Hallo,
kann man eine Börse stemmen, wenn man möglichst wenig dafür tun möchte (oder kann?)? Wenn man so ins Rund blickte, kurz vor Schluss, und in die zerknitterten Gesichter der Verkäufer, so kommen einem da Zweifel auf. Nun sollte man als Verkäufer nicht zu dem Trugschluss kommen, auf einer von einem kleinen Verein ausgerichteten Veranstaltung (löblich genug ist dieses Vorhaben!) das große Geld zu machen. Aber wenn an einem sonnigen Sonntag nicht mal viele Spaziergänger und kein einziger (!) "richtiger" Sammler aus Berlin kommen, dann fragt man sich schon. Und letztes Jahr war es ja nicht schlecht. Kennt man alles schon? Gibt´s keine Mineraliensammler mehr? Haben die Leute einfach kein Geld und/oder kein Interesse mehr? Ich möchte niemanden kritisieren und auch nicht dazu beitragen, dass die Potsdamer Börse wegen negativer Presse bald wieder ganz eingestampft wird, aber in der Form wie diesmal hat das schlicht und ergreifend keinen Sinn.
Zum Positiven: die Atmosphäre ist nett, Fachsimpeln und Quatschen geht immer. Dem Idealisten, dem das genügte, der kam auf seine Kosten. Und wenn man nix kauft und kein Geld ausgeben muss, ist ja auch was schönes, oder? Ich habe für mich beschlossen, dass ich mit einer schönen Petersberger Synchisit-Handstufe, drei Euro Gewinn und ein, zwei eventuell ausstehenden guten Geschäften zufrieden bin. Aber ich bin da genügsamer als manch anderer...
Gruß
Andreas
P.S.: Bier gab´s keines, nur ein entfernt ähnliches Produkt aus Warstein.