Hallo
Murphy's law besagt, dass schief geht, was schief gehen kann. In Tschernobyl genügte Obrigkeitsdenken,Ignoranz und Dummheit.
Erdbeben und Tsunami waren nicht nötig. Der japanische Albtraum zeigt, wie anfällig Industrie-Gesellschaften sind.
Erschwerend kommt hier hinzu, daß Kernkraftwerke nun mal Kühlwasser brauchen,Windparks in Taifunregionen nicht alt werden und man keinen Strom bei den Nachbarn holen kann.Kaum Öl und Kohle.
Die jetzt entstehenden Engpässe werden länger anhalten, als den meisten im Moment klar ist.
Leider können die Japaner nicht einfach ein paar 1000 ha für immer aufgeben, wie es in der Ukraine und Weißrussland geschah.
Etwas sehr mulmig wird mir schon, wenn ich z.B. an den San-Andreas-Graben mit seinen 1100km Länge,die schlummernde Caldera
im Yellowstone-areal und ähnliche Hotspots denke. In Verbindung mit der langen
Liste der Kernkraftwerke und ihrer Betreiber-Länder haben wir noch jede Menge Potential für unvorhergesehene Ereignisse.
Eigentlich wollten wir politische Diskussionen aus dem Forum heraushalten, nur ist es schwer, zu den aktuellen Vorgängen garnichts zu sagen und unmöglich, eine unpolitische Position dazu zu beziehen !
Jedenfalls haben mir die Sarkophage der alten Ägypter besser gefallen, als die neumodischen, an die wir uns gewöhnen müssen.

Einen sehr japanische Reaktion ist heute bei mindat das
Photo of the day mit statement.
Gruß
Norbert