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Gestein, Griechenland Kos - Agios Fokas
skibbo:
--- Zitat ---Sehr ähnliche kretazische Bankkalke mit Kiesellinsen sind in der Samaria-Schlucht auf Kreta zu sehen.
--- Ende Zitat ---
Weitere finden sich auf dem Peloponnes, z.B. in der Plattenkalk-Serie. Die kieseligen Lagen bzw. häufiger Knollen können neben der von dir gezeigten rotbraunen auch schwarze oder graue Färbung zeigen. Soweit ich weiß ist mancherorts die Genese des SiO2 nicht zufriedenstellend geklärt.
Grüße
Stefan
Stefan:
Hallo,
habt Ihr ein paar Quellen dafür? Ich kann nur andere Theorien zu dem Bereich finden. Bis zu 600 m mächtige Flysch-Ablagerungen lt. Jacobshagen sagen etwas anderes aus.
In Mittel-Kos können darin etwa acht marine Einschaltungen verfolgt werden; den Osten hatte das Meer jedoch nicht erreicht. Quelle: "Neogen und jungtertiäre Entwicklung der Insel Kos (Ägäis, Griechenland)" - Rainer Willmann. Der Bereich um den es hier geht ist im Osten.
Insofern bin ich an Quellen sehr interessiert.
Besten Gruß
Stefan
triassammler:
Hallo Stefan,
ich habe mich vor Jahren im Zuge der Planung eines Mittelmeerurlaubs damit beschäftigt (Ziel wurde dann Kreta). Die entsprechende Literatur habe ich leider nicht mehr.
Gruß,
Rainer
Erik:
Hallo Stefan,
--- Zitat ---In Mittel-Kos können darin etwa acht marine Einschaltungen verfolgt werden; den Osten hatte das Meer jedoch nicht erreicht.
--- Ende Zitat ---
Ich deute das so, dass sich das nur auf das Neogen bezieht - jedenfalls wenn man nach dem Titel der Veröffentlichung von Willman geht. Aber das heißt ja nicht, dass dort nicht ältere marine Sedimente auftreten können.
hier ist eine (alte) geologische Karte: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/2/27/Geological_map_kos_island_1874.jpg Demnach wird der Osten der Insel vor allem von kretazischen Gesteinen aufgebaut.
und hier eine umfangreiche, aber ebenfalls alte Veröffentlichung über die Geologie von Kos: http://www.landesmuseum.at/pdf_frei_remote/DAKW_40_1_0213-0314.pdf
Gruß, Erik
Stefan:
Hallo,
nach der Karte wäre dort die Levantinische Stufe aufgeschlossen.
Es wird dann schon passen mit der marinen Bildung. Wobei die eigentliche Frage wie diese Wechselschichten entstehen damit noch nicht beantwortet ist. Es muss ja einen wiederholenden Prozess dafür gegeben haben.
Besten Gruß
Stefan
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