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Sammlungsgrößen bändigen

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berthold:
Hallo,


--- Zitat ---Da ich ausschliesslich Uran-Mineralien sammle, sind dem Umfang der Sammlung schon gewisse Grenzen gesetzt
--- Ende Zitat ---


auch bei "nur Uranmineralien" kann die Sammlung richtig groß werden. Vorausgesetzt, man leidet nicht unter Uran-Phobie. Ich hatte das Vergnügen die Bültemann-Sammlung zu sichten. Ehrlich, ohne eigenes Gebäude ist die nicht vernünftig unterzubringen.

Gruß
Berthold

FrankBL:

--- Zitat von: berthold am 14 Feb 12, 14:06 ---auch bei "nur Uranmineralien" kann die Sammlung richtig groß werden. Vorausgesetzt, man leidet nicht unter Uran-Phobie.
--- Ende Zitat ---

Eine Phobie habe ich ganz sicher nicht  ;D
Aber es stimmt schon, sicher kann auch eine solche Sammlung exorbitante Dimensionen annehmen. Deswegen: Maβ halten - auch wenn's schwerfällt - ist die Devise. Ich trenne mich deshalb auch regelmäβig wieder von einigen Stufen.

Tobi:
Um mal wieder den Bogen zum eigentlichen Thema zu spannen:

Natürlich kenne auch ich das Problem, dass man immer mehr Stufen anhäuft und dann irgendwann einfach überall welche rumliegen oder archiviert sind. Ich hatte dieses Problem auch lange Zeit, habe dann aber irgendwann die Reißleine gezogen und es beseitigt. Hinzu kommt, dass ich irgendwann von Systematik auf Ästhetik umgestiegen bin, da fällt das Aussieben ohnehin leichter. Jedenfalls habe ich irgendwann (allein schon aus Platzgründen) nur noch 2 Vitrinen gehabt, und so ist es auch heute noch. Also insgesamt eine Fläche von 2 x 1 Meter bei einer Tiefe von knapp 20 cm, das bietet etwa 80 Stufen Platz. Und auch wenn ich nicht mehr zählen kann, wieviele Stufen ich in meinem Sammlerleben hatte, so habe ich in der Tat nur meine Schausammlung von etwa 80 Stufen. Das hat den einfachen Vorteil, dass ich strikt aussortieren MUSS, wenn ich neue Stufen hinzufügen will. Ich kann also nicht einfach auf ne Börse und mich mit 10 Stufen eindecken, denn die könnte ich überhaupt nicht unterbringen. Ich hab auch schon von anderen Sammlern gehört, dass sie sich so limitieren, damit es nicht aus dem Ruder läuft. Und ich fahre gut damit: Meine Schausammlung nimmt nicht immer mehr von der Wohnung ein, wahrt (bzw. erhöht) dafür aber eine gewisse Qualität. Für mich optimal, da ich ja weder systematisch noch lokal sammle, also auch nirgendwo den Druck einer gewissen Vollständigkeit habe. Ich habe meine 2 Quadratmeter voller schön anzusehender Stufen, und das ist auch gut so :)

raritätenjäger:
Hallo,

wohl dem, der sich so eisern einschränken kann, Tobi ;). Da fehlte mir persönlich ja der Jagdspaß, die ständige Fluktuation von Neuzugängen und "Rausschmeißern". Ich brauche die ständige Bewegung, da muss was passieren in der Sammlung. Aber das ist ja das schöne: jeder hat eine andere Philosophie.

Und bei "alle Welt Ästhetik" (klingt immer so abgedroschen...) geht das System mit der eisernen Beschränkung ja auch, wie schon richtig angemerkt. Bei Revieren oder gar Ländern wird´s schon schwieriger. Obwohl es auch dort sehr disziplinierte Leute gibt. Aber 10-20 Neueingänge im Jahr als "ganz erfolgreich" abzuheften, nee, wie gesagt, ich könnte das nicht. Gott sei Dank habe ich etwas Platz ;D

Gruß
Andreas

Tobi:
Auf jeden Fall: Ob man sich limitieren kann, hängt definitiv vom Schwerpunkt der Sammlung ab. Bei meiner Allerwelts-Ästhetik (wir können das ruhig so nennen, ich stehe dazu) ist es echt easy im Vergleich. Du z.B. verfolgst ja mit allem Ehrgeiz eine riesige Deutschland-Sammlung - die ich absolut bewundere! Und wenn ich so sehe, was du da alles zusammenträgst - dann wag es ja nicht, dich zu limitieren, sondern mach so weiter! :)

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