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Was ist das nun schon wieder? / Funde von der Elbe
doe:
Hallo Hölzlesucher,
es stimme,daß die Quarzvarietät Opal nur in den seltensten Fällen als Edelopal ausgebildet ist und wirklich opalisiert.Entsprechende Funde kenne ich im größerem Umfang nur aus Virgin Valley Nevada USA."Gemein"opalisiertes Holz ist aus Tschechien und Ungarn bekannt:.Versteinert ist der volkstümliche Oberbegriff für fossile Hölzer,verkieselt,verkiest,limonitisiert die konkrete Erhaltungsform.-Beim Sammeln braucht man schon ein etwas geschultes Auge,da sich fossiles Holz,besonders in Geröllfundpunkten sehr gut tarnen kann und oft mineralische "Doppelgänger",wie Gneise,Kieselschiefer,gebänderte Sandsteine Holz vortäuschen.Das ist einfach Erfahrungs/Übungssache,die richtigen Exemplare rauszupicken,wobei gemeinsame Sammelexkursionen mit einem "alten Hasen" durch keine angelesene Theorie zu toppen ist.
Weiterhin Glück auf Günter
TinoLith:
Hallo Julia,
beim suchen nach verkieseltem Holz gibt es mehrere Kriterien nach denen man schauen kann. Ich achte vorwiegend auf Farbe und Struktur. Die Farbe variiert natürlich je nach art des "ehemaligen" Holzes. Teils von schwarz über sattes braun bis zu beige.
Die Stuktur lässt meist auch drauf schließen durch typisch hölzerne Fasern, teils auch Rindenreste.
Meist sind die Hölzer rundlich, teils länglich, oft glatt geschliffen durch den Abrieb mit anderen Flusskieseln.
Hängt jedoch auch vom Fundgebiet und dem Einflussgebiet zusammen.
Ich stimme Günter in dem Bezug "alte Hasen" voll und ganz zu !!!
Glück Auf
Tino
seppl23:
Hat hierzu jemand eine Idee?
seppl23:
Und ein ähnlicher mit rotbrauner durchsichtiger Aderfüllung.
Sargentodoxa:
Hallo Mario
Sieht nach Hornstein aus. Kommt in den Elbeläufen der Lausitz häufig vor. Wie schon Lausitz sagt, muß man solche Sachen mit Lupe oder Bino untersuchen. Einige Hornsteine führen Pflanzenfossilien, gelegentlich auch tierisches Material und am meisten nur mineralische Bildungen.
Timo möchte ich im Bezug auf die Schlußfolgerung, daß die Farbe mit der "Holzart" zu tun hat widersprechen. Da gibt es kein Zusammenhang. Z.B. vom Dadoxylon gibt es in der Lausitz außer Grün und Blau fast alle Farbvarianten. Auch vom Baumfarn Tempskya gibt es hier eine große Farbvielfalt.
Auch bei der Zuordnung der Farben nach Herkunftsgebiet vergißt man häufig die Umfärbung auf sekundärer Lagerstätte. Rindenstrukturen bei Geröllhölzer sind auch unwahrscheinlich. Meist begegnet man Rinden an Wurzeln in den pflanzenführenden Hornsteinen. Anbei mal eine Wurzel mit Rinde ( 16mm ) aus der Niederlausitz.
Gruß Werner
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