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Fundstellenfotos

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triassammler:
Hallo,


--- Zitat von: Quarzhai am 24 Jan 12, 18:51 ---ob man es Fundstellenbilder oder Fundberichte nennt, die praktische Seite des Mineralien-Sammelns kommt hier im Forum ganz einfach zu kurz. Brandaktuelle Funde, wo man auch mal über Wochen drann ist, stellt natürlich keiner ins Forum. Das ist richtig, es könnten ja Heerscharen von Sammlern über die Fundstelle herfallen. Und wie oft kann man sich als aktiver Sammler den über richtig gute Stufen freuen?
Aber ein paar Wochen später könnte so ein Beitrag ruhig hier platziert werden. Das ist ein INTERNET-FORUM und keine Mineralienzeitung wo oftmals erst Jahre später Berichte über Mineralienfunde veröffentlicht werden.
--- Ende Zitat ---

Zugegeben, es ist schon eine Weile her, aber ich hatte hier im Forum mal zur allerbesten Hochzeit einer Fundstelle, von der die geneigten Sammler sicherlich auch in 10 Jahren noch mit glänzenden Augen sprechen werden, einen ausgiebigen und brandaktuellen Fundstellenbericht abgeliefert: http://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,22491

Die Funde gingen sicherlich in die Zehntausende (allein bei mir waren es rund 300 Vitrinenstücke und ca. 100 seltene Belege), die Heerschar der Sammler an einzelnen Tagen in die Hunderte! Eimer- und tütenweise wurde da weggeschleppt, und viele hatten "aus dem Internet" von der Fundstelle erfahren. Zu dem Zeitpunkt waren meine Fundstellenberichte hier und auf Steinkern das einzige, was ich zum Thema im Internet finden konnte.
Die Resonanz hier im Forum war null, bei Steinkern meldeten sich auch nur wenige, gemessen an der Zahl der Sammler die vor Ort waren. Später, als das Thema immer noch aktuell war, habe ich in Printform eine kurze Fundstelleninfo und anschließend einen ausführlichen Artikel veröffentlicht. Sammler, die ich um Fotos ihrer Funde zur Bereicherung des Artikels gebeten hatte, haben abgewunken. Auskünfte wollte mir keiner so wirklich erteilen. Nur bei eBay, da waren einige Leute in der Zwischenzeit sehr fleißig, ihre Funde von der Baustelle anzupreisen. Verständlich, ging es da doch primär um ihren Geldbeutel und nicht darum, andere Sammler auf die Fundstelle hinzuweisen.

Seitdem ist meine Motivation, die komplette Sammlergemeinde sozusagen bis zur Fundstelle zu tragen, etwas gesunken. Die Zeit, die es braucht, eine fundierte Fundstelleninfo online zu stellen und so auszugestalten, dass auch noch der letzte Stubenhocker mit der Nase direkt auf die interessanten Bereiche gestoßen wird, die lasse ich seitdem lieber in ausführlich recherchierte Artikel einfließen. Die kommen dann zwar manchmal spät oder leider auch zu spät unters Volk, sind dann aber wenigstens eine Hilfe für diejenigen, die auch ohne allgemeinen Aufruf zu dieser oder jener Fundstelle gefunden haben.

Für mich ist es wichtig, dass ein aktueller Fundstellenbericht nicht nur aufzeigt, wie es am heutigen Tage aussieht und dass -heute- etwas gefunden wurde, sondern auch, wie sich die Situation bis dahin entwickelt hat und möglicherweise in der nächsten Zeit noch entwickeln wird. Dann kann ich auch entscheiden, ob ich in den nächsten x Tagen, wenn ich Freizeit habe, mich dorthin auf den Weg mache oder ob bis dahin wahrscheinlich schon alles gelaufen sein wird. Je weiter entfernt die Fundstelle, umso wichtiger sind mir solche Zusatzinfos. Auch Einschätzungen, wie viele Sammler die Fundstelle "verträgt" sind hilfreich - schreibt jemand, dass es sich um 10 Quadratmeter handelt, muss ich nicht unbedingt zu den anderen 50 Leuten stoßen, die sich schon auf den Weg gemacht haben, da ich mir meine kaum vorhandenen Chancen dann schon ausrechnen kann.
All das zusammenzustellen und in einen Text zu gießen kostet Zeit, deswegen verstehe ich auch diejenigen, die ihre Freizeit primär im Aufschluss verbringen wollen und erst dann zur Tastatur greifen, wenn das Erlöschen der Fundstelle wieder mehr Zeit für anderes lässt.

Wenn mir mal wieder eine Fundstelle unterkommt von der ich der Meinung bin, dass sie einen größeren Zustrom von Sammlern "aushält", dann werde ich gerne hier darüber berichten. Und bin dann sehr gespannt auf die Rückmeldungen...

Gruß,
Rainer

jürgen lange:
Liebe Leute,
manchmal sind es wirklich die Details, die interessieren. Das sind auch Fotos. Als ich vor 30 Jahren noch an der Hannebacher Lay in der Eifel suchen konnte, kam mir Helmut (leider verstorben) zur Hilfe. "Du musst die blauen Brocken aufkloppen mit den wenigen Hohlräumen - dort ist der Hannebachit drin, die grauen mit den vielen Hohlräumen bringen "nur" den Perowskit."

Glück Auf J.

uwe:
Mit der Bekanntgabe von Fundstellen ist es ohnehin so ein Problem. Ich war am Anfang dieses Forums auch etwas offener hinsichtlich der Bekanntgabe von Fundstellen, was mir aber einige Feinde bzw. bittere Vorwürfe von Freunden eingebracht hat. Wir dürfen nicht vergessen, daß wir über 4000 Mitglieder im Forum haben und daß eventuell noch mal so viele ohne Anmeldung vobei schauen. Wenn davon nur 10% die popularisierte Fundstelle besuchen ist es ein Problem.

Hier geht es aber um Bilder, welche Minerale direkt an der Fundstelle ohne Reinigung und Aufbereitung zeigen. Das ist schon interessant. Als Fundstellenabgabe reichen die Angaben, welche z.B. auch auf dem Label in Museen zu lesen sind. Genauere Angaben bzw. die GPS-Koordinaten würde ich nicht öffentlich machen.

Uwe

Stefan:
Ja Bedenkenträger zu finden ist nicht allzu schwer - überall nur Probleme über Probleme. Ein Tal des Jammerns. Dann erfreut Euch doch einfach daran, dass andere keine Bedenken haben, schweigt und genießt die Tatsache, dass andere Euch Fundstellen frei Haus liefern.

Ehrlich, das Thema ist so alt, dass die Bartaufwickelmaschine nicht hinterher kommt den Bedenkenbart aufzurollen. Ich war schon an einigen Fundstellen die hier im Forum veröffentlicht wurden und hab fast nie irgendwo jemanden angetroffen. Ich finde es toll wie sich die tausenden Besucher die über die Fundstellen herfallen sich verteilen.

Tut mir Leid, aber ich kann es nicht mehr hören bzw. lesen. Wer nichts veröffentlichen will soll es lassen, aber dann auch einfach schweigen und nicht auch noch andere in den privaten Sumpf der Bedenken mit rein ziehen. Da bekommt man Lust die Plattform vom Netz zu nehmen bei so viel Indiskretion und Zerstörung die wir verursachen. Das kann ich nicht verantworten, da muss ich drüber nach "Bedenken".

Axinit:
Servus,

nachdem ich diese Diskussion seit einiger Zeit verfolge, moechte ich noch einige Photos einstellen, bevor Stefan nach  "Bedenken" und dann vielleicht vor lauter "Bedenken" die Lust an dieser tollen Plattform verliert.

Die Bilder zeigen eine Axinit-Fundstelle in der Umgebung des Col d'Infernet im Chamrousse-Massiv (30 km S von Grenoble) und stammen aus dem November 2011.

Bild 1: Blick von der FS ins das Tal der Romanche (S).
Bild 2: Die Axinit-FS. Die Person auf dem Bild ist ein Sammlerkollege.
Bild 3: Der Tagesfund !

GA

Harald

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