Gesteine / Rocks / Rocas > Vulkane, Erdbeben, Tektonik / Volcanos, Earthquakes, Tectonics
Aschewolke Eyafjallajökull / Luftraumsprerrung
Stefan:
Wie wäre es mit einem kleinen Wettbewerb. Wir schauen mal wie schnell wir so viele sinnvolle Informationen zu dem Vulkan zusmammen tragen können um im Lexikon den Artikel zu vervollständigen. Google indidziert uns immer sehr zeitnah, so dass wir duchaus eine Informationsquelle sein könnten.
Eyafjallajökull Vulkan
Links zu Videos weiteren Informationen sind natürlich auch willkommen. Es wäre doch schade wenn wir als geologische Seite nicht auch was zu dem Thema bezusteuern hätten.
Moni:
Hatte zwar Stefans Beitrag noch nicht gelesen - aber mittlerweile gesehen, daß es also zwei z.Z. aktive Vulkane sind.
1. Fimmvördulhals-Vulkan und
2. Eyjafjall-Vulkan.
zweiterer entläßt die Aschewolke.
Kartenbild siehe hier:
http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/geowissenschaft/vulkanausbruch-der-spuk-kann-laenger-dauern_aid_499297.html
Gruß Moni
Moni:
Hätte da noch einen Link zu bieten:
http://www.boston.com/bigpicture/2010/04/icelands_disruptive_volcano.html
mit BIldern.
Man beachte aber bittschön, daß bei den Bildern wieder mal beide Vulkane zusammengewürfelt werden!
glühende Lava: Fimmvördulhals
Rauch: Eyjafjall
Und wenn mich meine Vorortkenntnisse nicht ganz im Stich lassen, dann kommen die geschmolzenen Wasserwasser östlich des Gletschers zu Tal - und nicht wie ich ursprünglich annahm (und auch irgentwo sagt ...?) in Richtung Skogarfoss.
Auf einem Bild kann kann sehr schön den Seljalafoss (Brücke im Vordergrund, der reißende Fluß ist der Markarfljot) erkennen.
Gruß Moni
Stefan:
So ein wenig etwas habe ich als Grundstock bereits eingefügt, damit ziehe ich mich zurück und gebe die Bühne frei ;)
Besten Gruß
Stefan
Moni:
und was zur Geologie des Eyjafjall-Vulkans:
Kraterdurchmesser: 5km
höchste Erhebung am nordwestlichen Kraterrand: Hvannadalshnukur mit 2119m = höchste Gipfel Islands
Es handelt sich dabei um einen steilen Rhyolithgipfel.
Außerdem ist der Eyjafjall ein Stratovulkan, d.h. ein Vulkanschlot und gleichmäßig kegelförmig aufgebauter Vulkankörper. Die im Jahre 1362 ausgestoßene rhyolithische Asche nimmt am Boden ca. 0,5m ein. Danach gab es basaltische Ausbrüche mit Lavaförderung.
Außerdem neigen Stratovulkane auch zu Spaltenausbrüchen; die vornehmlich an den Flanken aufbrechen. Umgesetzt auf die jüngsten Ereignisse ist also der Spaltenausbruch am Fimmvörduhals die erste "Erleichterung" des Eyjajalls mit Lavaförderung und nun ist der eigentliche Krater mit Ascheexplosionen in Bewegung geraten.
Prinzipell wird entsprechend meiner mir vorliegenden Literatur eingeschätzt, daß auf Grund der Eismassen der Gletscher wahrscheinlich immer erst die lavafördernde Ausbrüche stattfinden. Bei Druckabnahme im System wechselt dann der Ausbruchsmachanismus; es erfolgt eine Ascheexplosion - wie im vorliegenden Fall.
Ergo, beide Ausbrüche in Island halten sich mal schön an die Theorie... ;)
Herzliche Grüße
Moni
Navigation
[0] Themen-Index
[#] Nächste Seite
[*] Vorherige Sete
Zur normalen Ansicht wechseln