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Neolithisches Beilklingenfragment aus einem nicht bekannten Mineralgestein / Quarzit
loismin:
Hallo.
Quarzit mit Hämatiteinschlüssen !
Ein reines abgerolltes Geschiebestück !
Und was soll das jetzt bitte mit Steinbeilen und sowas zu tun haben ??
Dieses Stück ist sicher nicht für ein Steinbeil geeignet und auf einer Seite mit einer Säge abgeschnitten und poliert.
Für mich auf keinen Fall ein Artefakt ! >:(
Aber ich laß mich ja auch gerne eines Besseren belehren falls da kompetente Leute was dazu sagen sollten !
loismin
Jörg:
Hallo,
--- Zitat ---Dieses Stück ist sicher nicht für ein Steinbeil geeignet und auf einer Seite mit einer Säge abgeschnitten und poliert.
Für mich auf keinen Fall ein Artefakt !
Aber ich laß mich ja auch gerne eines Besseren belehren falls da kompetente Leute was dazu sagen sollten !
--- Ende Zitat ---
Genau den Eindruck habe ich auch. Ein glatter und polierter Sägeschnitt. Eine Schnitt- Haukante würde bei einem Quarzit viel zu schnell stumpf werden.
Teile die Meinung.
Viele Grüsse und Glück Auf!
Jörg
thovalo:
Ich danke Euch für Eure Anregungen und Empfehlungen!
Ich kann gut nachvollziehen das es schwer fällt so ein Stück als Fragment einer Beilklingen anzusehen.
Es lag nicht nur dem zuständigen archäologischen Fachamt beim LVR vor, sondern auch dem geologischen Landesamt in Krefeld.
Dort war keine nähere Ansprache des verwendeten Gestein möglich.
Es handelt sich im übrigen nicht um einen planen Schnitt sondern ein im Querschnitt oval geschliffenes Objekt mit gewölbten Flächen.
glG thomas
Jörg:
Hallo Thomas,
mit der Ansprache als Fragment tue ich mich nach wie vor schwer. Wenn Dir die beiden genannten Institutionen etwas anderes gesagt haben sollten, lasse ich das mal so stehen, ich vertrete hier nur meine Meinung, und dieses aufgrund der eingestellten Bilder.
Was für mich nach wie vor als küstlich geschaffenes Objekt dagegen spricht, ist die von Dir beschriebene ovale Form, Bild 2 und 4. Aufgrund des Fotos Nr. 3 sieht diese eher wie ein gerader Schnitt aus. Doch wenn diese oval ist, wäre diese sehr typisch für Geschiebe. Ich habe dazu Fotos von Quarziten im Fundzustand als Geschiebe angehängt.
--- Zitat ---Dort war keine nähere Ansprache des verwendeten Gestein möglich.
--- Ende Zitat ---
Im BGR Hannover (Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe) sind mit Deinem Fund vergleichbare Quarzite in der Geschiebesammlung vorhanden.
Glück Auf!
Jörg
Sonnenberg:
Hallo,
also für mein Gefühl sehe ich in der Krümmung der Bilder 2 und 4 das Teil eher als Bruchstück eines sogen. Schuhleistenkeiles ,kein Beil-auch wenn nach neuesten Recherchen diese in der Holzbearbeitung verwandt wurden.
und tschüß
Ulrich
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