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Autor Thema: Tonschiefer  (Gelesen 3128 mal)

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Offline Lexikon

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Offline Hammerfaust

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Tonschiefer
« Antwort #1 am: 29 Mar 12, 18:35 »
Hallo,

hier passt m.E. etwas nicht mit dem Schieferton.
Soweit ich weiß, ist Schieferton nicht metamorph überprägt, sondern nur an den Schichtgrenzen spaltbar was keiner Schieferung entspricht.
Er dient wie Tonstein als ausgangsgestein für den metamorph überprägten Tonschiefer.
Man sollte ihn entweder unter Tonstein aufführen, oder eine extra Seite anlegen.

Ich hoffe ihr steinigt mich jetzt nicht mit den aufgeführten Gesteinen. :)


Schöne Grüße Hammerfaust

Offline stoanklopfer

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Re: Tonschiefer
« Antwort #2 am: 30 Mar 12, 11:51 »
Hallo,

ich denke, Tillmann hat recht. Im Text ist alles richtig angeführt, aber bei den alternativ angeführten Namen gehört Schieferton eigentlich nicht hin.

Zusätzlich: bei den farbgebenden Substanzen sollte man Pyrit nicht vergessen, der feinst verteilt graue undschwarze Farben verursacht.

Volkmar

Offline Hammerfaust

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Re: Tonschiefer
« Antwort #3 am: 02 Apr 12, 10:04 »
Hallo zusammen,

hat denn sonst keiner eine Meinung dazu?  ;D


Schöne Grüße Hammerfaust

Offline Brodi69

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Re: Tonschiefer
« Antwort #4 am: 02 Apr 12, 12:47 »

Eigentlich habe ich ja nur eine dilletantische Ahnung von Gesteinen, aber müsste da nicht noch was hinsichtlich Korngrössen etc. ausgesagt werden. Auch steht da in einer mir vorliegenden Arbeit über Tonuntersuchungen, das SiO2 gegen 50 %, Al2O3 zu 25 %, Fe2O3 zu 7.5 %, K2O zu 7 %, MgO zu 3 % und weitere Spurenelemente (Tonmineralien) im Ton enthalten seien (zumindest in dem Untersuchten Ton des mittlerer/oberer Keuper). Könnten da evtl. konkretere Angaben im Lexikon sinnvoll sein? Aber bitte, da gibt es sicher versierte Erdwissenschaftler unter Euch, die da das professionele Wissen gerne Einbringen werden...

Offline triassammler

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Re: Tonschiefer
« Antwort #5 am: 02 Apr 12, 22:40 »
Hallo,

@Hammerfaust: Ich kann Dir nur voll zustimmen. Deine Definition von Schieferton ist korrekt, die Abgrenzung zu Tonschiefer ebenfalls.

@Brodi: "Ton" ist bereits eine Korngrößenfraktion, die Korngrößen sind in DIN 4022 definiert. Für Tonschiefer gilt diese nicht mehr, dort zählt nur das Edukt. Das Produkt kann demgegenüber durch Kristalloblastese deutlich abweichende Korngrößen aufweisen. Auch die konkrete chemische Zusammensetzung eines Tonsteins muss nicht näher betrachtet werden, um Tonsteine zu definieren. Es gibt zahlreiche Tonmineralarten, je nach Provenanz und Diagenese setzt sich ein Tonstein aus verschiedenen Tonmineralen zusammen. Deine Zahlenangaben sind Daten für einen spezifischen Tonstein einer bestimmten Schicht an einer bestimmten Lokalität und nicht repräsentativ.

Gruß,
Rainer

 

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