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Autor Thema: Anlegen von Fundstellen und deren Authentizität  (Gelesen 10994 mal)

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Offline Doc Diether

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Hallo Allerseits,
ich habe mal was zu Papier gebracht über das Anlegen einer Fundstelle bzw. genauer deren Autentizität.
Hier bitte noch ergänzen/ ändern, wenn nötig.
Habe mich schon oft geärgert, wenn jemand wieder eine neue FS anlegt und das alles aus mindat übernimmt. Mindat hat auch häufig dieses Problem des Nichtkennzeichnens und ist deshalb für mich (sofern dies zutrifft) nicht glaubwürdig.

"Wie wir vor kurzer Zeit durch die Affäre Guttenberg und anderer Politiker im Umgang mit Urheberschaft/ Literatur (z.B. in deren Doktorarbeit) hörten, ist eine deutliche Kennzeichnung der Herkunft äußerst wichtig und das Markenzeichen, wenn man ernst genommen werden will."

"Anlegen einer Fundstelle im Lexikon und Kennzeichnung der Urheberschaft:
-Anlegen von Fundstellen ohne Angaben der Quelle/ Herkunft ist völlig verpönt, da eine Glaubwürdigkeit nicht vorhanden ist!
-Autentizität kann angegeben werden durch klare Angaben des Namens in der letzten Zeile ("Referenz- und Quellangaben"). Dazu gehört dann aber auch hinter den angegebenen Mineralien etc. der eigene Name. (Z.B. Slg.J.Maierhofer).
Selbstverständlich geht das nur, wenn die Angaben durch eigene Belege (Mineralien) gesichert sind.
-Am besten sind Literatur-Zitate oder sichere Angaben der Weblinks. Wie man zitiert, kann man in den schon vorhandenen Seiten finden (in Zweifelsfällen stehe ich zur Verfügung). Wir hatten mal eingeführt, eine entsprechende Überschrift "Literatur" und "Weblinks" drüberzusetzen.
-Die Angabe "Quelle" sollte nur erfolgen, wenn die Angaben auf eigenen Belegen oder sicheren Belegen anderer beruhen. Z.B. "persönliche Mitteilung XY".
-Ein Bezug auf andere Plattformen wie mindat.org halte ich für problematisch in den Fällen, wenn auf der Bezugs-Seite überhaupt keine Quellenangabe steht!
Diese Angabe ist leider wertlos. Sie täuscht Wissen vor, was nicht belegt ist!
Hat mindat aber eine Literaturangabe, so kann man diese schon übernehmen (prüfen!).
-Ein optimales Literaturverzeichnis ist im Mineralien-Verwaltungsprogramm MDAT-COLL-SUPER zu finden, was allerdings als CD erworben werden muß."
Gruß
Doc Diether
« Letzte Änderung: 28 Mar 12, 11:29 von Doc Diether »

Offline ZEO

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Re: Anlegen von Fundstellen und deren Authentizität
« Antwort #1 am: 27 Mar 12, 18:49 »
Hallo,

das grundsätzliche Problem sehe ich Du. Bei der Anleitung zum richtigen Vorgehen würde ich manches anders schreiben:

Die Literaturangabe oder sonstige Quelle für den Nachweis eines Minerals an einer Fundstelle gehört nicht unten in die letzte Zeile auf die Fundstellenseite. Viele Fundstellen sind oft beschrieben worden, und man müsste dann mühsam herausfinden, wo der Nachweis für ein Mineral steht. Die Angabe gehört in das Feld Referenz bei dem Mineral an der Fundstelle.

Auch die Angabe eines Autorennamens unten auf der Fundstellenseite führt uns nicht weiter. Das Prinzip ist hier im Mineralienatlas ja gerade, dass mehrere Personen so eine Seite so nach und nach erstellen und pflegen können. Und ich glaube nicht, dass man wegen einer Korrektur oder Ergänzung, so hilfreich sie sein mag, unbedingt seinen Namen auf die Seite schreiben sollte, oder gar muss.

Übernehmen von Daten aus anderen Datenbanken wie mindat.org halte ich für vertretbar. Pflicht muss wie immer sein, die Quelle anzugeben. Das Übernehmen eines Eintrags unter Zitieren der dort genannten Literatur halte ich für einen Fehler, wenn man die Arbeit nicht selbst geprüft hat. Es kommt sicher vor, dass in mindat mehr Minerale genannt werden, als in der zitierten Arbeit belegt sind. Und die würde man so fälschlich dieser Arbeit zuordnen.

Grüße
Jürgen


Offline Doc Diether

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Re: Anlegen von Fundstellen und deren Authentizität
« Antwort #2 am: 28 Mar 12, 15:40 »
Beim Umgang mit Literatur bzw. Authentizität ist es mehr wie nur angeraten, sich an bestehende internationale Regeln und Gepflogenheiten im naturwissenschaftlichen Bereich zu halten!  Es gibt also nicht beliebig Spielraum.
Zu P1: Zum Argument Literatur- oder Quellenangaben im Lexikon gibt es keine Patentlösung.
Aber: Ein Literatur- bzw. Webverzeichnis gehört in den Anhang.
In der Literatur kann man bei bestimmten Angaben wie Mineralien dahinter präzisieren, z.B. mit Nr oder abgekürzter Lit.-angabe.
Ich halte das in Fällen besonderer Mineralien für gut und notwendig. Will man das für alle Mineral-angaben grundsätzlich einführen, so erfordert das zumeist immense Arbeit. Bei der Grube Clara gibt es um die 400 Literaturstellen. Diese auf alle gelisteten Mineralien durchzugehen, ist eine unsägliche Sysyphus-Arbeit. Halte ich nicht für unbedingt sinnvoll. Der Titel in der Literatur (z.B. die Typ-Beschreibung) schränkt ja schon häufig auf das gesuchte Mineral ein. Und dann muß man mit der Literatur arbeiten können. Eine Arbeit liegt auch bei den Fachleuten häufig nicht vor. Also muß man sich auf gewisse Literaturzitate und auf Datenbanken verlassen. (ich habe in unserem Lexikon viele Eingaben, vor allem Mineralien, Fossilien und Literatur gemacht. Ich weiß, wovon ich rede)
Zu P2: Die Angabe des Autoren-Namens ist wie die Unterschrift bei einem Brief. Sie zeigt die Urheberschaft an. Und es spricht absolut nichts dagegen (es ist auch immer darauf hingewiesen worden), daß alle an einem "Werk" beteiligten ihren Namen (Kürzel) eingeben. Ob eine Korrektur oder Ergänzung wichtig ist, kann nur der Eingeber beurteilen. Ich denke, es ist eine Frage der Menge. (könnte sicher auch automatisch geschehen!?)
Zu P3: Die Übernahme von Daten aus anderen Mineralien-Plattformen muß differenziert geschehen.
Mindat ist nicht die Bibel, die der Gläubige zitieren kann, weil sie so viele Inhalte hat!
Ich habe auch hier viele Angaben verglichen. Das meiste ist ok, aber es gibt Fundgebiete, wo ich in bis zu 50% der Datenblätter Fehler, z.B. bei den angegebenen Mineralien (bei gleicher Literatur!) gefunden habe!
Noch was, warum mindat nicht ungeprüft übernommen werden sollte:
-Es handelt sich um Sekundärangaben
-empfehlenswert ist aber die Primärliteratur
-nur in dem Fall, wenn der Eingeber namentlich genannt ist, halte ich das für ok.
-anonyme Angaben sagen nichts und die Autorität des mindat gleicht das nicht aus
-bei uns ist das ja automatisch geregelt durch die Historie
Schöne Grüße
Diether

Offline ZEO

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Re: Anlegen von Fundstellen und deren Authentizität
« Antwort #3 am: 01 Apr 12, 22:52 »
Hallo Diether,

melden will ich mich nochmals. Sehr weit liegen wir nicht auseinander, scheint mir, und uns ist die Sorge um nachvollziehbare Fundstellen- und Mineraliennachweise gemeinsam. Angesichts der vielen Mineralieneinträge ohne jede Referenz gäbe es da viel zu tun.

Ich denke auch, dass Primärliteratur i.d.R. die höchste Wertigkeit besitzt. Allerdings ist oft ein guter Review auch nicht zu verachten. Auch Originalarbeiten können Fehler enthalten, und nicht immer erfolgt eine Widerlegung in einer neuen Originalarbeit. Da sind zusammenfassende Artikel mit Bewertung von Einzeldarstellungen oft der einzige gangbare Weg. Aber warum denkst Du, dass die Übernahme von Angaben aus der Sekundärliteratur nur in Verbindung mit dem Namen des Eingebenden sinnvoll ist? Wenn Sekundärliteratur als Referenz angeführt wird, sieht jeder Nutzer das. Mir würde das genügen.

Ein Literaturverzeichnis zu einer Fundstelle ist selbstverständlich willkommen. Was ich meinte, es ersetzt nicht die Referenz zum jeweils genannten Mineral. Wenn Du eine Nummer oder eine andere Kurzform als Verweis auf das Literaturverzeichnis dem vollständigen Zitat vorziehst, für mich ist das in Ordnung. Ich denke auch nicht, man müsste alle 400 Quellen zur Clara durchgehen und alle zutreffenden bei jedem Mineral nennen. Eine aussagefähige Referenz zu jedem Mineral reicht. Natürlich sieht man bei Erstbeschreibungen aus dem Titel, welche Arbeit passt. Bei anderen, für einen Fundort seltenen oder umstrittenen Mineralen ist es jedoch oft nicht so einfach.

In der Frage der Autorenangabe kann ich nur feststellen, dass ich die Systematik des Mineralienatlas in diesem Punkt anders sehe. Was bestärkt mich darin? Wir sehen nicht selten, dass Nutzer nicht selbst tätig werden, sondern die Moderatoren auffordern, Inhalte zu ändern. Die Gründe dafür sind sicher vielfältig. Für mich erhöht es jedoch die Hemmschwelle in unnötiger Weise, wenn man in namentlich unterzeichneten Beirägen eigene Gedanken unterbringen soll.

Anonyme Einträge sollte es im Mineralienatlas eigentlich nicht geben (können). Der Verursacher ist in der Historie stets herauszufinden, wenn notwendig. Eine Nennung des Autor in Klartext ist aus diesem Grund nicht erforderlich.

Ich wünsche weiterhin viel Spaß mit unserem Steckenpferd,
Grüße
Jürgen

Offline Doc Diether

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Re: Anlegen von Fundstellen und deren Authentizität
« Antwort #4 am: 08 Apr 12, 21:05 »
Hallo Jürgen,
ich hab Deinen Beitrag nochmals durchdacht und will das auch hier nochmal festhalten:
Zu P1: Ja, gebe Dir recht. Primärliteratur first!. Ein gutes Review würde ich als gleichwertig ansehen. Ebenso die gezielte Abwägung etc. dort. Aber es gilt, daß man selten was verallgemeinern sollte. Sekundärliteratur muß Roß und Reiter nennen, sonst ist sie nicht wert, zitiert zu werden! Bei mindat bleibe ich dabei: kein Autor genannt: dann darfs auch nicht zitiert werden! Ansonsten steht die Primärlit. ja da!
Zu P2: Ich bin bei der Angabe von Literatur zu jedem Mineral etwas anders eingestellt. Einmal, wie schon weiter oben angeführt und auch aus viel eigener Erfahrung, würd ich meinen, sollte man wenns sinnvoll ist, hinter dem Mineral die Lit. angeben. Bei speziellen oder kritischen Mineralien ists ein "muß". Aber: bei größeren Arbeiten, wer schafft da schon mit komplizierten Listen?
In der wissenschaftlichen Praxis dürfte es in der Regel eher üblich sein, sich umgekehrt die Literatur auf die Mineralien hin anzusehen, als daß man bei den Mineralien alle nur denkbare Literatur, wo's denn mal zitiert wurde, wissen will.
Aussagefähige Referenzen findet man ja bei den Typ-Publikationen. Und die sind ja bei uns leicht zu recherchieren.
Zu P3: Zu den Autorenangaben:
Es wäre überlegens wert, ob man zusätzliche automatische Funktionen mit Hinweis auf den Autor, einbaut. Die Historie sagt ja bei uns nicht alles aus.
Die Hemmschwelle mit Selbsteintrag etc. ist bei uns ein heikler Punkt. Viele, die was eingeben, wissen ja nicht immer die Feinheiten. Da muß man als Moderator vielleicht mal kurzen Kontakt aufnehmen.
Ich bin auch schon aufgefordert worden, doch irgendetwas einzutragen oder zu ändern. Das ist bei mir individuell abhängig von....
Wenn sich jemand gut auskennt und das in mehreren Diskussionen im Forum auch darstellt, es aber dann nicht einstellen will, dann bleibts halt draussen. Mit dem diskutiere ich dann aber nicht mehr weiter.
Ich würde es in jedem Fall begrüßen, wenn z.B. bei einem persönlichen Mineraleintrag auch dahinter die Sammlung steht. Aber als Aufforderung, es zu machen, sollten wir es auf jeden Fall aufnehmen.
Schöne Festtage noch und Gruß aus Oberschwaben
Diether

Offline woelsendorfer

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Re: Anlegen von Fundstellen und deren Authentizität
« Antwort #5 am: 01 Jan 13, 07:45 »
Guten morgen und FROHES NEUES Jahr an alle,

dass ist schon ein älteres Thema, ich hab aber nichts aktuelleres gefunden. Hab dazu jetzt eine Frage.

Doc Diether schreibt folgendes:
Zitat
hinter dem Mineral die Lit. angeben.
Das mach ich jetzt bei meinen Neueinträgen.

und weiter schreibt er:
Zitat
-Autentizität kann angegeben werden durch klare Angaben des Namens in der letzten Zeile ("Referenz- und Quellangaben"). Dazu gehört dann aber auch hinter den angegebenen Mineralien etc. der eigene Name. (Z.B. Slg.J.Maierhofer).

Dazu wurde mir irgendwann in 2011 gesagt das ich unter
Zitat
Eingabefeld für Referenzangaben (Einzelne Angaben bitte duch eine Leerzeile trennen. Zur Übernahme der Daten bitte ~ (ändern) anklicken

folgendes eingeben soll:

Sammlung: {:15977:}

Das habe ich seiddem auch so ausgeführt. Gestern ist mir aber erst aufgefallen das im Atlas der Nummerncode nicht in Volltext umgesetzt wird. Es spielt dabei keine Rolle ob ich angemeldet bin oder nicht, es wird in beiden Fällen "Sammlung: {:15977:}" angezeigt. Wie wäre es richtiger da seine / eine Referenz einzugeben ?

Gruß Micha

Online guefz

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Re: Anlegen von Fundstellen und deren Authentizität
« Antwort #6 am: 01 Jan 13, 11:46 »
Hallo Micha,

Sammlung: {:15977:}

Das habe ich seiddem auch so ausgeführt. Gestern ist mir aber erst aufgefallen das im Atlas der Nummerncode nicht in Volltext umgesetzt wird. Es spielt dabei keine Rolle ob ich angemeldet bin oder nicht, es wird in beiden Fällen "Sammlung: {:15977:}" angezeigt. Wie wäre es richtiger da seine / eine Referenz einzugeben ?

das kann ich im Moment nicht so ganz nachvollziehen. Ich sehe auf den von mir eingerichteten Seiten meinen Namen im Klartext, wenn ich angemeldet bin. Nicht angemeldet habe ich jetzt noch nicht getestet. Kannst du bitte ein Beispiel verlinken, bei dem es bei dir nicht geht.

Ebenfalls frohes neues Jahr

Günter

Offline Philip Blümner

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Re: Anlegen von Fundstellen und deren Authentizität
« Antwort #7 am: 01 Jan 13, 12:58 »
Hallo,
also bei der Referenzangabe zur Fundstelle, also das letzte untere Feld "Referenzen, Literatur, Quellenangaben", wird die Signaturformel umgewandelt.
Bei der Referenz in Mineralien-, Fossilien- oder Gesteinslisten wird die Formel zum Teil nicht umgewandelt. Bei der Anzeige der Referenz, Symbol "r", steht das {:xxx:} da, es ist auch nicht als Link anklickbar.

Bei ersterer Angelegenheit kann man das Kürzel einfügen, bei den Listen würde ich den Namen wählen, der für das Kürzel steht. Bei dir, Micha, müsste es dann "Michael Kommer" sein, bei mir wäre es "Philip Blümner (slugslayer)". Dort würde ich allerdings auch "Sammlung" oder "Eigenfund" oder "Besuch vor Ort 2012" o.ä. mitangeben.

Liebe Grüße
Philip

Offline Stefan

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Re: Anlegen von Fundstellen und deren Authentizität
« Antwort #8 am: 01 Jan 13, 14:20 »
Hallo,

Sammlung: {:15977:} wird immer in das umgewandelt was Du im Profil eingestellt hast. V.Name oder Vorname Nachname ...

Bei Referenzangaben die als Popup hoch kommen wird der Eintrag derzeit nicht umgesetzt. Hier sollte der Name verwendet werden. Dies sind ja auch Informationen die einem Literaturzitat gleich kommen in dem man auch den Namen angeben wird.

Es ist nicht ganz konsequent, aber der Aufwand hier auch noch nach dem Code zu Filtern ist nicht ohne. Ich werde mir das Thema mal vorknöpfen.

Besten Gruß
Stefan

Offline woelsendorfer

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Re: Anlegen von Fundstellen und deren Authentizität
« Antwort #9 am: 01 Jan 13, 19:39 »
Guten abend zusammen,

mir reichen die Antworten erst einmal.

Fragen dazu wären:

Soll ich erst mal warten bis du was neues hast Stefan oder soll ich so nach und nach ändern wenn ich in den Gruben drin bin ?

Philip:
Zitat
Bei dir, Micha, müsste es dann "Michael Kommer" sein, bei mir wäre es "Philip Blümner (slugslayer)". Dort würde ich allerdings auch "Sammlung" oder "Eigenfund" oder "Besuch vor Ort 2012" o.ä. mitangeben.

Philip bei mir steht Michael K. drin. Keine Ahnung, dass wurde wohl irgendwann geändert ,ich soll aber Michael Kommer schreiben ?.

Gruß Micha


Offline Stefan

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Re: Anlegen von Fundstellen und deren Authentizität
« Antwort #10 am: 01 Jan 13, 19:48 »
Hallo Michael,

gehe auf http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Userverwaltung und hake "Voller Name unter Beiträgen an" dann wird der Name überall voll angezeigt.

Immer die Signatur in Form {:15977:} verwenden, dann ziehen die Einstellungen die Du dort machst.

Besten Gruß
Stefan

Offline woelsendorfer

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Re: Anlegen von Fundstellen und deren Authentizität
« Antwort #11 am: 01 Jan 13, 19:52 »
Ok. erldigt Stefan, danke  ;)

Offline woelsendorfer

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Re: Anlegen von Fundstellen und deren Authentizität
« Antwort #12 am: 04 Jan 13, 07:40 »
Hallo,

hab heute morgen alle von Sammlung: {:15977:}  in Sammlung Michael Kommer (woelsendorfer) geändert.

Dabei ist mir aufgefallen, dass bei Referenzen, bis auf zwei - drei Fälle, keiner da bisher was eingetragen hat.

Honigspat bei Gisela und Hermine hab ich rausgenommen. Den gab es da nicht.

Netten Gruß
Micha

Offline Stefan

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Re: Anlegen von Fundstellen und deren Authentizität
« Antwort #13 am: 04 Jan 13, 09:25 »
Hallo Micha,

ja das mit den Referenzen ist so eine Sache. Wünschenswert wäre, alle würden so wie Du eine Referenz angeben. Damit wäre es nachvollziehbar und belegbar. Bisher ist es aber noch nicht Pflicht, auch wenn wir früher oder später dahin kommen sollten.

Als Quasi- Referenz ist der jeweilige Eintrager des Minerals vermerkt.

Wenn Dir was als ungereimt auffällt, so wie bei Honigspat, dann kannst Du das natürlich raus nehmen.
Besten Gruß
Stefan

Offline Brodi69

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Re: Anlegen von Fundstellen und deren Authentizität
« Antwort #14 am: 04 Jan 13, 14:36 »

Als Strahler schreibe ich als Referenz einfachheitshalber den eigenen Namen (Eigenfund). Vor allem im alpinen Raum der Schweiz sind fast alle Fundorte detailliert in Duzenden von Büchern und Mineralienzeitschriften erwähnt, oft ohne dass ich selbst davon Kenntnis hätte. Stellt sich die Frage, ob man sich die Mühe geben sollte, Literaturhinweise herauszusuchen - und wenn ja, ist "man" dann evtl. nicht zu Faul dies zu tun und lässt den Eintrag dann ganz weg? Wäre ja schade... hilfreich wären Hinweise auf Literatur allemal... :-\

Aber was anderes hierzu. Wenn eine Fundortzuordnung falsch ist, kann ich - kann jemand - dies ändern? Hier ein Beispiel, bei dem ich schon Fotozuordnungsprobleme hatte: Der Piz Acletta ist dem Val Medel zugeordnet, liegt aber genau auf der gegenüberliegenden Seite des Val Medel auf dem Gebiet der Gemeinde Disentis, im Haupttal der Surselva, dem Vorderrheintal an der Grenze zum Kanton Uri. Obschon im Kanton Graubünden oft mehrere Gipfel den selben Namen tragen, ist festzuhalten, dass im Val Medel kein Piz Acletta existiert und mir auch kein anderer Gipfel mit diesem Namen bekannt ist.

Falsch:  Graubünden / Val Medel / Piz Acletta
wäre zu Ändern in:  Graubünden / Disentis (Mustér) / Piz Acletta !!

Besten Gruss
Christian