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altes label-Fundortfrage / Dognaczka in Rumänien

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Embarak:
Hallo

Vielen Dank für die wertvollen Hinweise und den Geschichtsunterricht !
Ich hatte gleich das Gefühl, daß mir da ein paar entscheidende Infos fehlten..  ;)

Die Frage der Zuordnung von Dognaczka in diesem Fall zu Ungarn oder zu Rumänien ist eher allgemein zu klären :
Ordnen wir den Fundort dem Land in den heute gültigen Grenzen zu oder den damals gültigen ?
Das Anlegen eines 2. Fundortes Dognaczka in Ungarn oder allgemein zu veralteten Landesgrenzen halte ich eher für verwirrend.

Mein Vorschlag wäre, das Bild dem bestehenden Dognaczka in Rumänien zuzuordnen und die
beiden Fundzettel einzeln oder kombiniert als Satellitenbild an das Hauptbild zu hängen.
Dort könnte man in das Textfeld eine kurze Erklärung mit einfügen.

Dann noch die Mineral-Zuordnung. Als Schweizerit landet es beim Chrysotil.
Oder direkt Chrysotil oder Antigorit oder gar Serpentin ?

Gruß
Norbert

Haubi:
Hallo nochmal,

ich würde den Fundort auch heute Rumänien zuordnen ,vielleicht mit dem Zusatz "früher Ungarn". Sonst müsste man ja auch vergleichbar alle historischen Stufen aus Tsumeb mit "Deutsch-Südwest-Afrika" beschriften (bis 1915). Danach mit "zu Südafrika gehörend", Namibia gibt's erst seit 1990. Sowas macht doch keiner...

Als Mineral würde ich Antigorit schreiben, denn auf dem Foto sieht es mehr nach "Blätter-Serpentin" aus. Wird hier: http://www.mindat.org/loc-205067.html auch mit aufgelistet.

Anbei noch ein Etikett aus meiner Sammlung, bei dem Dognacska schon mit Rumänien ergänzt wird. (Schrift von Otto Felix Edelmann um 1940)

Ciao. Uwe

loparit:
Ja ich möchte mich der Aussage von "Haubi" voll und ganz anschließen.

Gruß loparit

raritätenjäger:
Hallo,

in der Tat, das ist heute Rumänien, dann sollte man´s auch so hinschreiben. Irgendwie kommt mir die Stufe ja bekannt vor >:D. Ich hoffe, den Prehnit hast du dagelassen ;)

Gruß
Andreas

uwe:
Bei aller "political correctness", bei Mineralen spielt der geologische Bereich (Gebirge, Becken usw.) eine größere Rolle als die politischen Grenzen.

Wenn man allerdings schon ein Land angeben will, dann muß man korrekter Weise den Namen des Landes nennen, zu dem der Fundpunkt zur Zeit des Findens gehörte. Eine Stufe, die vor 110 Jahren in Tsumeb aufgehoben bzw. abgebaut wurde, ist in Deutsch-Südwestafrika gefunden worden. Das ist so wie der Geburtsort eines Menschen. Wer vor 1945 in Ostpreußen geboren wurde, ist in Deutschland geboren und nicht in Polen oder in Rußland.

Uwe

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