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Autor Thema: Ausstellung in Köln: "Fundgeschichten. Archäologie in Nordrhein-Westfalen"  (Gelesen 1266 mal)

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Offline rudi_strolz

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  • Auf den Stein muss der Hammer.
Der mit 395 Millionen Jahren weltweit älteste Baumfarn aus Lindlar im Bergischen Land gehört zu den Highlights der Landesausstellung zur Archäologie im Römisch-Germanischen Museum. Hinzu kommen die 190 Millionen Jahre alten Fossilien eines Schwimmsauriers aus Nieheim im Kreis Höxter, ein Elefantenfriedhof aus dem Haarstrang, einem Höhenzug bei Dortmund, und das frühe Bild einer Elchkuh aus der Altsteinzeit. Auch die Zeugnisse der Gesellschaft in der Jungsteinzeit, ein Gerät und Waffen früher Werkzeugmacher aus der Bronzezeit und Gräber mit wertvollen Beilagen aus römischen Friedhöfen in Köln, Bonn und Moers werden Sie verblüffen. Zu den weiteren Funden zählt neben neuen Spuren zur Handels- und Verkehrsgeschichte beiderseits des Rheins das Waffengrab des fränkischen Landesherrn in Pesch bei Nettersheim. Die Neuzeitarchäologie steuerte alliierte und deutsche Flugzeugwracks als bedrückende Zeugen des Zweiten Weltkriegs bei.

Im Rhythmus von fünf Jahren zeigt die Bodendenkmalpflege in Nordrhein-Westfalen im Auftrag des Ministeriums für Bauen und Verkehr ihre Archäologische Landesausstellung. In der Schau ziehen die Paläontologinnen, Paläontologen, Altertumswissenschaftlerinnen und Altertumswissenschaftler der Archäologischen Landesämter Münster, Bonn und Köln Bilanz ihrer Feldarbeit und Forschungen der Jahre 2005 bis 2010. Durch Rettungsgrabungen, Notbergungen und Laborarbeiten hat sich ihnen ein reiches Panorama des unterirdischen Archivs von der Erdgeschichte bis in die jüngste Vergangenheit erschlossen. Nordrhein-Westfalen kann auf eine reiche archäologische Geschichte zurückblicken.

Römisch-Germanisches Museum
Roncalliplatz 4
50667 Köln - Altstadt/Nord

Von 19. März 2010 bis 14. November 2010

Täglich außer Donnerstag, 10 bis 17 Uhr
Donnerstag, 10 bis 20 Uhr
Jeden ersten Donnerstag im Monat, 10 bis 22 Uhr

Preis:
8 Euro
ermäßigt 5 Euro

Öffentliche Führungen:
Sonntag 11:30 Uhr (mit Ausnahme der Ferienzeiten)

Lässt sich prima mit einem Besuch des Römisch-Germanischen Museums verbinden und ist sehr zu empfehlen!

Herzliche Grüße, Carsten