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Achate Aus Hausdorf bei Frankenberg Sachsen

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fassi:
Ja - stimmt Eisenspat - ;)

Das mit den bezeichnungen der Gänge wonach dann die Gruben benannt wurden sollen weis ich von nen Langenstriegis Kenner .- ;)

Mir ist eben diese ominöseAchatstelle intressant - da gab es Hier schon mal ein Thema - dort gab es auch direkte GPS-Koordinaten - leider führen die bei mir zu keine ergebniss in Deutschland - wahrscheinlich bin ich zu blöd die richtig einzugeben  :'(

vieleicht gibts je hier jemanden der die stelle kennt - oder wenigstens weis wo die schneidreste liegen .----

Lutz Mitka:
Generell besteht auf den Feldern um Frankenberg die Möglichkeit Lesefunde auf Achat- oder Amethystvaritäten zu machen, aber keine besonderen oder herausragenden Belege. Besonders bei Altenhain zwischen  Flöha und Frankenberg gelegen, sind Funde von Achat nach dem Ackern auf den Feldern häufig und teilweise sogar schöne Stücke (kommt auf den Verwendungszweck drauf an). Bergmännisch ist kein Achatgang aufgeschlossen oder nachgewiesen worden, es steht zumindest nichts in der Primärliteratur. Bekannt ist aber auch aus der praktischen Montanforschung nichts genaues, aber es ist nicht ausgeschlossen das bei Hausdorf eine Fundmöglichkeit bestehen könnte.
Der Bergbau bei Hausdorf und Langenstriegis ging auf verschiedene Eisenerze bis etwa 1860 um. Wobei es sich nur um kleinere, sehr absetzige Vorkommen handelte, die aber im Falle Langenstriegis durch eine große Stollnauffahrung erschlossen werden sollte, aber nicht vollendet wurde. Der Vortrieb des "Eleonore Erbstolln" ist bei etwa 800 m vom Mundloch zum Erliegen gekommen und hat die Eisenerzvorkommen auf Mühlbacher Fluren nicht erreicht. Ein Achatgang ist aber in diesem Grubenfeld nicht erschlossen oder nachgewiesen worden, lediglich Spatgänge mit Gehalten an Eisenerzen, Bleiglanz und weitere schicke Mineralien.

Glück auf! Lutz Mitka

uwe:
Im Zuammenhang mit einem Gangnamen hängt die Bezeichnung Spat immer (!) mit der Richtung des Ganges und nicht mit den dort angetroffenen Mineralen zusammen. Spat rührt möglichweise von dem Wort "spät" her, da die SW - NO streichenden Gänge als Morgengänge bezeichnet werde.

Uwe

Fritzi:
als Ergänzung zum Streichen der Gänge

http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Morgengang

fassi:
Hallo-
es bedeutet also das die besagten Namen Ladislau etc. nicht die Bergwerke sind -sondern die vorhandenen Gänge .---

Wieder was gelernt.-

@ Lutz.::

dort sollenauch keine achatgänge  in der bekannten Form vorkommen .-
Es soll sich um Kugeln- Mandeln also Hohlraumfüllungen handeln - hier im Forum war bereits mal ein bericht darüber .-
Die ähnlichkeit mit St.Egidien achaten hatte für die behauptung gesorgt es seinen Schneidreste eines Schleifers dort gefunden wurden .-
allerdings habe ich selbst schon kugeln von Hausdorf gesehen ( Jedenfalls waren die Kugeln als von dort beschrieben ) - welche einen anderen Porphyr-Oder Rhyolit zeigen -wie den von St.Egidien .----

Nach nunmehr einigen erfolglosen exkursionen in und im Hausdorf herum - wende ich mich damit ans Forum

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