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Autor Thema: QuarzXX, teils Doppelender mit unbekanntem Mineral  (Gelesen 3273 mal)

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Offline Achim

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Hallo,

anbei ein Bildchen einer Kleinstufe (45 * 35 * 20mm). Das hellbraun/rötliche Mineral gibt mir Rätsel auf. Die Härte liegt zwischen 5 und 6, der Strich ist weiß. Ich habe mal wieder mein Büchlein durchgeblättert ohne zündende Idee.

Was könnte dies sein, ggf. woher?

Viele Grüße

Achim

Offline rtbstone

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Antw:QuarzXX, teils Doppelender mit unbekanntem Mineral
« Antwort #1 am: 10 Dec 09, 18:20 »
Feldspat auf jeden Fall
tippe auf Mikroklin oder Orthoklas
Fundort: ggf. Namibia ?
Gruß
Berthold

Offline STRAHLER

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Antw:QuarzXX, teils Doppelender mit unbekanntem Mineral
« Antwort #2 am: 10 Dec 09, 18:21 »
Hallo,

denke auch das müßte mit ziehmlicher Sicherheit Feldspat (Orthoklas) sein. Der tritt meist in Verbindung solcher Pegmatitstücke auf.

Grüße und Glück Auf

         Ronny
« Letzte Änderung: 10 Dec 09, 18:34 von STRAHLER »

Offline Goldi85

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Antw:QuarzXX, teils Doppelender mit unbekanntem Mineral
« Antwort #3 am: 10 Dec 09, 18:25 »
Hallo,

ja, das sieht nach einer typischen Pegmatitstufe mit Feldspat, Quarz und Glimmer aus. Zum Fundort wird man wohl nicht viel sagen können, diese Kombination gibt es auf der ganzen Welt, von Fichtelgebirge über Baveno/Italien bis zum Erongo-Gebirge/Namibia  :-\
Ich denke mal, das Stück wird auch aus der älteren Sammlung stammen? Dann wird man Namibia wahrscheinlich als Möglichkeit streichen können.

Gruß  Daniel

Offline Achim

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Antw:QuarzXX, teils Doppelender mit unbekanntem Mineral
« Antwort #4 am: 10 Dec 09, 18:44 »
Hallo,

das ging ja rasend schnell! Jep, das Stück ist aus der alten Sammlung. Namibia ist vor dem Hintergrund sehr unwahrscheinlich, Fichtelgebirge dürdte am wahrscheinlichsten sein.

Vielen Dank für die Bestimmungshilfe!

Achim

Offline berthold

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Antw:QuarzXX, teils Doppelender mit unbekanntem Mineral
« Antwort #5 am: 10 Dec 09, 18:53 »
Hallo,

Fichtelgebirge würde ich bei dem Stufenaufbau und der Farbe der Feldspäte eher nicht annehmen. Aber sicher ist, dass da nichts sicher ist. Mit der Mineralbestimmung bin ich einverstanden.

Gruß
Berthold

Offline uwe

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Antw:QuarzXX, teils Doppelender mit unbekanntem Mineral
« Antwort #6 am: 10 Dec 09, 22:10 »
Wieso ist bei einer alten deutschen Sammlung Namibia unwahrscheinlich ? Namibia war mal deutsche Kolonie.

Uwe

Offline schleifer

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Antw:QuarzXX, teils Doppelender mit unbekanntem Mineral
« Antwort #7 am: 10 Dec 09, 23:10 »
Hallo
Habe so etwas gleichwertiges getauscht aus Pleitning. Ähnlichkeit ist verblüffend.
Gruß Robert

Offline giantcrystal

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Antw:QuarzXX, teils Doppelender mit unbekanntem Mineral
« Antwort #8 am: 11 Dec 09, 00:56 »
Hallo aus Mittelfranken

Ein klassischer - alter - Fundort für solche Paragenesen ist das Granitgebiet von Striegau in Niederschlesien, heute Strzegom in Polen.

Speziell in alten Sammlungen recht häufig vorhanden, oft auch in Paragenese mit Epidot und rotem Chabazit

Glück Auf

Thomas


Offline berthold

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Antw:QuarzXX, teils Doppelender mit unbekanntem Mineral
« Antwort #9 am: 11 Dec 09, 10:12 »
Hallo,

Zitat
Granitgebiet von Striegau

ja, da ist viel Ähnlichkeit.

@Uwe
in der Kolonialzeit kamen da Edelsteine, aber kaum Sammlermineralien. Die Marktschwemme mit Namibia kam erst in den letzten 20 Jahren als dort dieses Marktsegmet entdeckt wurde.

Gruß
Berthold

 

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