, was sie will?

Siehe Nutzungsbedingungen Absatz 7, Rücklagen (Reserven):

"Aus Gründen des Risiko-Managements und/oder um Ihre Verpflichtungen gemäß der vorliegenden Zahlungsabwicklungsbedingungen abzusichern, behalten wir uns vor, nach billigem Ermessen eine von den eingenommenen Geldern gebildete Mindestrücklage als Sicherheit vorzuhalten, die für eine Auszahlung nicht zur Verfügung steht (fixe oder dynamische Sicherheitsrücklage). Wir werden Sie über jede von Ihnen einbehaltene Rücklage informieren. Eine Rücklage kann, in Abhängigkeit von Ihrer Verkäuferleistung und dem mit Ihrer Nutzung der Zahlungsabwicklung für uns verbundenen Risiko, jederzeit erhöht, verringert oder aufgehoben werden. Sofern gesetzlich vorgeschrieben, erhalten Sie von uns vorher eine entsprechende Mitteilung."

 Super, oder? Ich bin mir sicher, das sichdie wenigsten das durchgelesen haben.

Gruß, Hans-Peter

Offline Algovia

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Hallo zusammen,

das Thema der Gebührenerhöhungen verfolgt uns ja derzeit nahezu täglich in fast allen Lebensbereichen.

Die geänderten Ebay-Bedingungen sind für uns Sammler natürlich nicht erfreulich aber es stellt sich wirklich die Frage wie man einen derart großen Sammlerkreis sonst ansprechen kann.

Wenn man einmal bei den klassischen Auktionshäusern (die mittlerweile auch wegen ausgesetzter Präsenzveranstaltungen oft auf Online-Auktionsformate umgestellt haben) den Trend beobachtet, dann wird man bei den Aufgeldern für den Käufer (addieren sich zum Zuschlagspreis) in der Regel bei 25% bis ca. 35 % landen! Wie die Bedingungen für den Verkäufer bzw. wie hoch die von ihm zu entrichtende Provison ist, kann ich nicht beurteilen, vielleicht hat da jemand eigene Erfahrungen. Sicher läßt sich das nur schwer vergleichen aber man erkennt den Trend. Ebay verfolgt ja das umgekehrte Prinzip und belastet nur den Verkäufer einseitig (da von ihm wohl das Geld am einfachsten einkassiert werden kann....).

Was aber gravierender ist, das ist die Tatsache daß meines Wissens bisher die Provision von Ebay mit 10% gedeckelt war, d.h. es wurden maximal 200,- Euro bei einem 2000,- Euro-Verkauf fällig, bei noch höheren Verkaufspreisen wurde keine zusätzliche Provision fällig. Auch wenn das eine Region ist, in die wir Sammler wohl selten vordringen werden, so zeigt sich jetzt daß Ebay diesen Grundsatz nun aufgehoben hat und deshalb steckt im unten beigefügten Zitat ein ganz erheblicher Fehler:

Die Provision beträgt nun 11% bis zu einem Betrag von 1990,- Euro. Bei Verkäufen darüber (ab 1991,- Euro) werden weitere 2% Provision für den Differenzbetrag (1991,- Euro bis beispielhaft 3000,- Euro = 1009,- Euro x 2% Provision) fällig! Und nicht - wie unten fälsch dargestellt - nur 2% Provision auf den vermeintlichen Gesamtbetrag!

Letztlich wird wohl jeder selbst mit sich ausmachen müssen, was es ihm wert ist seine Stücke auf einer Verkaufsplattform mit Vollservice zur Verfügung zu stellen.

Grüße H.


Warum jetzt allerdings unbedingt ebay das
Geld haben muss und dann weitergibt erschließt sich mir auch nicht wirklich  ???

Ich nehme an, weil eBay die komplette Kontrolle im Bezahlverkehr will und sich daraus wohl noch weitere Vorteile für eBay ergeben. Liegt nahe, dass das Geld dadurch etwas langsamer fließt.

Es gibt da so schwer fassbare Dinge wie das, übersteigt ein Artikel einen Ertrag von 10,50€ inklusive der Porto-Verpackungskosten dann werden 0,35 € Einstellgebühr verlangt, bleibt der Artikel darunter dann werden 0,05 € verlangt. Also immer erst nach dem Verkauf ermittelbar.

Bisher hat eBay 10% vom Verkaufspreis (ohne Porto) einbehalten. Wenn dann per PayPal bezahlt wurde, wurden nochmals 0,35€ Fixgebühr plus 1,9% des Verkaufspreises von PayPal einbehalten.

Ab jetzt nimmt eBay 11% bis zu einem Verkaufspreis von 1990€. Liegt der Verkaufspreis darüber, sind es nur noch 2%. In beiden Fällen kommt noch eine Fixgebühr von 0,35€ hinzu.

Deshalb entstehen für den Verkäufer nun aber keine zusätzlichen Gebühren mehr, wenn vom Käufer per PayPal bezahlt wird.

Für private Verkäufer, die bisher als Zahlungsmethode nur Überweisung angegeben haben, ist es also eine schlechte Neuerung. Für Verkäufer, die bisher PayPal als Zahlungsmethode angeboten haben, kann die Provision jetzt am Ende etwas geringer ausfallen.

Ich würde also ein Mineral nun eher für 1991€ als für 1990€ verkaufen... ;)


Offline cyp

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Hast recht, hatte ich falsch in Erinnerung. Danke. Sollte in der Tat für die meisten hier nicht wirklich relevant sein.

 

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