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Unterschied zwischen „selber sammeln“ und specimens mining

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uwe:
Hallo Ingo,

die Frage war ja auch an Jens (Jochen1Knochen) gestellt.

Uwe

Jochen1Knochen:
Uff!
Stufe 3,9! o.k.? ;)
Glück Auf!
Jens

uwe:
Für mich war das auch damals schon OK. So ist wenigsten etwas auf den Markt gekommen.

Glück Auf
Uwe

Ralf:
Specimens miing ist schlicht und einfach eine professionell betriebene Grabung nach Mineralstufen.

Der Unterschied zum "selber sammeln" liegt nicht darin, was mit einem Fund geschieht, sondern welcher Aufwand betrieben wird. Zum specimen mining gehört neben der Sicherung der Abbaurechte der Einsatz von professionellem Gerät wie Bagger, Preßluftmaschinen oder gar Sprengmitteln. Fakt ist, dass ein Betrieb zum Abbau von Stufen zunächst einmal mit hohem Unternehmerischem Risiko verbunden ist. Da sind z.T. große Investitionen nötig und Funde resp. deren Qualität nicht mit Sicherheit vorhersagbar.

Ein Zusammenhang mit gewerblicher Tätigkeit ist oft gegeben, Gewinnstreben aber nicht zwingend ausschlaggebend für den Betrieb. Es kann durchaus auch mit wissenschaftlichen Aspekten verknüpft sein, wie z.B. bei der Grube Lengenbach in der Schweiz. 

Durch specimen mining kommen fast immer Sachen ans Tageslicht, die für den normalen Sammler unerreichbar sind. Und von daher auch akzeptabel, wenn tatsächlich reines Geinnstreben vorliegt und vielleicht auch gute Gewinne gemacht werden.

Ein manchmal spürbarer, unterschwellig negativer Touch im Zusammenhang mit specimen minig halte ich für nicht gerechtfertigt.

endeavour-minerals:
Hi Ralf,
Gerätschaften anzumieten ist heute nicht mehr mit all zu hohen Kosten verbunden. Selbst ich habe mal bei einer Tour mit einen Bekannten, mir von meiner Firma Aggregat, Preßluftschlauch und Preßlufthammer ausgeborgt, also null Problemo. So etwas bekommt man auch als Privatperson hin, selbst ein 60 Tonnen Bagger auf Kette ist heutzutage kein Problem. Solche Sachen kaufen heutzutage nur Unternehmen die auch ordenliche Abschreibungen brauchen. Sprengen ist immer mit Vorsicht zu genießen, da es dafür ja immer eine Behörtliche genemigung Bedarf, selbst im Ausland und ob diese dann erteilt wird nunja.....
Zum Risiko, wenn ich specimens mining betreiben würde, also eine Investition tätigen wollte, dann sicher nicht ins blaue hinein. Ein gewisses Restrisiko besteht aber immer, es ist halt eine Form von Glücksrittertum.
Aber das mit der gewerblichen Tätigkeit und den nicht zwingend erforderlichen Gewinn ist wiederum nicht verständlich, aus rein Kaufmännischer Sicht. Ein Unternehmen ist doch dazu da Gewinne zu machen, dafür trägt es ja auch u.a. das Risiko. Seidenn man braucht eine Unternehmung bei der man Verluste fährt, um Gewinne aus einer anderen Sache Steuerlich gegenrechnen zu können, oder so.

Es scheint mir doch recht schwiering zu sein bei diesem Thema, einen gemeinsamen Ansatzpunkt zu finden, 5 Leute 5 Sichtweisen.
Ich denke jeder hat seine eigene Vorstellung davon, was "selber sammeln" und was specimens mining ist.

Gruß Ingo 

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