Hallo zusammen,
das Thema der Gebührenerhöhungen verfolgt uns ja derzeit nahezu täglich in fast allen Lebensbereichen.
Die geänderten Ebay-Bedingungen sind für uns Sammler natürlich nicht erfreulich aber es stellt sich wirklich die Frage wie man einen derart großen Sammlerkreis sonst ansprechen kann.
Wenn man einmal bei den klassischen Auktionshäusern (die mittlerweile auch wegen ausgesetzter Präsenzveranstaltungen oft auf Online-Auktionsformate umgestellt haben) den Trend beobachtet, dann wird man bei den Aufgeldern für den Käufer (addieren sich zum Zuschlagspreis) in der Regel bei 25% bis ca. 35 % landen! Wie die Bedingungen für den Verkäufer bzw. wie hoch die von ihm zu entrichtende Provison ist, kann ich nicht beurteilen, vielleicht hat da jemand eigene Erfahrungen. Sicher läßt sich das nur schwer vergleichen aber man erkennt den Trend. Ebay verfolgt ja das umgekehrte Prinzip und belastet nur den Verkäufer einseitig (da von ihm wohl das Geld am einfachsten einkassiert werden kann....).
Was aber gravierender ist, das ist die Tatsache daß meines Wissens bisher die Provision von Ebay mit 10% gedeckelt war, d.h. es wurden maximal 200,- Euro bei einem 2000,- Euro-Verkauf fällig, bei noch höheren Verkaufspreisen wurde keine zusätzliche Provision fällig. Auch wenn das eine Region ist, in die wir Sammler wohl selten vordringen werden, so zeigt sich jetzt daß Ebay diesen Grundsatz nun aufgehoben hat und deshalb steckt im unten beigefügten Zitat ein ganz erheblicher Fehler:
Die Provision beträgt nun 11% bis zu einem Betrag von 1990,- Euro. Bei Verkäufen darüber (ab 1991,- Euro) werden weitere 2% Provision für den Differenzbetrag (1991,- Euro bis beispielhaft 3000,- Euro = 1009,- Euro x 2% Provision) fällig! Und nicht - wie unten fälsch dargestellt - nur 2% Provision auf den vermeintlichen Gesamtbetrag!
Letztlich wird wohl jeder selbst mit sich ausmachen müssen, was es ihm wert ist seine Stücke auf einer Verkaufsplattform mit Vollservice zur Verfügung zu stellen.
Grüße H.
Warum jetzt allerdings unbedingt ebay das
Geld haben muss und dann weitergibt erschließt sich mir auch nicht wirklich 
Ich nehme an, weil eBay die komplette Kontrolle im Bezahlverkehr will und sich daraus wohl noch weitere Vorteile für eBay ergeben. Liegt nahe, dass das Geld dadurch etwas langsamer fließt.
Es gibt da so schwer fassbare Dinge wie das, übersteigt ein Artikel einen Ertrag von 10,50€ inklusive der Porto-Verpackungskosten dann werden 0,35 € Einstellgebühr verlangt, bleibt der Artikel darunter dann werden 0,05 € verlangt. Also immer erst nach dem Verkauf ermittelbar.
Bisher hat eBay 10% vom Verkaufspreis (ohne Porto) einbehalten. Wenn dann per PayPal bezahlt wurde, wurden nochmals 0,35€ Fixgebühr plus 1,9% des Verkaufspreises von PayPal einbehalten.
Ab jetzt nimmt eBay 11% bis zu einem Verkaufspreis von 1990€. Liegt der Verkaufspreis darüber, sind es nur noch 2%. In beiden Fällen kommt noch eine Fixgebühr von 0,35€ hinzu.
Deshalb entstehen für den Verkäufer nun aber keine zusätzlichen Gebühren mehr, wenn vom Käufer per PayPal bezahlt wird.
Für private Verkäufer, die bisher als Zahlungsmethode nur Überweisung angegeben haben, ist es also eine schlechte Neuerung. Für Verkäufer, die bisher PayPal als Zahlungsmethode angeboten haben, kann die Provision jetzt am Ende etwas geringer ausfallen.
Ich würde also ein Mineral nun eher für 1991€ als für 1990€ verkaufen... 