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Makrobilder bearbeiten mit Gimp
Goldi85:
Hallo Edgar,
ich würde versuchen, die Stufe noch genauer auszuschneiden. Das ist der Punkt, der mir bei sehr vielen nachträglich mit anderem Hintergrund versehenen Bildern auffällt, bereits wenn man ein paar Pixel nicht mitgenommen hat, fällt die Bearbeitung auf.
Alternativ kann man versuchen, den passenden Hintergrund bereits beim Fotografieren zu erzeugen: In diesem Fall hätte ich das Papier hinter der Stufe etwas hochgebogen und das Ganze so ausgerichtet, dass das Tageslicht die Stufe und das Papier gleichmäßig beleuchtet, also weitestgehend ohne Schatten im Hintergrund oder neben der Stufe. Dann die Kamera auf Höhe der Stufe positionieren (Stativ) und die Stufe soweit kippen bzw. abstützen, bis man das auf dem Monitor hat, was man später auf dem Bild haben will.
Bei weissem Papier kann man dann bei Gimp unter "Farben"=>"Werte" mit der Pipette noch den Weissabgleich und die Helligkeit korrigieren und hat dann einen gleichmäßigen Hintergrund. Alternativ mit verschiedenfarbigem Papier.
Embarak:
Hallo,Edgar!
--- Zitat von: Lapislazuli am 27 Dec 09, 21:38 ---Dann funktioniert das normale Speichern unter eigene Bilder (so hat das Bild eine Speichergröße von 900 kb).
...................................
@Günter: Wenn du jeden Schritt speicherst, kriegst du ja einen riesigen Haufen an Bildern zusammen ::), das ist mir dann doch etwas zu viel für den Anfang.
--- Ende Zitat ---
Wieso nur 900 kb mit der FX10?? Die sollten als jpg etwa 2MB haben !! Wo ist der Rest ??
Du solltest immer mit maximaler Leistung fotografieren und die full-size-Originale in separate Ordner packen.
Diese sind als Kopie die Basis für jede Weiterbearbeitung und sollten nie verändert werden.
Wenn Du erst mit Kompression verkleinerst und daraus eine Ausschnittsvergrößerung machst,addieren sich die
Kompressionsfaktoren und Du hast unnötige Qualitätsverluste.
Bearbeiten wie Ausschneiden/Freistellen also immer vom Original ,als komprimiertes jpg wird dann das Endergebnis
der Bearbeitung gespeichert.Die erwähnten Zwischenschritte können dann in die Tonne.
Übrig bleiben 2 pics:das Original für neue Ansätze und das End-Foto im gewünschten Format.
Man muss sich ein System zur Bilderverwaltung überlegen.Der Verwalten der anzulegenden Ordner wird nach meiner Erfahrung mit google-Picasa (freeware) deutlich erleichtert.
Ein bereits in reduziertes jpg gespeichertes Bild in Tif umzuschreiben,ist sinnlos.Es kann nicht wieder besser werden.
FX 10 und TZ6 können nur jpg, kein tif und kein RAW.
Beim Thema Freistellen und anderen Hintergrund einbauen scheiden sich die Geister.
Viele dieser Ergebnisse sind mit viel Zeit- und Technikaufwand gemacht und sehen anschließend aus wie mit der
Nagelschere ausgeschnitten oder aus der Retorte.
Dabei kann man mit geübtem Blick,einer gebogenen Hintergrundpappe und wenigen Hilfsmitteln und einer simplen Kamera wie FX10 durchaus brauchbare Bilder machen.
Meist mache ich pro Mineral 20 -30 Bilder,aber 1 bleibt dann nur übrig!)
Ein thread dazu und zum Freistellen mit Hintergrund gab's schon mal,wenn auch stark an Photoshop angelehnt.
Aber Gimp ist ähnlich aufgebaut,nur simpler.
http://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,22911.0.html
Zum Abschluss mal ein Foto,das ich mit einer FX 9 mit weißer Hintergrundpappe gemacht habe.
(Habe zwar Photoshop,setze es aber nur selten ein.)
Gruss
Norbert
P.S: Ich glaube FX10 und TZ6 haben eine autobracket-Funktion,d.h. man kann mit Stativ 3 Bilder mit unterschiedlichen Belichtungen aufnehmen und mit entsprechender Software HDR-Fotos zusammenbauen.
Etwas ,was ich seit der FX9 nicht mehr missen möchte;Wäre ein Thema für sich.
Nachtrag:Während ich getippt habe sind 3 postings dazu gekommen.Bin wohl zu langsam :-[
Lapislazuli:
@Goldi85: Ja, mit dem Ausschneiden muss ich dir Recht geben. Ich habe das jetzt nicht so sorgfälltig gemacht war ja nur ein Test. Ich denke, je mehr Punkte man setzt, desto genauer wird die Bildkannte (das Programm sucht dich die Bildlinie zum Ausschneiden normalerweise automatisch, wenn nicht zu viele Ausbuchtungen, bzw. "bucklige Strecke" zwischen den gesetzten Punkten sind). Man sollte natürlich auch die Kantenpunkte exakt setzen (wobei ich glaube, dass das nicht wirklich möglich ist, denn je mehr man das Bild vergrößert, um die exakte Linie zu sehen, desto verschwommener und ungenauer wird es). Die eifachste Lösung ist wohl, lieber in die Stufe hineinzuschneiden, was aber nicht wirklich toll ist. Das mit dem gleich richtig Fotografieren habe ich mir auch gerade gedacht, bekomme aber immer irgendwo Schatten auf das Bild. Aber da will ich auf jeden Fall mit meiner neuen Digicam probieren, ob ich das nicht ohne die Schatten hinbekomme, um mir das Nacharbeiten zu ersparen. Der Vorteil vom Nachbearbeiten ist aber, das man viel mehr Hintergrundfarben zur Verfügung hat als ein paar Tonpapierbögen.
Da ich in meiner Wohnung eine Halogenbeleuchtung habe, kaufte ich mir vor einiger Zeit noch zwei kleine Tischhalogenleuchten, damit ich die Stufen besser ausleuchten kann (und die gleiche Lichtart habe). Ich habe sie links und rechts der Stufen positioniert, dennoch hatte ich Schatten. Wenn ich einen noch dahinter stelle, blende ich ja den Foto und das Bild wird auch wieder nichts. Da muss ich wohl einfach noch ein wenig tüfteln. Ich will mal einen Versuch mit Tageslichtlampen machen, weiß aber nicht, wie sich das mit meinem Halogenlicht verträgt (es entsteht ja dann irgendwie ein Mischlicht). Sollte man eigentlich auf Blitzlicht wenn möglich verzichten oder ist das egal?
PS: Danke für die konstruktive Kritik. ;)
Glück Auf
Edgar
guefz:
Hallo,
Blitzlicht ist bei Makrofotos ein Lotteriespiel, das man meistens verliert...
Die Schatten wirst du nie ganz los werden, die sind eigentlich auch ein gestalterisches Element, um bestimmte Teile der Stufe zu betonen. Wenn man nach der Bearbeitung Schatten auf der Stufe sieht und der Hintergrund hat keine, sieht man auch sofort, dass an dem Foto gebastelt wurde. Die Schatten haben auch nichts mit der Kamera zu tun, sie entstehen nur durch die Beleuchtung...
Günter
Lapislazuli:
Hallo Embarak,
--- Zitat ---Wieso nur 900 kb mit der FX10?? Die sollten als jpg etwa 2MB haben !! Wo ist der Rest ??
--- Ende Zitat ---
Bisher habe ich nicht mit der vollen Leistung fotografiert, weil ich die Bilder klein halten wollte. Aber deine Ausführungen hier haben mich jetzt eines besseren belehrt (werde mir dafür wohl noch ein paar Speicherkarten für den Foto anschaffen und das in Zukunft anderst machen).
--- Zitat ---Man muss sich ein System zur Bilderverwaltung überlegen.Der Verwalten der anzulegenden Ordner wird nach meiner Erfahrung mit google-Picasa (freeware) deutlich erleichtert.
--- Ende Zitat ---
Von dem Programm habe ich noch nicht gehört, werde mir das mal anschauen.
--- Zitat ---Beim Thema Freistellen und anderen Hintergrund einbauen scheiden sich die Geister.
Viele dieser Ergebnisse sind mit viel Zeit- und Technikaufwand gemacht und sehen anschließend aus wie mit der Nagelschere ausgeschnitten oder aus der Retorte.
--- Ende Zitat ---
Ich muss zugeben, das ist mir auch schon aufgefallen. Ich habe aber auch schon ganz nette Ergebnisse gesehen. Da ist es halt so: der Eine findets schön, dem Anderen ist es ein Grauß. Darum will ich ja auch versuchen, ob ich die Bilder nicht auch ohne die Nachbearbeitung hinbekomme. Mein Hauptproblem ist halt im Moment noch die richtige Ausleuchtung ohne Schatten, werde aber da noch etwas experimentieren (vielleicht gibt es hierzu ja noch ein paar nützliche Tipps von euch).
--- Zitat ---P.S: Ich glaube FX10 und TZ6 haben eine autobracket-Funktion,d.h. man kann mit Stativ 3 Bilder mit unterschiedlichen Belichtungen aufnehmen und mit entsprechender Software HDR-Fotos zusammenbauen.
--- Ende Zitat ---
Die Funktion kenne ich noch nicht, werde das mal die nächste Zeit abchecken. Ich weiß nur, das bei der FX10 ein Panoramamaker dabei ist, dort kann man aus zum Beispiel 10 Teilbildern ein Großes machen. Habe die Funktion aber noch nie benutzt. Die FX10 ist schon auch gut gewesen, aber wenn man die genaueren Details z. B. bei Bestimmungsanfragen braucht, reicht der Zoom halt nicht aus um einzelne Kristalle etc. schön abzubilden. Darum habe ich mir jetzt die tz6 bestellt. Die Alte gebe ich meinem Bruder, der hat auch noch keine :).
Die Stufe auf deinem Bild sieht gut aus. Mit was für einer Beleuchtung arbeitest du?
PS: Ich hoffe, dass das mit dem Zitieren funktioniert hat, habe es noch nicht getestet.
Glück Auf
Edgar
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