Ich kann nur für die 139 sprechen, dort ist Stinkspat relativ häufig. Vor allem als mehr oder weniger starke Adern im roten Baryt. Es gibt, oder gab dort auch kompakte Brocken, welche komplett aus Stinkspat bestehen. Beim Aufschlagen mußte man nicht mal mit der Nase ran gehen. Man riecht es auch aus einiger Entfernung.
Im Gegensatz zu der an anderer Stelle geführten Diskussion zur Geruchsquelle habe ich mal gehört, und das scheint mir auch logisch, daß der Geruch vom freien Fluor herrührt, welcher durch die Zersetzung des Fluorites infolge Einwirkung der Radioaktivität im Aggregat vorhanden ist. Möglicherweise rührt daher auch die dunkle Farbe - (Gitterstörung ?). Es kann also m.E. auch sein, daß Stinkspat (also radioaktiv zersetzter Fluorit) und "normaler" Fluorit in einem Stück nebeneinander vorkommen.
Auf der 139 sollte man Stücke mit schwarzem Fluorit immer aufschlagen, denn manchmal sind interessante Minerale (natürlich im Mikrobereich) vorhanden.
Uwe