Hallo,
ein Eintrag in den letzten Besuch ist sicherlich besser als nichts. Nur halte ich die Barriere für recht hoch, wenn dort bereits ein Eintrag steht. Was passiert denn, wenn dort steht "keine Fundmöglichkeiten"? Kommt jemand aus seiner Sicht zu einer anderen Einschätzung (weil vielleicht anderes Sammelgebiet o.ä.), darf er sich dann überlegen, ob und wie er jetzt mit dem bisherigen Eintrag umgeht. Es geht hier nicht um unlösbare Entscheidungen, aber um solche die den schwachen Entschluss eines Eintrag leicht ausbremsen können ("ach, was soll's").
Aber was spricht denn dagegen, eine Möglichkeit zu schaffen, eine Art Memo oder Notiz hinzufügen zu können? Ich würde das gar nicht weiter strukturieren wollen. Also einfach nur Text, Datum des Eintrags (und/oder Besuchs), vielleicht noch Verfasser (hat den Vorteil, ggf. rüchfragen zu können). Ob das dann Einträge über die letzten Funde dort, oder über den Zustand der Fundstelle oder andere Erfahrungen sind, ist dann egal. Es ergibt sich einfach ein Journal zur Fundstelle (wenn die Möglichkeit genutzt wird). Es muss sich keiner Gedanken machen, ob diese Information nun so relevant ist, dass sie an prominenter Stelle stehen darf. Denn diese Fragestellung dürfte für viele gegeben sein. Insbesondere die hohe Qualität mancher Fundstellenbeschreibungen, setzt letztlich auch Massstäbe, die mancher glaubt einhalten zu müssen, sich aber nicht dazu in der Lage fühlt. Dabei ist wenig Information immer noch besser als keine Information.
Viele Grüsse
Andreas