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Neolithisches Beilklingenfragment aus einem nicht bekannten Mineralgestein / Quarzit
thovalo:
Dies ist das Trümmerstück einer jungneolithischen Beilklinge mit ovalen Querschnitt aus einer im Rheinland vollkommen unbekannten unbekannten Mineralgesteinvarietät.
Sie stammt von einem Fundareal im "Niederrheinischen Tiefland".
Dieses für das Rheinland außergewöhnliche Artefakt fand sich unweit des Fundpunktes des Belegs eines "Prunkbeilklinge" aus Jadeit.
Diese Prunkbeilklinge ist im Rahmen des Europäischen Forschungsprojektes "JADE" in Tervuren bei Brüssel radiospektronometrisch analysiert worden. Das verwendete Gestein ist Jadeit vom Monte Beigua bei Genua/Italien.
Daher wäre es vorstellbar das auch das Fragment der spiegelnd glänzend polierten rötlich eingefärbten Beilklinge, von der dieses Trümmerstück stammt, aus dem "zirkumalpinen" Raum stammen kann.
Moonk:
Hallo Thomas, scheint eine schwierige Nuss zu sein, da sich noch keiner von den Experten gemeldet hat.
HG Hermann 8)
Jörg:
Hallo,
das sieht für mich nach einem ganz normalen gebänderten Quarzit aus. Möglicherweise auch als ursprüngliches Geschiebe.
Glück Auf!
Jörg
Matthias Borchardt:
hi,
ich tippe auch auf ein geschiebe gestein oder durch flüsse antransportiertes geröll,die jungs damals haben doch alles was hart genug und den ansprüchen genügt hat verarbeitet.
einfach halt genau auf ihre bedürfniss abgestimmt, solltes damit mal zu einem geologischen institut gehen, die helfen immer gern weiter, denn ich hab die erfahrung gemacht, das man solch ein stück auf jeden fall selbst in der hand haben sollte um was genaues zu sagen, den per ferndiagnose auf nem bild ist das eher schwierig.
aber trotzdem ein tolles stück.
grüsse aus thüringen
dorypterus
Mark77:
Tja, lieber Thomas,
wenn ihr mich nciht einfach mal aus eurem so tollen Forum gekickt hättet, hätte ich dort ja schon was dazu schreiben können.
Ich würde das Material auf Grund seiner makroskopisch erkennbaren Körnung, der Farbe (dunkleres Grün als bei Jadeit) und des gesammten Habitus her als alpinen Radiolarit bezeichnen, wie er selten auch am Mittel- und Niederrhein durch fluviatilen Transport von Urmenschen aufgelesen wurde.
Schönen Tach,
Markus
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