und was zur Geologie des Eyjafjall-Vulkans:
Kraterdurchmesser: 5km
höchste Erhebung am nordwestlichen Kraterrand: Hvannadalshnukur mit 2119m = höchste Gipfel Islands
Es handelt sich dabei um einen steilen Rhyolithgipfel.
Außerdem ist der Eyjafjall ein Stratovulkan, d.h. ein Vulkanschlot und gleichmäßig kegelförmig aufgebauter Vulkankörper. Die im Jahre 1362 ausgestoßene rhyolithische Asche nimmt am Boden ca. 0,5m ein. Danach gab es basaltische Ausbrüche mit Lavaförderung.
Außerdem neigen Stratovulkane auch zu Spaltenausbrüchen; die vornehmlich an den Flanken aufbrechen. Umgesetzt auf die jüngsten Ereignisse ist also der Spaltenausbruch am Fimmvörduhals die erste "Erleichterung" des Eyjajalls mit Lavaförderung und nun ist der eigentliche Krater mit Ascheexplosionen in Bewegung geraten.
Prinzipell wird entsprechend meiner mir vorliegenden Literatur eingeschätzt, daß auf Grund der Eismassen der Gletscher wahrscheinlich immer erst die lavafördernde Ausbrüche stattfinden. Bei Druckabnahme im System wechselt dann der Ausbruchsmachanismus; es erfolgt eine Ascheexplosion - wie im vorliegenden Fall.
Ergo, beide Ausbrüche in Island halten sich mal schön an die Theorie...

Herzliche Grüße
Moni