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Kalkstein oder Grauwacke?
Krizu:
Hi,
die Grauwacke (Kölner Gegend) hier sieht anders aus :-)
MfG
Frank
Mineralroli:
Hallo Philip
Als Grauwacke würde ich es auch nicht einstufen. Ich sehe in den grauen Zonen eher ein Umwandlung zu Karbonate.
Entstehungsmäßig könne hier Karbonatanreicherung in einer stark tektonisch beanspruchten Gesteinsformation sein.
beste Grüße
Roland
skibbo:
Hallo Philip,
ich zitiere aus dem oben genannten Lapis-Artikel: "Der Steinbruch erschließt dolomitische Massenkalke des mittleren bis oberen Devons, die mit tonigen Plattenkalken abwechseln... ...Die hellgrauen Massenkalke stellen ehemalige Riffpartien dar... ...vorwiegend von Schwämmen (Stromatoporen) aufgebaut wurden. Die Riffe wurden später durch dolomitische Carbonate zementiert."
LG Stefan
stoanklopfer:
Hallo Stefan,
Grauwacken sind immer klastische Sedimentgesteine (Sandsteine) mit einem hohen Anteil an Quarz und Gesteinsbruchstücken als Bestandteile, sowie einer tonigen bis kieseligen Grundmasse (eventuell spätdiagenetisch karbonatisiert). Kennzeichnend ist ausserdem die schlechte Sortierung. Entstehen können Grauwacken nicht nur als Trübeströme am Kontinentalhang, sondern auch im fluviatilen (Fluss-)Umfeld, auf Schwemmfächern, im flachen Meer... Die Entstehung hängt nur von bestimmten Transportmechanismen und von der Bereitstellung von entsprechendem Material aus dem Liefergebiet ab.
Das abgebildete Stück ist in keinem Fall eine Grauwacke, sondern - wie schon gesagt - ein Karbonat.
Gruß
Volkmar
Philip Blümner:
Hallo,
okay, Grauwacke ist von größerer Ordnung. Dann kommt das Bild nicht ins Lexikon.
Danke für die Erläuterungen
Philip
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