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Autor Thema: Studie zur Zukunft der Spat- und Erzvorkommen im Erzgebirge  (Gelesen 6057 mal)

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Offline mico

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Schon immer hat mich interessiert, welche Reviere es im Erzgebirge gibt
und vorallem wie deren Chancen stehen, dass der aktive Bergbau wieder
in Sachsen Einzug hält. Heute habe ich folgende Studie auf den Seiten
der Bergbehörde in Sachsen entdeckt, die sicher auch viele andere Leser interessiert:

Achtung 12 MB!
http://www.bergbehoerde.sachsen.de/set/431/Rohstoffkatalog%20Spat-Erzvorkommen.pdf

Ein toller Überblick 139 Spat- und Erzvorkommen in Sachsen und Tschechien inklusive Bild
und Hintergrundinfos sowie Bewertung, ob ein Bergbau wiedermal aufgenommen werden kann.

Viel Spaß damit.


Welcher Erzbergbaustandort könnte ich Sachsen am ehesten ein Comeback feiern?
Was meint ihr?


Heiße Kanidaten:
Kupfer - Weißwasser
Nickel - Callenberg http://www.rohstoff.de/kiefernberg-nickel.shtml

Und wenn man liest, was die Rohstoff AG sonst noch alles in petto hat, wir
Sachsen wieder ein Bergbaufreistaat:
- Seltene Erden und Molybdän bei Delitzsch
- Zinn bei Tannenbergsthal / Vogtland
- Germanium / Indium bei Geyer

Offline giantcrystal

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  • Beiträge: 2.355
Hallo Mico

du kommst etwas spät...das 2007 / 2008 ausgerufene "Neue Berggeschrey" im Erzgebirge ist dank gefallener Rohstoffpreise und der Wirtschaftskrise schon wieder ziemlich verklungen.

Die Exploration wurde deutlich zurückgefahren und mehrere Aufsuchungsgenehmigungen wurden bereits wieder zurückgegeben oder stehen kurz davor.

Als aktuelles Bergbauprojekt, das tatsächlich angegangen wird ist mir lediglich die Flußspatlagerstätte von Bärenstein bekannt, die von der GEOS (soweit mir bekannt) erschlossen wird.

Glück Auf

Thomas
« Letzte Änderung: 08 Aug 10, 20:56 von giantcrystal »

Offline Lutz Mitka

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  • Beiträge: 27
    • www.unbekannter-bergbau.de
Sehr aufschlussreich ist auch die "Chronik der Wismut", diese kann man als PDF - Datei auf CD gegen eine Schutzgebühr bei der Wismut bestellen.

Glück auf! Lutz Mitka

Offline mico

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  • Beiträge: 8
Besser spät entdeckt als nie gefunden, oder?

Ich betätige mich ganz sicher nicht als jemand der ein Berggeschrey ausruft. Bisher wurde diese umfassende
Studie hier im Forum noch nicht besprochen und deswegen habe ich darauf hingewiesen. Vielleicht gibt es ja
auch Fachkundige, die von der einen oder anderen Lagerstätte noch nie gehört haben. Da finde ich diese
prägnanten Zusammenfassungen genial.

Ich habe diese Portraits sogar als Hintergrundinfos im heimischen Sammlungskeller benutzt, um meinen
privaten Besuchern Lagerstätten des Erzgebirges in Wort und Bild zu präsentieren.

Mico
PS: Zu Bärenstein habe ich meine ernsthaften Bedenken. Denn die Spatlagerstätte Niederschlag hat im oberen
Bereich eine nicht unwesentliche Uranproblematik (nicht nur Radon). Wer hier aktiv wird, hat demzufolge auch
dieses Thema zu beherrschen und das in einer Zeit, wo die Auflagen höher kaum sein können. Wer will schon
strahlenbelastete LKWs auf der B95 sehen oder wie sonst soll der Spat aus Niederschlag weg kommen? Mit der
Kleinbahn wohl nicht :)

Offline giantcrystal

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  • Beiträge: 2.355
Sorry, mir war nicht bekannt, das die Studie hier im Forum noch nicht besprochen wurde / bekannt war  ::)

(Als Rohstoffgeologe bekommt man diesbezüglich einiges mit, und weiß nachher nicht immer, wo man was zuerst gelesen hat...)

Unter diesem Aspekt ist dein Hinweis hier natürlich sehr gut und ich kann mich dem Rat nur anschliessen, sich diese gehaltvolle
Studie einmal näher anzsuchauen

Glück Auf

Thomas

Offline Schlacke

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  • Beiträge: 296

Hallo,

diese Studie gibt es auch in gedruckter Form, hrsg. vom Geokompentenzzentrum Freiberg e. V. mit dem Titel:  Sächsisches Rohstoffkataster der Spat- und Erzvorkommen, 50 S., Euro 15,- zzgl. Porto
Probeseiten unter www.gkz-ev.de

Glückauf!

Schlacke

 

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