Bergbau und Verhüttung / Mining and Smelting / Minería y Fundición > Bestimmungsanfragen zu Schlacken/Gläsern/Kunstprodukten
wie heisst dieser grüner kriestall / synthetischer Periklas
Stonebrother:
Prost Marion ;D
Leider sind deine Bilder etwas unscharf. Darauf sind keine Kristallflächen zu erkennen.
Versuch doch mal bessere zu machen.
Das es sich hier um Prasem (grüner Quarz) handelt schliese ich gänzlich aus. Der sieht ganz anderst aus.
Momentan tendiere ich auch eher zu Glasschlacke.
LG Stefan
loismin:
Hallo.
Also grüne Mineralien gibt es nur ein paar , die so große Stücke bilden können.
Das sind Titanit, Vesuvian, Diopsid , Epidot u a. aber mit all dem hat dein Stück eigentlich keine Ähnlichkeit !
Man meint zwar auf dem Foto daß da links eine schräge Endfläche zu sehen ist aber das ist so vage !
Also Bergkristall ist es ganz sicher nicht !!
Geh mal mit der Kamera nicht ganz so nah dran, oder stell auf Makro und zittere nicht ;)
Dann werden die Bilder schärfer!
Also im Moment fällt mir dazu auch nur was künstliches ein, noch dazu wo das untere Ende doch eher rund erscheint.
Dazu der muschelige Bruch und die komische Farbe, die natürlich auch vom schlechten Foto kommen kann !
Und übrigens ..... ein bißchen Kritik mußt du schon vertragen können , sonst kriegst du bald keine vernünftige Antwort mehr hier !!
Nichts für ungut !
loismin
Haubi:
Hallo miteinander,
vielleicht handelt es sich ja um das Hüttenprodukt "Periklas". Ein synthetisches Magnesiumoxid, welches gerade in Kärnten sehr verbreitet ist. (siehe auch im Lexikon hier bei den Fälschungen) Diese schön grünen Spaltstücke werden immer wieder gern von Laien als "Fluorit" oder "Bergkristall" gesammelt.
Glück Auf. Uwe
uwe:
Ich denke der Haubi hat den Finger drauf *. Bei Mindat ist ein Periklas abgebildet, welcher exakt die gleiche, sonst eher bei Mineralen ungewöhnliche, Farbe hat. Allerdings wird das vorliegende Stück auf jeden Fall künstlich sein, wie von Uwe vermutet, den ein natürlichen Periklas dieser Größe liegt im Museum, den verschenkt man nicht. Die Seitenflächen des (leider) einzigen scharfen Bild zeigen, daß es kein Glas ist, sondern in irgend einer Retorte gewachsen.
Gruß
Uwe
* (klar, wenn er Uwe heist und aus Sachsen ist) ;D
Krizu:
Ok,
Sorry, wenn meine Antwort zu hart war, aber dies ist ein Forum und binnen drei Stunden lässt sich ohne die richtigen Tipps kein Bilderrätsel lösen, http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Fragen%20zur%20Bestimmung
Glasschlacke ist ein Sammelbegriff für ein Produkt aus der Stahlindustrie. Da erstarrt die Schlacke manchmal "klar", glasig und ohne Struktur,
Oder in der Glasindustrie der letzte Rest im Ofen.
Wie ist ein Stein entstanden?
Aussen ist ein Rinde, die hat die Blasen. Dafür spricht auch der Farbwechsel in meinen Augen, aussen kam Luft dran. Dann wurde das ganze abgekühlt, einzelne Bereiche konnten besser wachsen als Andere. Das nennt sich Keimauslese. Die Streifen und die Ausrichtugn sind typisch für so etwas. MgO ist denkbar - aber es bleibt stets synthetisch.
Das Stichwort ist ist Skullmelting.
http://www.etp.uni-hannover.de/fileadmin/institut/pdf/Broschuere_Skull.pdf
Der Einwand mit dem Prof war die Wahrscheinlichkeit von 1:6.000.000.000 , dass es ein Zirconia ist. Lotto (6 aus 49) 1:14.000.000.
Mfg
Frank
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