Edelsteintage KonstanzDie 60. Rhein-Neckar-Mineralienbörsehttps://www.edelsteine-neuburg.de

Autor Thema: Heilix Blechle  (Gelesen 2595 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Offline Kluftknacker

  • inaktiver User
  • ******
  • Beiträge: 1.775
Heilix Blechle
« am: 21 Jul 11, 12:23 »
Hallo Sammlervolk,
nach welchen Kriterien kann ich prüfen, ob ein Kupfer"blech" natürlichen Ursprungs oder ob es künstlich - vielleicht ein Rest, der beim Guß in die nächste Ecke geschüttet wurde - ist?
Opas Geschenk - ein zerklüftetes, zernarbtes Blech mit leichtem Malachit-Anflug, dunkel angelaufen, ohne Matrix vom Flohmarkt (mit Fundzettel "Arizona, USA") - ähnelt meinen alten (gesicherten) Funden. Trotzdem habe ich Zweifel.

Kluftknacker

Offline Kluftknacker

  • inaktiver User
  • ******
  • Beiträge: 1.775
Re: Heilix Blechle
« Antwort #1 am: 18 Aug 11, 12:14 »
Nun sagt bloß nicht, dass es keine Merkmale für den Unterschied "natürlich" vs. "künstlich" gibt .... :-\

Kluftknacker

Offline cmd.powell

  • ******
  • Beiträge: 1.356
  • Calcit vom Winterberg, Harz
Re: Heilix Blechle
« Antwort #2 am: 21 Aug 11, 18:36 »
Ich glaube, nur durch Vergleich oder bloßen Augenschein ist da nicht viel zu machen. Wenn Du glück hast, klebt noch irgendein Rest dran, z.B. Holzkohle - dann ist es eindeutig. Ansonsten wird es echt schwierig. Ggf. könnte die Größe der Kristalle auskunft geben: Jedes Metall kristallisiert bekanntlich und wenn solch ein Kupferblech in den Tiefen der Erde entstanden ist, könnten die Kristalle größer sein als bei nur kurz ausgegossenem Kupfer. Ist das natürliche Kupfer aber auch schnell kristallisiert, so ist das Kriterium futsch. Ansonsten könnte eine Analyse auf evtl. typische Spurenelemente Auskunft geben.

Offline Krizu

  • inaktiver User
  • ******
  • Beiträge: 3.123
Re: Heilix Blechle
« Antwort #3 am: 04 Sep 11, 20:11 »
Hallo,

ich habe schon geätzte Kupferbarren gesehen, in dem die Kristalle/Körner richtig gross waren ...
imho kein Kriterium.

Frank