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Stacking-Software

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FrankBL:
Ich verwende zur Zeit Zerene Stacker, habe aber auch schon mit Helicon Focus gearbeitet. Die Beurteilung, welches der bisher erwähnten Programme geeignet oder nicht geeignet ist, fällt mir sehr schwer, da ich der Meinung bin, dass diese Aussage massgeblich von der Ausrüstung abhängt.
Ich selbst habe ein Leica S8 APO mit einer Canon EOS 5D Mark II, wobei das Mikroskop schon an einem besonderen Stativ mit einem sehr "feinen" Grob-/Feintrieb hängt.
Gelegentlich bietet sich mir die Möglichkeit, mit einer hochprofesionellen Ausrüstung arbeiten (Zeiss), wo das Mikroskop durch eine elektronische Motorfokussierung gesteuert wird:

http://www.zeiss.de/c12567be00459794/Contents-Frame/24c5c1d081eb268cc12572d800322720

Damit lassen sich natürlich sensationelle Bilder erzeugen, vor allem wenn die Einzelbilder in wirklich exakt steuerbaren Schärfentiefeabständen aufgenommen werden. Ich denke, erst hier würden sich Stärken und Schwächen der einzelnen Stacking-Programme zeigen (nur bezogen auf das gestackte Bild).

Fazit: Zwischen den beiden bisher von mir verwendeten Programme Zerene Stacker und Helicon Focus konnte ich (mit meinem Leica) keine Unterschiede im Endresultat erkennen. Die Zeitdauer des Stackens und der Bedienkomfort der Software sind für mich nicht in erster Linie ausschlaggebend.

Walpurgin:
Evtl sollte man hier einfach mal unterscheiden zwischen MM Aufnahmen und der normal Stufen Fotografie.
Ich bin der Meinung da existieren himmelweite Unterschiede.

FrankBL:

--- Zitat von: Walpurgin am 14 Feb 12, 11:56 ---Evtl sollte man hier einfach mal unterscheiden zwischen MM Aufnahmen und der normal Stufen Fotografie.
Ich bin der Meinung da existieren himmelweite Unterschiede.

--- Ende Zitat ---

Das stimmt natürlich! Meine Aussagen bezogen sich hierbei auf MM....

Mabu:
Hallo Frank!

Hier meine Erfahrungen mit MM, die ich über einen Balgen fotografiere:
Grundsätzlich bevorzuge ich Helicon Focus und Zerene Stacker, da man hier manuell korrigieren kann, was manchmal bei transparenten Kristallen notwendig ist.

Zerene Stacker erkennt meiner Meinung nach die scharfen Bereiche der Bilder besser. Auch die manchmal auftretenden Halos an den Kristallkanten fallen bei Zerene Stacker geringer aus, oder sind im Gegensatz zu Helicon gar nicht vorhanden.

Trotzdem benutze ich zur Zeit Helicon. Meine doch schon etwas ältere Kamera hat einige Staubkörnchen auf dem Sensor und einige wenige kaputte Pixel. Beim Zusammenrechnen mit Helicon bleiben diese auf einem Punkt und lassen sich dann leicht herausretuschieren. Bei Zerene Stacker dagegen wandern sie und bilden schnurartige Gebilde im gestackten Bild, was bei manchen Bildern sehr störend wirkt und schwierig herauszuretuschieren ist.

Marko

Embarak:
Hallo

--- Zitat von: Walpurgin am 14 Feb 12, 09:50 ---Welcher Vorteil ergibt sich aus der Methode "all method"?

--- Ende Zitat ---
In der Bearbeitungsauswahl werden verschiedene Makros angeboten. Habe einiges ausprobiert,
 da man im Netz auch verschiedene Varianten findet, z.B.

Variante1. Alle ausgewählten Bilder nur über "Do stack". Gibt bei mir unscharfe Bilder mit Versatz, geht aber sogar bei mir sehr schnell.
( Es muss auch bei Combine die Möglichkeit der der manuellen Korrektur geben. Manual alignment wird hier beschreiben,
habe ich aber noch nicht ausprobiert.)

Variante2. Bei 12 Bilder je 4 Bilder über "Do stack" zu 3 stacks verrechnen und speichern, anschließend diese 3 erneut über "do stack"
zusammenrechnen. Bei mir wieder unscharfe Bilder mit Versatz. link

Variante3. Die einzelnen Makros step by step durchlaufen lassen."align and balance used frames; Do stack; Do weighted average" usw.

Variante4. Mit "all methods" laufen gleich alle Makros zusammen. Damit habe ich zwar bessere Ergebnisse,
dafür ist der Preis die extrem lange Rechenzeit. link

Habe noch einiges andere probiert, lande dann aber doch wieder bei der allround-Methode.
Da ich nach wie vor am Experimentieren bin, würde ich mich auch über Erfahrungen mit anderen Makro-Kombinationen freuen.

--- Zitat ---Evtl sollte man hier einfach mal unterscheiden zwischen MM Aufnahmen und der normal Stufen Fotografie.

--- Ende Zitat ---
Das sehe ich auch so. Ein Makroschlitten bietet nicht die Möglichkeiten eines Feintriebs vom Mikroskop.

Gruß
Norbert

P.S.: Noch ein Experiment aus 12 Bildern noch mit der alten Powerhot G11 und Raynox MSN-202 Makrovorsatz , CombineZP, all method.
        Nicht perfekt, aber für eine Kompakte geht's wohl.
        Für die EOS mit EF-S 60 warte ich noch auf die Zwischenringe.
        http://www.mineralienatlas.de/viewF.php?param=1329256053









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