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Moni:
Hallo Lynn,
ich habe voriges Jahr meinen Urlaub in der Eifel verbracht - und bin hin und weg wegen der unzähligen Sammelmöglichkeiten in den Steinbrüchen. Jeden Tag war ein anderer dran ...
Du Glückspilz, wenn Du dort wohnst.
Gruß Moni
lynn:
Hi Moni!
Ich wohne nicht dort, bin nur fast jedes Wochenende da, allerdings nicht immer zum sammeln. Warst du mal im Nohner Steinbruch, der ist schon echt klasse. Aber nach 10 Jahren möchte ich auch mal was anderes sehen, ich kann schon fast ne Strasse mit Brachiopoden pflastern ;D
Bis denn.... Lynn
TKMineral:
Hi Moni!
Meinst Du mit dem Nohner Bruch die beiden großen kalksteinbrüche der Wotan AG bei Üxheim??
Dort war ich auch schon , tonnenweise Korallen... Aber ich habe da nur nach Mineralien Ausschau gehalten
Gruß
TK
lynn:
jo, genau den. Wenn du weiter nach oben gehst ( links herum) bis fast zum Ende, ist auf der linken Seite noch ein kleinerer Bruch, dort liegen sie bis Faustgröße, leider aber fast alle mit Schäden.
Bis denn.... Lynn
Moni:
Hallo TK, hallo Lynn
ich meinte eine ganze ganze Reihe von Steinbrüchen in der Eifel. Wie gesagt, hatte meiner Fam. eine dreiwöchige Urlaubsexkursion "verordnet" (Glück für mich, denn die teilt mein Hobby bzw. Steinmeise...).
Ich prahle mal: wenn's mich nicht täuscht, warens ca. 45 Ziele.
Ja und in besagten Steinbruch war ich auch, für den Firmennamen habe ich mich jedoch nicht interesiert. Wie bekannt, war der Sommer ziemlich heiß und man bekam schnell einen leichten bis mittelgroßen Stich beim Sammeln. ... :-\
Problematisch ist bei solchen Touren nur, daß man vorher die örtlichen Gegenheiten nicht kennt und dann an vielen vorbeirennt oder die exakten Stellen in einem rießigen Bruch nicht richtig findet. Knapp daneben ist eben auch vorbei ... :D ;)
Ein kleiner anderer Tipp, den ich aus Meyer "Geologie der Eifel" entnommen und ebenfalls besucht habe.
Ich zitiere:
“Den Höhepunkt wildromantischer Landschaftsbilder der Eifel bildet der nahe gelegene Nerother Kopf:
.... dunklen, scharf abgrenzenden Waldsaum, und es ist, als betrete man hinter ihm eine andere Welt. Steil führt nun der Weg bergauf im Dämmerlicht eines rießigen Buchenhochwaldes. Weiter oben bricht der Waldboden auf, und Felsblöcke aus schwarzem Vulkangestein ragen heraus, zwischen denen man plötzlich vor der großen Ruine eines Burghauses steht. Nur wenige Schritte weiter auf dem Gipfel eröffnet sich eine phantastische Szenerie: Übersät von gewaltigen Felsbrocken, klammert sich hier ein Labyrinth von Wurzeln hoher Bäume an das Gestein, als hätten sie die Blöcke in ihren vielgliedrigen Klauen. Beinahe unwirklich heben sich aus dem Gewirr von Felsen und uralten Baumwurzeln im spärlichen Licht die Ruinen einer weitläufigen Ringmauer und eines Wohnturmes hervor, die, aus schwarzem Gestein erbaut, der Düsternis der Szene in nichts nachstehen. Doch der eindruckvollste Anblick steht noch aus, bis man sich den Ruinen nähert: Als ein unheimliches schwarzes Loch öffnet sich direkt unter der Mauer eine riesige Höhle, als stünde man vor den Pforten der Unterwelt. .......”
Klang in meinen Ohren Klasse, war auch fast so -- aber keine Mineraliefundstelle. Südlich davon gibt jedoch aber einen rießige Bruch. Bestimmt auch lohnenswert.
Liebe Grüße Moni
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