Da Bismut im trigonalen System kristallisiert, würde ich es hier auf keinen Fall ausschließen. Was fehlt, ist der für die bekannten Bismutstufen typische Glanz und die Anlauffarben. Die Stufe könnte zum Einen alt oder aber nachträglich mit irgendwas behandelt sein, um die fehlenden Eigenschaften zu erklären.
Was wirklich gegen Bismut spricht, ist eine andeutungsweise vorhandene Transparenz an den Kristallecken, das kann allerdings auf dem Foto auch täuschen. Du kannst vielleicht mal mit einer sehr starken Lampe von schräg hinten gegen die Stufe leuchten und versuchen zu erkennen, ob die Kristalle tatsächlich in einem gewissen Maße Lichtdurchlässig sind. In dem Falle würde ich stark eine Hochofenschlacke o.ä. vermuten, allerdings sehr schön auskristallisiert. Auch eine Züchtung im Labor ist nicht auszuschließen.
Das es sich dabei um eine natürliche Bildung handelt, wage ich zu bezweifeln.