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Calcitachat
euklas:
Hallo,
meine Kenntnisse zur Achatgenese sind nur oberflächlich, trotzdem ein paar Gedanken zu dieser interessanten Sache.
Meiner Meinung nach ist die Wahrscheinlichkeit für die Bildung einer derartigen Calcitmandel aus einem ehemaligen Achat so gering, dass solche Stücke noch wesentlich seltener als ohnehin auftreten dürften. Hinzu kommt noch die Wahrscheinlichkeit dafür, dass der Calcit als Einkristall den Hohlraum ausfüllt, während die Achatstruktur erhalten bleibt. Welche vergleichbaren Vorgänge sind eigentlich bekannt, bei denen Quarz oder Achat unter Beibehaltung äußerer Merkmaler durch andere Minerale (ausgerechnet der wenig stabile Calcit) wie auch immer ersetzt wird? Spontan fallen mir nur die Pseudomorphosen aus der Johanneszeche ein.
Interessant wäre mal zu wissen, welche Substanzen in der Calcitmandel eigentlich die sichtbare Bänderung verursachen. Vielleicht liegt hier eine mögliche Lösung, ohne das die Mandel vorher aus Achat bestand.
Übrigens zum Begriff: da die Mandel aus Calcit besteht, dürfte Achat als Bezeichnung eigentlich ungünstig sein (Achat = Quarz).
Dies mal als kleine Anregung.
Anbei noch ein Foto von einem Planitzer Achat. Hier ist es Quarz, welcher die undeutliche Bänderung vom „Vorgängermineral“ übernommen hat.
Viele Grüße, Marcus
Jochen1Knochen:
Hallo Roland!
Tut mir leid,aber mehr habe ich zu diesem Thema nicht zu schreiben,Ich habe meine Meinung zum Thema offen dargelegt,aber werde mich nicht in Bezug auf Personen auf Ableitungen vom Thema einlassen.
Verdrängung ist für mich indiskutabel.
Ausfüllung oder Umwandlung wäre akzeptabel
Tschüß Jens
Mineralroli:
Hallo
@Jens
--- Zitat ---werde mich nicht in Bezug auf Personen auf Ableitungen vom Thema einlassen
--- Ende Zitat ---
genau das erwarte ich auch nicht. Wenn ich lese das durch mehrere Beiträge vom eigentlichen Thema abgeglitten wird
versuche ich mit einem der Sache geeignetem Beitrag zum ursprünglichen Thema zurück zu finden.
Deine Beiträge waren meist kurz und knapp gehalten, etwas ausführlicher wäre schon besser.
Vielleicht fällt dir ja noch das eine oder andere ein, naja - und wenn nicht ist es auch nicht so schlimm.
Danke trotzdem für deine Ausführungen.
@Marcus
Eine interessante Mandel von Zwickau-Planitz, obwohl es nicht dem Kern des Themas trifft. So wie ich es deute handelt es sich bei dem
Gebilde im Zentrum um eine großen und schönen Sphärolith (habe ich so von der Fundstelle noch nicht gesehen und wäre ein schöner Beitrag für unser Lexikon).
--- Zitat ---Interessant wäre mal zu wissen, welche Substanzen in der Calcitmandel eigentlich die sichtbare Bänderung verursachen. Vielleicht liegt hier eine mögliche Lösung, ohne das die Mandel vorher aus Achat bestand.
Übrigens zum Begriff: da die Mandel aus Calcit besteht, dürfte Achat als Bezeichnung eigentlich ungünstig sein (Achat = Quarz).
--- Ende Zitat ---
Laut der Beschreibung sind es nachweisliche SiO2 Partikel für die sichtbare Bänderung. Die Bezeichnung Achat für eine Calcitgeode ist zwar schon eine Frage wert aber beziehen wir uns ja auf eine Pseudomorphose von Mineral B nach Mineral A und da macht die Bezeichnung wieder Sinn.
---------
Was micht an der ganzen Thematik weiter interessiert sind die Sphärolithenbildungen am Rand der Mandel.
Beste Grüße
Roland
Achat-Amohr:
Hallo, ich möchte dieses Thema gerne wieder hervorheben,
der Anlass ist ein neuer und hochinteressanter Artikel in Schrift und Bild zu Calzit - Achate auf der Seite des Mineralienverein Freisen.
http://mineralienvereinfreisen.de
Viel Freude!
oliverOliver:
danke für die Info -
ich ergänze noch den Link direkt zu dem Artikel:
http://mineralienvereinfreisen.de/wp-content/uploads/2023/01/Calcit-Achate-von-Klaus-Stubenrauch-2023-01-30-2.pdf
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