>> Mir erschließt sich der Sinn dieses Themenwechsels nicht.
Ich denke, das soll auf die größere Stabilität von Quarz hinweisen.
Was natürlich so nicht stimmt.
Das kommt einfach auf die physikalischen und chemischen Bedingungen an, ob Calcit oder Quarz "stabiler" ist.
Quarz ist wasserlöslich, und wenn die Lösung an Kieselsäure gegenüber Quarz untersätigt ist, löst er sich auf. Braucht etwas Zeit, geht aber schneller wenn die Lösung salzig, basisch und heiß ist. Chalcedon ist deutlich besser löslich, Opal noch viel mehr.
Calcit ist im Grunde das Gleiche, nur kommt noch CO2 ins Spiel.
Damit sich Quarz löst und Calcit oder Aragonit ausfällt, braucht man nur eine Lösung, die an Kieselsäure untersättigt und an Calciumcarbonat übersättigt ist.
Ganz ohne Hokuspokus.
Allgemein: Man kuckt erstmal, was Sache ist, dann kümmert man sich um die Erklärung.
Wenn ein Schwein pfeift, ist das erstaunlich, aber das Schwein pfeift und eine Diskussion darüber erübrigt sich. Man diskutiert dann, wie das Schwein das wohl macht.
dito Calcitachat.