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Autor Thema: mein Mammutzahnfund am Rhein  (Gelesen 4304 mal)

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Offline murmel

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mein Mammutzahnfund am Rhein
« am: 29 Mai 11, 18:34 »
Hi @ all,

habe vor kurzem einen Mammutbackenzahn gefunden der so gut erhalten ist, das er jetzt sehr ausgetrocknet und rissig geworden ist. Wie kann ich ihn noch retten ohne das er sich auflöst.
Vielen Dank schon mal für eure Ideen.
LG murmel

Offline Walpurgin

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Re: mein Mammutzahnfund am Rhein
« Antwort #1 am: 29 Mai 11, 19:24 »
Lass deinen Fund Fachmännsich präparieren alles andere wäre schade drum.

Offline doe

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Re: mein Mammutzahnfund am Rhein
« Antwort #2 am: 29 Mai 11, 19:31 »
Hi,
ja,und bis dahin weiter feucht halten,damit er nicht in kleine Krümel zerfällt.
Gruß Günter

Offline murmel

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Re: mein Mammutzahnfund am Rhein
« Antwort #3 am: 29 Mai 11, 21:07 »
Vielen Dank für die Tips.habe ihn erstmal in feuchte tücher gelegt.
LG murmel

Offline triassammler

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Re: mein Mammutzahnfund am Rhein
« Antwort #4 am: 30 Mai 11, 01:27 »
Hallo,

feuchte Aufbewahrung ist gut. Aber trotzdem die Präparation nicht zu lange aufschieben, das feuchte Bündel schimmelt sonst, was dem Zahn zusätzlich nicht gut tut.

Gruß,
Rainer

Offline murmel

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Re: mein Mammutzahnfund am Rhein
« Antwort #5 am: 05 Jun 11, 10:33 »
vielen dank für eure 1.hilfe.
habe jemanden gefunden der mir den zahn professionell präpariert.
der meinte auch auf jeden fall sofort ins wasser legen. wenn man sowas z.b. feucht findet sollte man es auf jeden fall ins wasser legen und sich dann um konservierung kümmern. er hat mir auch von verdünntem ponal abgeraten, denn da trocknet nur die äußere schicht und man kann nach 2 jahren immer noch mit dem fingernagel die schicht eindrücken.

lg murmel

Offline triassammler

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Re: mein Mammutzahnfund am Rhein
« Antwort #6 am: 05 Jun 11, 13:44 »
Hallo Murmel,

der Profi hat Recht mit dem, was er sagt. Ponal taugt wirklich nicht zur Festigung des Zahnzements. Bei ihm dürfte Dein Fund in guten Händen sein. Bereits entstandene Risse wird er freilich auch nicht mehr rückgängig machen können.
Es wäre schön, wenn Du uns Fotos von dem Zahn zeigen könntest, am besten natürlich vor und nach der Behandlung.

Gruß,
Rainer

Offline Fossilix

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Re: mein Mammutzahnfund am Rhein
« Antwort #7 am: 14 Jul 20, 07:49 »
Hallo,
entweder man infiltriert unter Vakuum mit Zaponlack oder man legt den Zahn in flüssigen Kautschuk ein und das sehr lange, das wäre dann die beste Methode! Man kann aber auch mit Movilit in Aceton gelöst infiltrieren. Das Problem sind die Eiweisse die anscheinend noch im Zahn sind und so die Lamellen auseinander treiben. Ich habe daher einen alten Auto-Luftschlauch in breite Ringe zerschnitten und den Zahn so erst mal fixiert mit Druck. Dann über mind. ein Jahr ganz langsam trocknen lassen (in feuchten Tüchern...) beginnt er aber zu zerfallen (die Stücke aus dem Rheinschotter sind oft sehr stabil), dann mit Movilt infiltrieren. Auch dünner Sekundenkleber geht gut, ist aber sehr teuer bei der Menge die man braucht

Offline pseudonym

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Re: mein Mammutzahnfund am Rhein
« Antwort #8 am: 14 Jul 20, 15:08 »
Was wäre mit Wasserglas also quasi Einlassgrund ,Silikatgrund ?

Der ist Wasserverdünnbar und würde sich quasi mit dem Wasser im Stück vermischen ....

Ist nur ne Idee ,Ahnung hab ich net wirklich ,hab vor Jahren mal paar Pflanzenreste aus der Mulde mit Latex stabilisiert ,hat funktioniert aber es wird davon abgeraten .

 

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