Hallo Rainer,
meine Aussage ging zunächst über die Westeifel.
Du hast natürlich recht wenn man sich das Ergebnis der zwei Laacher-See Krater anschaut. Aber: auch wenn der Ausbruch sehr heftig war, es gibt z.B. keine Lavaströme und die räumliche Verbreitung der Pyroklastika ist eigentlich gering (Mächtigkeit > 20 cm).
Das Wasser hat einen großen Einfluss auf den Ausbruch. Ebenso wichtig ist auch der Gasgehalt und der Anteil des SiO2 in der Schmelze. Je mehr SiO2 umso zäher wird sie und die Ausbrüche sind hochexplosiv. Solche Vulkane treten vorwiegend an Subduktionszonen auf (Japan, Indonesien, Nord- und Südamerika).
Wenig SiO2 enthält die Schmelze z.B. der Hawaii-Vulkane. Daher auch das relativ ruhige fliessen.
Kommen hohe SiO2-Schmelzen und Meerwasser in Kontakt ist das Ergebnis für die Region verheerend (Krakatau 1883). Dort kam noch hinzu dass sich zwei Schmelzen vermischt haben.
Hier ein Vorschlag: bei Interesse ich in gern bereit an einem Wochenende einmal die geologische Seite der Vulkane in der Eifel vor zu stellen.
Gruss
Helge