Hallo pseudonym,
nach gefühlten 1000 Bestimmungsanfragen mit ähnlich präzisen Rahmeninformationen wird man des Ratens ins Blaue hinein eben etwas überdrüssig... Zumal auch hier wieder mal jegliche Größenangabe fehlt, von einer Gesamtansicht ganz abgesehen.
Was schon für Fossilien gilt, gilt so im Prinzip auch für rezente Organismenreste: Die Welt ist weit, zahllose Arten leben auf ihr, und wenn hier nicht zufällig ein Meeresbiologe unterwegs ist, der sich auf die Gewässer spezialisiert hat aus denen die Koralle stammt, dann ist das ein sehr, sehr weites Feld, in dem man fahnden kann. Zumal m. W. rezente Korallen ohnehin nicht nur aufgrund ihres Kalkskeletts klassifiziert werden, sondern auch auf Basis der Polypen.
Wenn es Dir vor allem um den Gesteinscharakter geht: Warum braucht das Tier unbedingt einen Namen? Was mich selbst auch eher interessieren würde: Welches Schema gibt es für die Klassifizierung derartiger "Rezentgesteine", bzw. kann man überhaupt von einem Gestein sprechen?
Kurz, ich kann hier auch nicht helfen. Und ich frage mich, ob es überhaupt Sinn machen würde, Literatur zu durchforsten für einen Brocken Koralle der ohne Fundort daherkommt und der deswegen kaum irgendeine Aussagekraft hat.
Gruß,
Rainer